Rückzug aus der Gemeinde

Du hast es dir lange überlegt, viel darüber nachgedacht und irgendwann hast du es durchgezogen: Dein Rückzug aus der christlichen Gemeinde. Und du hast gemerkt, das Leben geht weiter. Der Bäcker backt weiter die Brötchen, die Sonne geht jeden Morgen auf. Ein bisschen warst du darüber verblüfft, dass doch relativ wenige Anrufe kamen, die nach dir gefragt haben. Der Pastor sowieso nicht, eben die zwei, drei üblichen Verdächtigen, denen hast du gefehlt. Anfangs hat es gar keiner bemerkt, dass du dich aus der Gemeinde zurückgezogen hast. Sie dachten, du wärst vielleicht auf einem Urlaub oder einer längeren Reise oder einer Fortbildung. Aber irgendwann war auch dem Letzten und insbesondere dir selbst klar, dass du dich von der christlichen Gemeinde zurückgezogen hast und die Gründe sind vielfältig wie ein bunter Blumenstrauß.

Gründe für den Rückzug

Die häufigsten Gründe für Rückzug sind mangelnde freundschaftliche Beziehungen. Mangelndes einander Kennenlernen und ein Angenommensein, das man als Freundschaft empfindet. Wenn der Kontakt zu den Gleichgesinnten zu sehr an der Oberfläche bleibt, wenig herzlich ist und nach Monaten noch fremdelt, verlassen viele wieder die christliche Gemeinde, nicht den christlichen Glauben, aber die Gruppe derjeniger, die sich explizit wegen Jesus Christus trifft.

Rückzug aus der Gemeinde - alleine und isoliert zu Hause?

Es gibt viele Gemeinden im Land, und ich meine, es ist manchmal einfach dran die Gemeinde zu wechseln, insbesondere wenn die Gemeindeleitung nicht mehr die zeitlosen Worte der Bibel lehren will, sondern stattdessen irgendwelche artfremden Eier ausbrütet und unters Volk bringt als Weisheit letzter Schluss. Christen versammeln sich immer um Christus. Es ist nicht verwunderlich, dass eine Gemeinde ihre Mitglieder verliert, wenn es dem Prediger peinlich ist, Gottes Wort in seiner Breite und Vielfalt zu verkündigen.

Aber davon abgesehen gibt es andere Gründe, warum Christen ihrer Gemeinde den Rücken zukehren. Und es tut mir leid, wenn ich sehe, wie sie nach ihrem Rückzug für sich alleine zu Hause leben ohne Anschluss an irgendeine Gruppe von Christen, einfach isoliert.

Ja, ich kann verstehen, dass sich jemand nicht wiederfindet in 500 oder 50 Jahre alten Liedern mit Texten, die scheinbar heiliger sind als die Bibel, denn sie dürfen niemals an heutiges Deutsch angepasst werden. Ich verstehe sehr gut, wenn mir einer sagt, dass er die immer gleichen Predigten nicht mehr hören mag, die doch nur dazu dienen, Christen darin zu bestätigen, dass sie die einzig Richtigen sind im Land voller Ungerechtigkeit. Ich kann verstehen, dass sich einer mit Entsetzen abwendet von einer Gruppe von Scheinheiligen, die immer dann eine Sondermitgliederversammlung einberuft, wenn die Finanzen nicht mehr ausreichend sind für die Gehälter der Pastoren oder die Gebäude aber keinesfalls weil sie ihre Betroffenheit über die Gottesferne unserer ganz gewöhnlichen Bevölkerung dazu treibt.

Rückzug aus der christlichen Gemeinde

Dein Rückzug aus der christlichen Gemeinde

Du hast hinter die Kulissen gesehen und Fehler gefunden, wie sie bei Menschen normal sind. Wenn du verheiratet bist, findet dein Partner bei dir genau dieselben Probleme, denn du bist auch nicht besser. Aber du hast dich zurückgezogen. Du hast deinen Rückzug begründet und diese Begründung scheint dir ausreichend. Deine Hand liegt auf dem Tisch und das Recht ist auf deiner Seite.

Ab und zu eine christliche Predigt, dein christlicher Freund und dein Andachtsbuch werden dir helfen, dass dein Glaube nicht erstickt wird wie eine Flamme ohne Luftzug.

Diese Bedenken habe ich bei deinem Rückzug! Obwohl du in vielen Punkten Recht hast, habe ich Bedenken, weil du jetzt alleine bist mit deinen Fehlern, weil du niemanden hast, der um dich ist, der dich sieht. Um den du dich kümmern müsstest.
Du warst auch in der Kirche zunehmend alleine, und dennoch war da immer eines dieser Bibelworte, das dich angesprochen hat. Völlig abseits der Auslegungsabsicht der Predigt hat Gott dich erreicht. Du warst wie ein abseits gelegenes Dorf außerhalb der Nahverkehrszone, das dennoch erreicht wurde vom Bus der Liebe Gottes.
Ja, du wurdest immer wieder verletzt, das lag auch an deinen falschen Erwartungen – wie wäre es, wenn du anfingst, selbst auf andere zuzugehen, andere anzusprechen? Vielleicht sprichst du genau diejenigen an, die sich ab morgen auch schon zurückziehen werden von dieser Gemeinde? Gemeinde leidet unter Rückzug.

Rückzug aus der Gemeinde - viele Christen "sitzen zu Hause".

Gemeinde ist nicht die Vorherrschaft irgendwelcher Ältester und Leiter,

sondern die Zusammenkunft der Christen, der Gläubigen. Deswegen sehe ich auch nicht den größten Unfall darin, dass du dich zurückgezogen hast, sondern dass du es nicht mehr wagst, dich neu zu investieren, zugehörig zu sein zu denen am Leib Christi.

Die anderen sind dir zu seltsam?
Du bist zu seltsam?

Gott liebt diesen seltsamen Menschen, der schräg vor dir sitzt und dessen Lebensgeschichte einfach nur furchtbar ist. Er bekommt sein Leben nicht auf die Reihe, erzählt stets und ständig von seinen Problemen, er hört selber kaum zu. Er gehört zur Gemeinde.

Sie erzählt immer von ihren Krankheiten, von denen sie so viele hat, dass sie ein eigenes Ärzteteam beschäftigen könnte. Du wusstest gar nicht, dass sich so viel Leid in einem einzigen Menschen vereinigen könnte. Sie gehört zur Gemeinde.

Er erzählt überhaupt nichts, sitzt nur da beim Gemeindekaffee danach und wenn ein Wort aus ihm herauskommt spricht er über seinen Schrebergarten und über die böse schlechte Gesellschaft.

Einer ist seit seinem Studium arbeitslos, vielleicht wird es nie anders werden, weil das Studium ein Arbeitslosenstudium war. Er ist ein Bruder.

Die vorne sitzt ist immer erfolgreich, ihr geht es immer gut. Sie ist bei allen beliebt, sie gehört zur Gemeinde.

In der vierten Reihe siehst du die afrikanische Frau, sie kommt immer alleine, weil ihr Mann nicht an Gott glaubt. Sie wirkt immer etwas überschwänglich wenn sie singt oder wenn sie irgendwas erzählt.

Oder der Rentner, der immer hinten sitzt, der früher Gastronomie geleitet hat und aus diesem langen Erfahrungsschatz fast alle Menschen kennt. Er ist die Ruhe selbst, so erfahren, so abgeklärt. Er glaubt an Gott.

Die eine Frau, die ihre tiefe Dankbarkeit Gott gegenüber zum Ausdruck gebracht hat, weil die Chemotherapie und das Gebet den Krebs entfernt haben. Du hoffst zu Ihren Gunsten, dass sie länger als nur 5 Jahre lebt.

Dann die Frau, die immer fröhlich ist. Sie ist ganz anders als du, sie ist immer fröhlich und erklärt, dass ihre Kindheit ganz anders war. Das erklärt vieles.

Du kommst in diese Gruppe voller Menschen. Der alte Mann, der immer dieselbe Geschichte erzählt, wie Gott seiner finanziellen Notsituation begegnet ist und er als Bestätigung Gottes den Regenbogen sah. Und jedes Mal, wenn er es dir erzählt, ist es, als hätte er Tränen in den Augen und du bist berührt.

Dann die alte Frau, sie ist schon über 70 Jahre, die genau das erlebte, was der Mann Gottes Elia betete, dass es nach jahrelanger Trockenheit wieder regnen sollte. Du hörst ihre Geschichte, sie erlebte genau dasselbe. Du fasst es nicht.
In der Gemeinde sind so viele Kommende und Gehende, Wandernde und Bleibende.

Der junge Mann, der nichts anderes sucht als Zuwendung für seine verletzte Seele, der sich offensichtlich ritzt und eine Armee von Seelsorgen beschäftigt mit seinen schier unlösbaren Problemen. Sie kümmern sich und beten, dennoch bringt er sich um.

Die Frau mit den Krücken, die schwergängig vorwärts kommt aber um sich herum verbreitet sie Hoffnung, sogar Mut.

Die unsichere Frau, die bis heute nicht geheiratet hat, weil sie immer nicht wusste, ob sie sich auf so etwas Schwieriges wie einen Mann einlassen sollte, außerdem dachte sie, nur für Gott zu leben ist auch gut. Aber irgendwie auch nicht so leicht.

Dann der Mann, der niemals Arbeit findet, weil er sich zu Höherem berufen fühlt und niemals unterhalb seiner Qualifikation anfangen würde, geschweige denn, sich die Hände mit irgendwas beschmutzen würde. Aber er ist ein Segen für die Gemeinde, denn er kümmert sich um so viele.

Dann die Frau, die so schön singt, wenn sie denn singt.

Das alles und noch viel mehr ist in der christlichen Gemeinde, das sind die Menschen, diese komischen Menschen. Gott hat sie lieb, Gott hat dich lieb. Weißt du, wer du bist? Bist du sein Kind?  

Wer ist er?

Ist er noch ein Mensch? Die Vollstrecker haben durchgezogen. Fleisch durch die Wunden gerissen. Knochen brachen. Gefoltert. Ihren Mutwillen an ihm vollzogen.
Sie begannen mit einer geflochtenen Dornenkrone, in die Stirnhaut eingedrückt, gedemütigt, bespuckt, „wer ist es der dich schlug?“ Hahahaha
Blanker Hass. Auf Befehl jaulten die Peitschen auf und striemten den Rücken, sie eröffneten die Wunde. Dann wurde er die Straße hinaufgeführt, ein massives Holzkreuz auf der Schulter- „Weint nicht über mich, ihr Frauen Jerusalems, weint über euch selbst, weint über euch selbst“.
Wer ist er?
Er brach unter der Last zusammen, lag auf dem Boden und wurde wieder hochgehievt. „Weiter, weiter!“
Sie zwangen einen anderen, sein Kreuz zu tragen.
Dann ging es Schlag auf Schlag auf Schlag in die Hände, durch die Füße, er starb überraschend schnell: „Vater in deine Hände befehle ich meinen Geist.“ Sie hatten den Schuldlosen gekreuzigt. Den Wundertäter, den Sohn Gottes, den Sohn des Höchsten, den angekündigten Messias, der in Betlehem geboren werden sollte, getötet. Sie hatten das unschuldigste Blut aller Zeiten vergossen.

Wer ist er - es ist Jesus
Wer ist er? Wer hatte ihn so zugerichtet?

2 Gleichnisse

Er sitzt so da wie leblos, die Augen sind glasig. Er ist über die Maßen verletzt. Er ist fast tot aber irgendwie nicht, verletzt worden von dritter Hand. Schnitte durchs Gesicht. Wunden von Schnitten. Seine Hände zeichnen Spuren von unsagbaren Verwundungen. Er scheint die letzte Zeit nicht in einer feinen Gegend zugebracht zu haben, keine feinen Öle, Gerüche, Anhaftungen von getrocknetem Blut. Durch irgendwas Tiefes muss er durchgegangen sein. Ich fragte ihn, warum er in solch einem Zustand war…Da fiel mir plötzlich ein Teil der Geschichte wieder ein. Es stimmt, er war es gewesen, er hatte ohne zu zögern sein Leben für mich aufs Spiel gesetzt. Er hatte mich geholt, als ich weit draußen war, als ich keine Chance mehr hatte, ist er ins Wasser gesprungen, hatte mich rausgezerrt. Wieder zurück am Strand gab es einen Kampf, da hat er sich schützend vor mich gestellt, dann hat er mich noch irgendwie abgegeben bei meinen Rettern, meinen Sanitätern, er hat die Wut des Pöbels in Kauf genommen, ich hatte es vergessen.
Ich konnte den Anblick nicht lange ertragen. Doch nach noch einer Weile schaute ich ihn wieder an und wunderte mich über die Furchen, über das Leid, das aus seinem Gesicht sprach über dieses tiefe Eingegrabensein von Krankheiten, von Pein, was hatte ihn so zugerichtet? Wieso war sein Bein so beschädigt? Da fiel es mir plötzlich wieder ein. Ich war in den Bergen in Not gewesen. Da kam er. Hatte sich auf den Felsvorsprung gewagt, wo ich Idiot alleine hinausgeklettert war und zog mich zurück, er schleppte mich auf seinem Rücken den Berg hinunter, bis ich wieder in Sicherheit war, dabei hatte er mehrere Geröllfelder überquert und wir hatten den Steinschlag überstanden, aber irgendwie hat er was abgekriegt dabei. Er hatte mich heil abgesetzt, Stimmt so wars gewesen, ich hatte es fast vergessen.

wer ist er - wer hat ihn so zugerichtet
Wer ist er – wer hatte ihn so zugerichtet?

Dennoch fragte ich mich, wieso dieser ganze arme Zustand so war, dass es mir fast Schmerzen bereitete, ihn zu sehen. Wer hatte ihn so zugerichtet? Er schaute mich an, seine Augen waren verhornt und ich konnte hinter ihnen Liebe sehen, die mich verstehen lies, warum er es tat.

Konjugiere Verben!

Konjugiere Verben, konjugiere zum Beispiel das Wort „leben“:
Ich lebe, ich lebte,
ich habe gelebt, ich hatte gelebt, – konjugiere weiter!
ich werde leben,
Futur 2: Ich werde gelebt haben
Dann Konjunktiv 2, ich würde leben, ich würde gelebt haben…
Konjugiere!        Verbformen.

Gott sagt: Ich bin, der ich bin und ich werde sein, der ich sein werde, ich ändere mich nicht! Dein Leben, deine Umstände ändern sich. Du lebst in deinen Formen der Zeit, in „hätte, würde und wenn“ aber ich bin, der ich bin und werde sein, der ich sein werde!

Verstehe: Ich bin, der ich bin!
Verstehst du?

Nocheinmal: Konjugiere Verben, nimm ein Verb, irgendein Verb.
Bring es in die Vergangenheitsform, die Gegenwartsform, die Zukunftsform, die hätte-Form, die würde-Form, die könnte-, sollte-Form. Das sind die Umstände deines Lebens!
Das sind deine Gedanken, die Zeit in der du lebst, deine Emotionen.
Aber: Ich bin, der ich bin! Und ich werde sein, der ich sein werde und ich ändere mich nicht!
Verstehst du!

Bestimme Verben in verschiedenen Formen.
Fragen, Sorgen, Krämpfe  – wie löse ich das, was kann ich, wo ist der Ausweg, hätte ich was anders machen, wenn ich es anders gemacht hätte, würde dann…? Jesus sagt: Ehe Abraham war bin ich!! Ich bin der „Ich bin!“

Angst

Angst wartet schon um die Ecke, sie ist einfach da. Stellt sich kurz vor mit den Worten: Das könnte doch schief gehen, ist doch jetzt nicht dran, was denkt deine Verwandtschaft über dich, was denken die Nachbarn schon wieder? Die Angst dreht sich um nach hinten und schaut, wer schaut. Hinterm Vorhang ist die Angst- hat er sich bewegt? Gedanken bewegen sich im Kreis.
Sie ist ahnungslos, hemmungslos, grundlos, sie kennt genauso wie Wasser oder Luft keine Grenzen. Sie ist auf einmal da. Man öffnet ihr ein kleines Türchen, einen Schieber, und hört plötzlich sein Herz klopfen – es könnte doch eine Krankheit sein? Vielleicht etwas Gefährliches? Etwas, das in meiner Familie schon gang und gäbe war, derselbe Krebs, dieselbe Diagnose, ist es nicht dasselbe? Die Angst manifestiert sich bis in die Knochen, sie frisst Knochen, Gedärm.

Hast du nicht gehört, dass Gott, der Herr, nicht schläft? Er schläft und schlummert nicht! Hast du nicht die Worte von Jesus gehört, der gesagt hat, fürchte dich nicht vor denen, die –jawohl !- deinen Leib verderben können, aber deine Seele, deinen eigentlichen Menschen können sie nicht antasten. Fürchte vielmehr denjenigen, jawohl, den fürchte, der Macht hat, Menschen in die ewige Verdammnis zu werfen.*

Sie klopft an deinem Hinterkopf: Hab ich nicht die Herdplatte vergessen, hab ich alles richtig gemacht, und was, wenn ich irgendwo hinfalle und liegen bleibe und keiner findet mich zappelnd liegend auf dem Rücken wie ein Käfer?

Angst ist tiefschürfend, sie greift das Innerste an, sie tötet das Vertrauen, etwas vom Urvertrauen in uns Menschen.

Du bist geliebt, mein Kind, du bist angenommen. Die Liebe deckt dich zu wie eine Umarmung! Für dich ist Liebe da, mein Kind, du bist geliebt und gewollt, jawohl!

Hinten am Rücken, ist es eine Spinne, sind es die Füße einer Spinne? Was sich dir entgegenbewegt – eine Tarantel?! Die nackte Angst. Nachts bist du wach, schweißgebadet, deine Träume, all dein Sein ist unter sie geraten.
Der Glaube spricht: Ich glaube, darum rede ich. Ich glaube an dich, Jesus Christus. Ich glaube, dass deine Liebe die Angst für immer vertreibt, vertreibt, vertreibt…
Du hörst den Hall des Wortes in deinen Gedanken. Etwas ging wie durchs Fenster hinaus – es war ein Geist! Du erholst dich ein bisschen, fühlst dich ermutigt und wagst einen Schritt auf die unbekannte Straße – und da ist sie wieder, diese Angst. Sie lässt Türme, Dächer auf dich fallen! Aus den Gullis kommen wüste Gestalten, beschimpfen dich, Angst ist immer dämonisch, mein Kind.

Suche nach seiner Liebe, die Liebe Jesu macht dich heute heil. Er ist stärker als Medikamente, die nicht die Ursache, sondern nur die Symptome versuchen zu bekämpfen.
Siehst du sie nicht, die Angst? Siehst du ihn nicht, den Retter? Gib dem Kind einen Namen, sprich sie an! Benenne sie: Angst, du bist nicht mehr mein Verbündeter, du bist nicht mehr mein kleiner, geheimer Mitbewohner, mein Gast – sondern ich mache einen Schritt heraus und trete auf einen Fußboden, den du mir verwehrt hast und einen weiteren Schritt auf ein Stück Land, das vermint ist, jawohl vermint!

Angst verschwindet
Jesu Worte „fürchte dich nicht, hab keine Angst vor den Menschen“ sind nicht eine Option, sie sind überlebenswichtig!

Ich betrete Neuland und wage es, barfuß durch nasses Gras zu gehen – die Scherben? Ja, ich weiß zu unterscheiden zwischen Weisheit, Angst und Übermut, Gelassenheit, Freundschaft und Liebe! Verzagtheit und Besonnenheit. Ich gehe meinen Weg hinein ins Leben, hörst du?!

Die Angst wich zurück wie ein schwarzer Dämon, der keine Heimat mehr hatte, der völlig unstet umher irrte. Dabei hatte er ein recht auskömmliches Geschäft betrieben. Sein business war erfolgreich gewesen, er hatte (einen) Menschen bis zum Wahnsinn gequält und er musste es tun, denn er selbst war ein Gequälter! Und er hasste die Liebe dieses Gottes so sehr. Er hasste das Blut von Jesus, das getropft, das geflossen war für die Vergehen, für die Irrungen der Menschen.

*Gott 

Einige sperren den Raum – Gnade und Wahrheit

Gnade und Wahrheit
>Ein Schandfleck sind diese Leute bei den gemeinsamen Mahlzeiten, zu denen ihr zusammenkommt! Denn sie feiern ohne Hemmungen mit, obwohl sie nur ihr eigenes Wohl im Auge haben, nicht das Wohl der Herde Gottes. Wolken ohne Wasser sind sie, die vom Wind vorübergetrieben werden, ohne den erhofften Regen zu bringen; Bäume, bei denen man zur Erntezeit vergeblich nach Früchten sucht, weil sie tot sind, abgestorben bis zur Wurzel;  Judas 12,13 Neue Genfer Übersetzung)<   gibt es solche Menschen in christlichen Gemeinden heute?

Oder ich stell mir gleich die Frage: Bin ich’s? Bin ich eine Wolke ohne Wasser? „Einige sperren den Raum – Gnade und Wahrheit“ weiterlesen

Wie wird man Christ?

Wie wird man Christ?

Ist doch ganz einfach, man wird Mitglied in einer Kirche, getauft, konfirmiert, mit christlichem Wasser gesprenkelt, gestempelt, getraut und irgendwann dann auch christlich beerdigt. Gefirmt, das christliche Bekenntnis bekannt, ansonsten mit Brettern vernagelt, keine Ahnung von den Dingen des Glaubens. Nicht wissend, was Glaube an Jesus Christus überhaupt bedeutet. Bedeutet es irgendwas?

Ist man einmal christlich konfirmiert, gefirmt oder sonstwie gestempelt, wird die Kirchensteuer abgebucht und man ist auf dem Weg in die ewige Verdammnis.
Stopp halt, es wurde doch ein ewiges Heil versprochen! – Aber nicht durch Mitgliedschaft in irgendeiner Kirche wird man Christ!

Sonst könnte auch ein Fisch zum Brot werden, wenn man ihn nur in die Bäckerei legt oder die Ratte zum Meerschweinchen, wenn sie sich bei denselben dazugesellte.  „Wie wird man Christ?“ weiterlesen

Der verlorene Sohn und sein Vater

Kennst du die Geschichte vom verlorenen Sohn? Der Sohn lässt sich sein Erbe vorzeitig auszahlen und verlässt das Vaterhaus. Er verwirft den Vater und verprasst sein Geld so schnell es eben geht. Ebenso schnell wie sein Geld verliert er seine Freunde und landet schlussendlich beim Futterdienst für die Schweine. Als er völlig heruntergekommen ist und Hunger leidet, sagt er zu sich selbst: „Es ist besser, bei meinem Vater selbst nur als Knecht zu arbeiten als hier im Abseits völlig mittellos Hunger zu leiden.“ Er beschließt, heimzugehen zu seinem Vater.

Was er nicht wusste: Als er sein Vaterhaus verließ, änderte der Vater sein Leben. Er lebte nicht mehr genau so weiter wie bisher, sondern er schaute jeden Tag, ob nicht vielleicht sein Sohn heimkäme. Er hielt täglich Ausschau nach seinem Sohn.  „Der verlorene Sohn und sein Vater“ weiterlesen

Von neuem geboren – Nikodemus kam zu Jesus mit seiner Nacht

Von neuem geboren

Aus irgendeinem Grund wollte er es genauer wissen, irgendetwas hatte ihn neugierig gemacht. So schaute er mal bei Jesus vorbei, der das ganze Volk in Unruhe brachte mit seinen Reden, mit seinen Zeichen und Wundern. Er sympathisierte mit diesem Jesus und seinen ungebildeten Jüngern. Da er, Nikodemus, bei den Juden sehr angesehen war und nicht mit diesem umstrittenen Jesus gesehen werden wollte, kam er erst nach Einbruch der Dunkelheit. Es war ihm peinlich, aber er kam zu Jesus mit seiner Nacht.
Den Einstieg begann er mit einem Kompliment: Meister, niemand kann die Wunder tun, die du tust, es sei denn, Gott ist mit ihm.

„Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen“ war die undiplomatische Antwort von Jesus. „Von neuem geboren – Nikodemus kam zu Jesus mit seiner Nacht“ weiterlesen

Der Ruf Gottes – und das Schweigen des Menschen

Der Ruf Gottes war auf deinem Leben, du weißt, dass du irgendetwas für Gott tun solltest. Du warst dir nicht sicher, worauf es hinaus laufen würde, ob du Pastor werden solltest oder Missionar in einem entfernt gelegenen Dritte-Welt-Land. Irgendwas trieb dich an, etwas für Gott zu tun, etwas Gutes zu tun.
Und dann hat es sich verlaufen. Du weißt nicht mehr wie und wann, aber irgendwie hast du das Ganze aus den Augen verloren, es wurde mehr und mehr in den Hintergrund gedrängt, überlagert von Hobbys, Familie, Ehe.
Stetes Hinterfragen, du weißt gar nicht mehr, worum es eigentlich ging. Gibt es einen Gott? Gibt es einen Ruf Gottes auf dem Leben eines Menschen? Ruft Gott Menschen heute? „Der Ruf Gottes – und das Schweigen des Menschen“ weiterlesen

Kelch aus Gottes Hand – Buchempfehlung

Das Buch > Kelch aus Gottes Hand < ist nur noch antiquarisch erhältlich, es ist eines der Bücher, die ich mehr als einmal gelesen habe. Arthur Gesswein wird verhaftet und verfrachtet, weil er lieber an Jesus Christus glauben möchte als das russische Sonderangebot anzunehmen: Sage, dass du nicht mehr an einen Gott glauben willst und du kannst hier zu dieser Tür rausgehen. Du bist ein freier Mann! Ab ca Seite 20 wird es spannend, „Kelch aus Gottes Hand – Buchempfehlung“ weiterlesen

Der mainstream und die Einsamkeit des Petrus

Der mainstream und die Einsamkeit des Petrus

Die Menge hatte sich auf dem Platz versammelt. Einmal im Jahr wurde ein Verbrecher nach dem Wunsch des Volkes freigelassen. Das Volk wurde befragt, „wollt ihr, dass Barabbas freigelassen wird oder Jesus?“ Sie hatten Jesus wie einen Verbrecher festgenommen, weil er Gott als seinen Vater bezeichnet hatte. Er hatte behauptet, dass er vom Himmel gekommen sei und bereits vor Abraham gelebt habe. Wer Gott lästert, musste nach jüdischem Gesetz sterben. „Wen wollt ihr, wen soll ich freilassen? Jesus oder Barabbas?“ Pilatus wollte Jesus freilassen, denn er wusste, dass er eigentlich grundlos verhaftet worden war. Es war eine dieser typischen Neidaktionen der Talarträger, die es nicht ertragen konnten, wenn ihre Autorität in Frage gestellt wurde. Doch die Menschen hörten Jesus gerne und die Zeichen und Wunder unterstrichen seine Worte, die wundersam geheilten Menschen beendeten seine Sätze mit einem Ausrufezeichen. Pilatus fragte das Volk und das Volk schrie: „Lass Barabbas frei!“ Verlegen wegen dieser Antwort des durch die Pharisäer aufgepeitschten Volkes fragte Pilatus, was er denn mit dem schuldlosen Jesus machen solle? Sie schrien wie aus einem Mund: „Kreuzige ihn, kreuzige ihn, sein Blut komme über uns!
Der Mob war in Fahrt geraten, die Menge tobte, die Sache war klar, bringt diesen Jesus um, der sagt, dass er der Gesandte Gottes ist, kreuzige ihn!

Petrus hörte den Mob von Weitem schreien, es gellte ihm in den Ohren. Er war irgendwann geflüchtet und fühlte sich als Versager, nichts als ein elender Versager. Die Aggressiven hatten sich zusammengefunden und die Dinge nahmen ihren Lauf. Er hatte ganz klar gesagt, als er gefragt wurde, dass er mit diesem Jesus nichts zu tun habe, dass er ihn nicht kennt. Dass er mit diesem Galliläer nichts, aber auch gar nichts zu tun habe. Die Worte kamen ihm so schnell über die Lippen und sie retteten ihm in diesem Moment seine Haut vor der Masse. „Der mainstream und die Einsamkeit des Petrus“ weiterlesen

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, Selbstliebe, Selbstannahme

Liebe Gott von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Denken und liebe deinen Nächsten wie dich selbst – das sind die höchsten Gebote.

Ein aktueller Trend christlicher Lehre legt die Betonung bei dem Satz “ liebe deinen Nächsten wie dich selbst “ auf die letzten drei Worte „wie dich selbst“ und lehrt, dass Selbstliebe ein Gebot Gottes sei. Und ich meine, für Leute mit geringem Selbstwertbewusstsein, psychischen Störungen, Anomalien ist es durchaus angesagt, das Gebot Gottes auch von dieser Seite zu betrachten.

Die Hauptaussage dieses Satzes meint allerdings etwas anderes, hier wird nicht der Mensch aufgefordert, sich doch bitte selbst zu lieben, sich selbst anzunehmen, sondern seinen Nächsten zu lieben. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, Selbstliebe, Selbstannahme“ weiterlesen

Sich selbst vergeben, Selbstvergebung

Sich selbst vergeben ist ein Trend in christlicher Lehre. Selbstvergebung, nachdem Jesus Christus mir vergeben hat und ich infolgedessen mir selbst vergeben darf. Jedoch finde ich für Selbstvergebung keinen biblischen Grund und ohne Bibel gibt es keinen Glauben an Gott und Jesus Christus, der für mich starb.

Ich vergebe anderen, ich entlasse andere aus ihrer Schuld und mir wird Schuld von anderen vergeben. Ich kann auch anderen Menschen Vergebung zusprechen, dass Gott ihnen ihre Sünden vergeben hat, aber ich vergebe mir nicht selbst die Sünden, die ich gegen andere begangen habe.  „Sich selbst vergeben, Selbstvergebung“ weiterlesen

Gottes Herrlichkeit

Es ist schwer bei diesem Thema kontrolliert zu bleiben: Gottes Herrlichkeit. Erschütternd: seine Herrlichkeit, Gottes Herrlichkeit.

Wer versucht, Gottes Herrlichkeit in Worte zu fassen – kann es nicht: Negative Dinge können aus Erfahrung beschrieben werden, bei sehr Negativem fehlen einem schon die Worte. Positives kann auch mit Worten beschrieben werden und bei Gottes Herrlichkeit versagt die Sprache, die Sinne versagen, die Zeit hält an, Demut, Demut.
Menschliches Handwerken, Hämmern, Sägen, kann leicht beschrieben werden, menschliche Phantasien, ausgeschmückte Geschichten, Kreuzworträtsel, alles ist machbar, aber die Eigenschaften und das Wesen Gottes zu beschreiben ist – unmöglich. Wer will mit dem Löffelchen ein Meer ausschöpfen, „Gottes Herrlichkeit“ weiterlesen

Wenn alles zerbricht

Wenn alles zerbricht

Wenn das Unaussprechliche passiert, wenn die hässlichsten Phantasien wahr werden und die Diagnose Entsetzen hervorruft – wenn das Undenkbare passiert, die Nachbarn schütteln den Kopf über dich und halten dich für eine Ansammlung von Pein, – wenn du trotzdem weiter betest, obwohl dein Gebet für Heilung scheinbar verpufft, und wenn du in den Augen der Menschen als Versager dastehst und du faktisch Gott und die Menschen, die Bibelverse und den Pfarrer und manche Freunde nicht mehr verstehst, dann zeigt die Uhr genau Mitternacht an.  „Wenn alles zerbricht“ weiterlesen

Gottes Wille und das Leben des Alfons K.

Gottes Wille und das Leben des Alfons K.

Nach nicht wenigen Jahren hatte Alfons K. doch einiges erreicht. Sein Verdienst war mehr als auskömmlich, neben den Familienautos pflegte er einen Oldtimer für die gelegentlichen Sonntagsausflüge. Seine Frau, seine Kinder, alles wirkte irgendwie gut geordnet, fein sortiert, wie sein weitläufiger Rasen, der sich über sein Grundstück erstreckte. Das Haus war ansehnlich, er träumte davon, einmal mit dem Heißluftballon der Routine des Alltags zu entschweben. Seine Hobbys hielten ihn beschäftigt. Morgens und abends mit dem Hund beim Ausgang sinnierte er, wie und wo er den nächsten Sommerurlaub mit seiner Familie verbringen würde.

Er war stolz, dass seine Ehe bis heute irgendwie funktionierte, auch in der Firma hatte er sich ein gutes Ansehen erworben.

Als es einmal nicht zu umgehen war – er war als Feiergast zu einer Konfirmation eingeladen – betete er halb teilnahmslos, halb gedankenlos vor sich hin, im Chor murmelnd: Vater unser, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden…

Da merkte er plötzlich wie Einer eintrat in sein Leben, das bisher doch immer seines gewesen war. Dein Wille geschehe. Er wusste nichts, er schüttelte sich, sollte der Wille eines anderen für ihn irgend eine Bedeutung, eine Relevanz haben? „Gottes Wille und das Leben des Alfons K.“ weiterlesen

Die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung

Mensch braucht Liebe und Anerkennung. Eine totale Annahme gleich bei der Geburt, ein herzliches Willkommen, du bist geliebt, jawohl, du bist herzlich willkommen! Diese Annahme braucht ein Kind, Geborgenheit bei Mutter und Vater, die das Kind schützen um nahezu jeden Preis und dem neugeborenen Kind nichts anderes geben als Liebe, Freundlichkeit, Zuwendung, Geborgenheit, Annahme, die elementarsten Grundlagen, die im Leben eines Menschen gelegt werden: Ich liebe dich!

Gottes Augen sahen deine Urform, als du noch im Mutterleib gebildet wurdest war ich schon da und habe dich gesehen. Gottes Augen sahen dich als Embryo und er spricht: Ich liebe dich!

Herzliche, bedingungslose Annahme gilt selbst für ein Kind, das nicht die optimalen gesundheitlichen oder mentalen Voraussetzungen fürs Leben mitbringt. Wer von Kind auf verstanden hat: Du bist geliebt, du bist angenommen, ich liebe dich, mein Kind, versteht die Denkweise Gottes besser, der eben genau dasselbe sagt: Ich liebe Dich!

Es gibt eine Herzlichkeit in der Liebe zwischen der Mutter und ihrem Kind, idealerweise auch dem Vater und seinem Kind, die mir bei der Vorstellung die Freudentränen ins Gesicht treibt. Was gibt es Schöneres als das gesegnete Kleine im Schoß der Mutter, das dich anschaut aus dem sicheren Abstand und du weißt, das Kind ist geliebt und du siehst dieses sorglose kleine Wesen.

Und dennoch weißt du, dass das Kind nachts geschrien hat, Hunger hatte, als eigentlich keine Essenszeit eingeplant war. Das Kind schaffte sich nahezu unbarmherzig, laut schreiend Raum und brachte die Mutter um den Schlaf oder den Vater um die Geduld oder sorgte für den Neid der Geschwister, falls welche da waren.  „Die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung“ weiterlesen

Du sollst nicht sterben, sondern du sollst leben!

Durch den dichten Nebel des angebrochenen Tages kommt eine glasklare Botschaft zu dir. Gott spricht: „Mein Kind, du sollst nicht sterben, sondern du sollst leben – deine Kurzschlüsse, deine verdunkelten Gedankengänge erscheinen dir momentan logisch aber sie bringen dich nicht zur Lösung des Problems, wo deine Erlösung wartet, sondern sie sind eine Verführung zum Kurzschluss. Ich, der Herr des Lebens sage dir, du sollst leben und nicht sterben!“

Bei entsprechend eingenebelter Wetterlage scheint einem manchmal jeder Weg, egal in welche Richtung, unsinnig und als der jeweils falsche Weg. Man oder frau sieht keinen Sinn, die getroffenen Entscheidungen sind kaum rückgängig zu machen und so steht man vor dem Pulver der Scherben, die unter der Sohle auf dem eingeschlagenen Weg zerknirschen. Tränen in den Augen, ist der Blick gesenkt oder schaut er nach oben? – Alles scheint sinnlos. Doch kommt aus dem Nebel ein Satz wie klares Wasser, kristallklar: „Du sollst leben!“  „Du sollst nicht sterben, sondern du sollst leben!“ weiterlesen

Die Vision, eine Prophezeiung von 1968

1968 hatte eine 90 Jahre alte Christin aus Valdres, Norwegen eine Vision. Evangelist Emanuel Minos (gestorben 2014), leitete damals unweit ihres Wohnortes Gottesdienste. Er traf sich damals mit ihr persönlich und schrieb ihre Vision auf. Jedoch schien ihm die Vision schwer einzuordnen, so hielt er sie ca 30 Jahre lang in seiner Schublade verwahrt. 1998 fand er, dass die Zeit gekommen wäre, die Vision doch zu veröffentlichen.

Vision:

„Ich sah die Zeit vor dem Kommen von Jesus und dem Ausbruch des dritten Weltkrieges. Ich sah sie mit meinen natürlichen Augen. Die Erde sah ich wie einen Globus und ich sah Europa, ein Land neben dem anderen. Skandinavien und Norwegen. Ich sah, wie bestimmte Ereignisse kurz vor der Rückkehr* Jesu stattfanden und kurz vor der letzten großen Katastrophe, einer Katastrophe wie sie die Menschheit noch nie erlebt hatte.
1. Bevor Jesus wieder kommt und der dritte Weltkrieg ausbricht, wird eine politische Entspannung wie nie zuvor stattfinden. Zwischen den Supermächten in Osten und Westen wird Frieden herrschen. In dieser Friedenszeit werden viele Länder, auch Norwegen, militärisch abrüsten – wir werden entsprechend unvorbereitet sein. „Die Vision, eine Prophezeiung von 1968“ weiterlesen

Routine und das Gegengift

Es war ein Tag wie jeder andere, als Jesus die Schriften in der Synagoge vorlas, die an jedem Gottesdienst gelesen werden. Ein Bibeltext, eine Auslegung, die allen ein zustimmendes Nicken abrang. Bei Einigen war die Ermüdung von den Anstrengungen des Vortags deutlich erkennbar, doch plötzlich entgleisten ihre Gesichtszüge, jemand durchbrach ihre Routine. Jesus bekannte in aller Demut, dass eine Prophezeiung des alten Propheten Jesaja genau heute ihre Erfüllung fände. Sie müssten nur von ihrem Sitzplatz aufschauen und ihn ansehen, er wäre die Erfüllung dieser Prophetie.

In weniger als einer Minute stieg der Ruhepuls der Zuhörer von `normal´ auf `höchste Erregung´ – Jesus durchbrach furchtbar die Routine und den Gottesdienstablauf der Kirchgänger seines Heimatdorfes.
„Heute wurde diese Prophetie vor euren Augen erfüllt – aber für euch hat sie keinerlei Bedeutung, weil ihr nicht erkennt, dass jemand aus eurer eigenen Heimatstadt Gottes Botschaft verkündigt. „Routine und das Gegengift“ weiterlesen