Christliche Gemeinde beschäftigt sich selbst

Christliche Gemeinden entwickeln leicht die Eigenart, sich hauptsächlich und nur mit sich selbst zu beschäftigen. Und damit ganz gut beschäftigt zu sein. Man hat so viel zu tun, sich um die Belange jedes Einzelnen zu kümmern, jedermanns Puls zu fühlen, so dass eine Gemeinde einen in sich geschlossenen Kreislauf darstellt, der sich selbst genügt aber auch versorgt.

Immerhin ist es gut und lobenswert, wenn eine Gemeinschaft von Christen sich um die Bedürfnisse ihrer Mitglieder kümmert und diesen begegnet. Die ersten christlichen Gemeindemitglieder verkauften teilweise ihre Besitztümer und gaben das Geld der Gemeindeleitung, die die Ärmeren der Gemeinde unterstützte. Ein funktionierendes Sozialsystem als Ausdruck ihres Glaubens. Und – die Gemeinde erfüllte das Gebot Jesu: Daran soll euch jedermann als meine Nachfolger erkennen: weil ihr einander mit Liebe begegnet.

Andererseits finde ich es immer bedauerlich, wenn eine christliche Gruppe nicht den Blick auf  die Atheisten, die Ungläubigen die Nichtchristen hat. Jene Leute, die die Bibel als „Tote“ bezeichnet, als Menschen, die unter dem Zorn Gottes bleiben.  „Christliche Gemeinde beschäftigt sich selbst“ weiterlesen

Die Bestimmung des Menschen, Gott zu lieben

Warum bin ich hier? – Um Gott zu lieben!
Das ist für einige Menschen weit entfernt, wie der Morgen vom Abend. Gott ist Geist. Wissenschaftler verzweifeln, weil Gott in keine Formel passt, durch kein Teleskop zu sehen ist – und er ist dennoch allgegenwärtig. Gerade jetzt ist er da.

Er hat den Anspruch auf seine Menschen: Er hat sie geschaffen, gewollt und geplant. Er ruft das, was nicht ist, dass es ist und es geschieht. Wer Gott liebt, kommt in seine eigentliche Bestimmung, sein Lebenselixier.

Wie kann man Gott lieben, den man nicht sieht?

Zwar sieht man Gottes Fingerabdrücke in der vielfältigen Natur, in einem Baum, jedem krabbelnden, schwimmenden, fliegenden Tier. Und Gott sagte: Das Wild des Feldes ehrt mich!

Er sandte seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde.

Jesus kam in sein Eigentum und wurde nicht akzeptiert, stattdessen gekreuzigt: „Wir wollen nicht, dass er über uns herrscht!“ „Es ist besser, ein Mensch stirbt, als dass das ganze Volk stirbt! Jesus starb für die Sünden. Danke Gott, danke Jesus, dass du meine Schuld vergibst, wenn ich zu dir rufe, am Kreuz wurde der Preis bezahlt.  „Die Bestimmung des Menschen, Gott zu lieben“ weiterlesen

Wie kann man Gott lieben, den man nicht sieht?

Dabei ist das Hauptgebot Gottes: Ihn zu lieben – mehr als Alles – nicht nur einfach irgendwie, sondern mit ganzem Herzen, mit ganzen Willen / ganzer Seele  und mit dem ganzen Verstand, mit aller Kraft. Komplette Liebe zu Gott, ganze Hingabe, es ist eine Liebe, die so kaum jemand zu irgend einem Menschen lebt.

Gott empfiehlt, den Nächsten zu lieben, wie sich selbst, aber Gott zu lieben mit allem, was den Menschen ausmacht. Tod oder Leben eines Menschen hängt von seinem Verhalten dazu ab: Liebt er Gott?

Gott liebt seine Menschen viel mehr als sie ahnen, er vollzieht auf Golgatha ein Spektakel der Erlösung, lässt seinen Sohn sterben wegen der Sünden der Menschen, die gegen ihn gerichtet sind. Menschen wissen oft nichts von ihm:

Gilt seine Aufmerksamkeit mir? Meint er mich? Bin ich ihm wichtig?
Musste Jesus wegen mir sterben?

Das Kreuz ist die unwiderstehliche Antwort Gottes auf die Fragen nach dem woher und wohin und wozu.

Hier findet gegen jede Erwartungshaltung die stärkste Begegnung Gottes mit seinen Menschen statt, mit dir und mir: Hier.     …am Kreuz.  „Wie kann man Gott lieben, den man nicht sieht?“ weiterlesen

Die Besten sterben zuerst

Es klingt hart, ist aber so: Einige der Allerbesten sind früh gestorben. Zuerst. Kaum auf der Höhe ihrer Wirkungskraft angelangt – sterben sie. Oder: Sie werden getötet von missliebigen Menschen. Oder irgendein unverständliches Schicksal rafft sie dahin, nimmt sie weg, entführt sie und entfernt sie aus den Niederungen der menschlichen Eifersucht und Niedertracht.

Johannes der Täufer war tatsächlich der größte Prophet bis zur Zeit Jesu Christi, bereits wenige Monate nach dem Höhepunkt seines Umkehrrufes an ein ganzes Volk – Israel – wurde er vom König des Landes geköpft.

Johannes hatte seine Botschaft angstfrei verkündigt ohne Ansehen der Person. So wies er König Herodes zurecht wegen seiner unerlaubten Beziehung zur Frau seines eigenen Bruders. Er sprach im Namen der allerhöchsten Autorität, die jeden Mensch einmal zur Verantwortung ziehen wird. König Herodes nutzte die ihm von Gott verliehene Autorität, Johannes für seine unschmeichelhaften Worte zu töten. Gottes Wort, ausgesprochen durch einen furchtlosen Johannes, bedeutete sein vorzeitiges Sterben.  „Die Besten sterben zuerst“ weiterlesen

Abraham

Abraham ist der Urvater des Glaubens und aller Glaubenden, warum?

Es fing damit an, dass Abraham mit Mann und Maus und Frau und Neffe und allen seinen Schafen seine Heimat verließ. Abraham hatte das Reden Gottes – vielleicht schon lange – vernommen. „Ziehe aus in ein Land, das ich dir zeigen werde!“

Kennst du irgendeinen Menschen, der auf solch eine Aufforderung hin seine Familie wild macht, die Koffer packt und in Richtung-unbekannt auszieht?

„Abraham, wohin geht denn die Reise? Wie? Du weißt selbst nicht wohin?

Von einem Leiter, Clanchef, Familienvater, Firmenchef erwartet man eine Perspektive in Richtung erfolgreicher Jagd- und Weidegründe. Wer zieht schon dahin, wo der Pfeffer wächst nach Nirgendwo?

Jahre später – die Reise ging durch Länder und fremde Völker – wurde das Weideland zu eng für Abrahams Schafherden und die seines Neffen Lot, so dass sie einvernehmlich die Trennung beschlossen. Lot hatte die freie Wahl, wohin er seine Schafherden führen wollte: Er bevorzugte das saftig grüne Tal –  jedoch in Richtung Sodom.  „Abraham“ weiterlesen

Mammon

Man kann nicht Gott dienen und gleichzeitig dem „Gott“ Mammon

Selbst wenn man wollte, es geht nicht. Mammon ist sichtbare Macht, Geld, Verdientes. Manchmal sauer Verdientes, vielleicht mit Betrug verdientes Geld. Ehrlich erarbeitetes Geld. Zu seiner Höchstform läuft Mammon immer dann auf, wenn er zum Lebensinhalt wird – er macht doch nicht glücklich. Man gönnt sich, was irgend geht und kommt doch nicht am Ziel seiner Träume an.

Gott dienen bedeutet, ihm zu vertrauen. Auch zu vertrauen, dass er mit Geld und dem Lebensnotwendigen versorgt: Nahrung, Kleidung, Bedeckung. Gott gibt so viel, dass man meistens davon bequem etwas abgeben kann. Leute, die nichts abgeben wollen von ihrem Vereinnahmten sind arm dran. Als Jesus hier auf der Erde war im alten Israel, war es normal, 10% des Ertrages zu spenden  – an Gott.

Wie kann man Gott Geld spenden, kennt jemand seine Kontonummer?

„Mammon“ weiterlesen

Christliche Gemeinde, Jesus und Homosexualität

Wie sollen sich Christen gegenüber Homosexuellen verhalten, die Anerkennung und Akzeptanz Ihrer Lebensform auf allen Ebenen der Gesellschaft einfordern und bekommen?

Dabei ist es anhand der Bibel klar, dass Gott keine homosexuelle Lebensform akzeptiert: Römer 1,26, Matthäus 7,21, 1. Korinther 6,9, 1. Timotheus 1,10, 2. Petrus2,6, 3. Mose 18,22 und 3. Mose 20,13 und andere Stellen, siehe Schöpfungsordnung, 1. Mose 1,27,28.

Sex ausserhalb der Ehe zwischen Mann und Frau wird in der Bibel als Unzucht bezeichnet.

Die sexuelle Sünde wird als eine Sünde sogar gegen den eigenen Leib bezeichnet. 1. Korinther 5,18

Wenn Gott ein Verhalten nicht duldet, werde ich es auch nicht tun: Heisst, ich werde Homosexualität nicht „gut“ nennen, sondern eine Zielverfehlung, ebenso wie Habgier, Elternhass, Lügen, Morden, Fressen, Saufen, Götzendienst etc.  „Christliche Gemeinde, Jesus und Homosexualität“ weiterlesen

Betr..: Es war KEINE Vision

Über dem weiten Universum, über allen Fernseh- und Nachrichtenkanälen, die immer und stets zur gleichen Zeit laufen, über allen Konferenzmeldungen, die weltweit getickert werden, hoch über allem sah ich Gott mit einem wohlgefälligen Lächeln.

Dabei bezog sich dieses Lächeln keinesfalls auf neueste Erkenntnisse von Dokumentationen über das Verhalten von Menschenströmen der Westwelt. Es lief alles zeitgleich, die Börsen zuckten, Politiker sprachen, Wirtschaftsbosse optimierten ihre Bilanzen, Kunden brauchten, kauften und gleichzeitig diese globale Ökostrophe. Stromabwärts liefen Leute händchenhaltend in die Rente, imternet gebucht.

Währenddessen………………währenddessen……… lauschte Gott aufs Sehnsüchtigste den einfachsten Gebeten, von Solchen, die Er einzeln mit ihrem Vornamen und ihrem Nachnamen und ihrem Nicknamen kennt.