Christliche Gemeinde, Jesus und Homosexualität

church homosexuality

Wie sollen sich Christen gegenüber Homosexuellen verhalten, die Anerkennung und Akzeptanz Ihrer Lebensform auf allen Ebenen der Gesellschaft einfordern und bekommen?

Dabei ist es anhand der Bibel klar, dass Gott keine homosexuelle Lebensform akzeptiert: Römer 1,26, Matthäus 7,21, 1. Korinther 6,9, 1. Timotheus 1,10, 2. Petrus2,6, 3. Mose 18,22 und 3. Mose 20,13 und andere Stellen, siehe Schöpfungsordnung, 1. Mose 1,27,28.

Sex ausserhalb der Ehe zwischen Mann und Frau wird in der Bibel als Unzucht bezeichnet.

Die sexuelle Sünde wird als eine Sünde sogar gegen den eigenen Leib bezeichnet. 1. Korinther 5,18

Wenn Gott ein Verhalten nicht duldet, werde ich es auch nicht tun: Heisst, ich werde Homosexualität nicht „gut“ nennen, sondern eine Zielverfehlung, ebenso wie Habgier, Elternhass, Lügen, Morden, Fressen, Saufen, Götzendienst etc. 

Nun wird argumentiert, ein Homosexueller „könne“ aufgrund seiner „Veranlagung“ nicht anders, als sich zu Gleichgeschlechtlichen hingezogen fühlen.

Aber ist es nicht vielmehr so, dass jeder Mensch einen Kampf auf einer bestimmten Ebene zu führen hat. Muß nicht jeder von uns mit irgendetwas lebenslang besonders kämpfen, z.B. nicht übermäßig zu essen oder sich nicht dem Alkohol zu ergeben? Titus2,3 Den Gedanken zu widerstehen, eine andere Frau als die eigene Ehefrau zu begehren. Hat nicht jeder Mann diesen Kampf ein Leben lang zu leisten?

Solange jemand unverheiratet ist, ist es ihm von Gott nicht erlaubt, sich sexuell zu betätigen, weder heterosexuell, noch homosexuell noch in Sodomie. Und dieser Kampf wird sein, solange der Mensch unverheiratet ist, Paulus empfiehlt: es ist besser zu heiraten, als vor Verlangen zu brennen 1. Korinther 7,9.
Auf vielen anderen Gebieten des Lebens findet ein solcher Kampf lebenslänglich statt. Wer aufgibt, sagt quasi: okay, ich mache es, ich habe keine Gewalt über die Sache, ich werde ein Alkoholiker, ein Schläger, ein Jähzorniger, ein Mörder, ein Vergewaltiger, ein Lügner, ein Dieb, ein Ehebrecher oder ein Homosexueller.

Nun wird vielleicht Einer argumentieren, er wurde von der Tat „übermannt“, er wollte eigentlich kein Mörder werden, es „geschah“ nur mit ihm. Möge das weltliche Gericht es anerkennen oder nicht.
Bei Gott gilt jedenfalls: Wenn es ihm leid tut, und er seine Tat aufrichtig bereut, erlaubt ihm Gott die Umkehr und bietet ihm Vergebung der Sünde an durch den Glauben an Jesus Christus. Er soll zukünftig nicht mehr morden und sich von diesen Gedanken fernhalten.

Ebenso wird ein Alkoholiker handeln müssen: Will er nicht zugrunde gehen an seiner Sucht und sein Umfeld „mitrunterziehen“, muss er sich abwenden vom Alkohol und seine Tat als Sünde bekennen. Gott wird ihm vergeben, wenn er Gottes Angebot annimmt: Jesus starb stellvertretend für Menschen wie dich und mich. Er wird zukünftig beim Thema Alkohol zurückhaltend sein, denn er weiß, dass er auf diesem Gebiet versuchbar ist.

Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern soll im Gegenteil mit seinen Händen Gutes tun, damit er dem Bedürftigen Etwas schenken kann Epheser 4,28. Es ist eine direkte Therapie, die dem Dieb hilft: Arbeiten statt klauen, wegschenken statt begehren. Ehemalige Drogenabhängige sind die besten Therapeuten beim Drogenentzug – sie kennen die lockenden Fallen in den Gedanken derjenigen, die von Drogen wegkommen wollen.

Solange jemand kämpft gegen seine Schwäche hat er nicht verloren,

ergibt sich jemand allerdings in seine Versuchung und lebt die falschen Handlungsweisen, wird er also ein Dieb, ein Räuber, ein Meineidiger, ein Götzendiener, ein Unzüchtiger, ein Homosexueller, so handelt er verkehrt.

Meist geht der Entscheidung ein gedanklicher Kampf über Jahre voraus – von der Planung bis zur Tat.  Jemand sagt z.B. „Es bohrte 10 Jahre in mir, immer sah ich diese verheiratete Frau und wollte sie haben – jetzt erfülle ich mir meinen Traum.“ Falsche Gedanken bringen ihre Frucht. Ebenso verhält es sich auf fast allen Gebieten unseres Lebens. Wir kämpfen gegen Versuchungen, Stolz, Habgier, Hang zu Depressionen, Selbsthass u.v.a. mehr.

Es ist einem Christen nicht erlaubt, sich der Sünde hinzugeben und dauerhaft in einer Sünde zu leben. Sondern ein Christ erkennt seine Sünde, bekennt und lässt sie. Lebt er trotzdem in einer Sünde, soll die Gemeinde ihm zurechthelfen und ihn ermahnen. Schlußendlich würde die Gemeinde ihn sogar aus der Gemeinschaft ausschließen, um ihn nicht in der falschen Vorstellung zu lassen, daß sein Leben vorbildlich ist.

Ist jemand kein Christ, so glaubt er nicht an einen Gott, der der Beurteiler aller Menschen ist und er lebt wie er will. Manchmal argumentieren Christen, dass es offensichtliche Sünden und verborgene Sünden gibt und man das Verborgene nicht erkennen kann: Gott schon.

Er strafte die Lüge eines Ananias öffentlich ab Apostelgeschichte 5,3.  Ebenso zielte die Lehre von Petrus, Paulus, Jakobus immer auf die verborgenen Motive des Menschen, auf aufrichtige Liebe zu Gott und zu Menschen ab. Jesus verwarf einen nur äußerlichen Gottesdienst, der das Innerste des Menschen kalt und unbeteiligt lässt: Die geistlichen Leiter reinigten die Trinkgefäße sehr sorgfältig, aber innerlich waren Sie voller Hass und Geldgier. Ihre Gebete waren öffentliche Heuchelei. Almosen gaben sie öffentlich. Jesus lehrte, dass der Mensch nicht durch Schmutz oder unkoschere Speisen verunreinigt wird, sondern durch böse Gedanken und Worte.
Dies lehren Christen bis heute, wenn sie die Lehre Jesu weitergeben. So wird in der Gemeinde Raum geschaffen, die verborgenen Sünden (Stolz, Hochmut, Geiz, Eifersucht, Hass etc) zu erkennen und abzulegen, stattdessen: Freundlichkeit, Sanftmut, Keuschheit….

Wenn man sich innerhalb der Gemeinde auf den Standpunkt zurückzieht, man könnte die verborgenen Sünden der Christen sowieso nicht kennen und dann „als Ausgleich“ auch die offensichtlichen Sünden in der Gemeinde akzeptiert, (gelebte Homosexualität, Mord, Totschlag, Inzest, Trunksucht, Drogenabhängigkeit, Unzucht, etc) hat man den „Kampf gegen die Sünde“ aufgegeben. Hebräer 12,4

Sollte in der Gemeinde ein Zweifel sein, ob Homosexualität überhaupt eine Sünde ist, so könnte man genausogut in Frage stellen, ob Alkoholismus, Unzucht oder Diebstahl überhaupt eine Sünde sind. Es wäre sinnvoller man würde sein Verständnis der Bibel hinterfragen und sich davon abwenden, die Bibel zu lehren, stattdessen lernen auf Gott zu hören und sein Wort ernstzunehmen.

Wird ein Mensch davon versucht, dass er sich nur zu gleichgeschlechtlichen Partnern hingezogen fühlt, soll er der Versuchung widerstehen und ihr ein Leben lang nicht Raum geben. Der Versuchung nachzugeben wäre fatal.

Aber er soll wissen, dass dieselben Leiden über alle Brüder in der Welt gehen 1.Petrus 5,9. Damit ist nicht gemeint, dass jeder versucht wird homosexuell zu leben, sondern jeder Mensch wird versucht von seiner eigenen Lust. Jakobus 1,14

Der Mensch kämpft nicht nicht gegen Fleisch und Blut, Epheser 6,12  aber wir kämpfen und empfehlen niemandem, aufzugeben. Sündigt er / sie doch, soll er die Sünde bekennen und lassen und sich trennen.

Ein Gedanke zu „Christliche Gemeinde, Jesus und Homosexualität“

  1. Deshalb lehne ich den christlichen Glauben ab. Ich finde es fürchterlich Homosexuelle in eine Schublade mit Mördern und Vergewaltigern zu stecken. Hat Jesus nicht Toleranz gelehrt?

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