Das Kreuz

das Kreuz

Paulus sagte den Korinthern, er predigte nur Jesus Christus, und den als gekreuzigt – nicht mit klugen Worten, damit nicht das Kreuz zunichte werde. Also in Einfachheit. Ich denke, das ist ein Geheimnis, das nicht verstanden wird.   Lesezeit 3min   
Was bedeutet es, Jesus als den Gekreuzigten darzustellen? Was bedeutet es „nicht mit klugen Worten zu reden, damit nicht das Kreuz Christi zunichte wird“.

Kann man das Kreuz Christi durch kluge Worte zunichte machen?

Ja.

Die Juden wollten Zeichen von Gott haben und die Griechen Weisheit. Für die Juden war das Evangelium von Christus ein Ärgernis und für die Griechen eine Torheit, sozusagen eine Dummheit.     hier  hier

Was ist denn das Evangelium??

Es ist Gottes Schwachheit, die stärker ist als menschliche Kraft und klüger als menschliche Klugheit. Indem Christus am Kreuz gestorben ist hat er die Schlauheit der Klugen zunichte gemacht.

Er hat ihnen dargestellt, dass sie durch diesen Jesus Christus am Kreuz – ähnlich wie durch die Schlange zur Zeit Moses, die an ein Holz geschlagen wurde – gerettet werden können und nur dadurch. Sie können sich also nicht freikaufen.

Der Mensch kann nicht seine Abstammung zur Geltung bringen, seine Familie, seine gepflegten Umgangsformen, seine gute Ausbildung oder Bildung, seine philanthropischen Taten, mit denen er in Erscheinung tritt, sich vielleicht gleichzeitig von der Presse ablichten lässt, wenn er einen Spendenscheck ausstellt. Gott konfrontiert solche Menschen mit dem Kreuz Christi, der ans Kreuz genagelt wurde durch die Hände von Gottlosen. Und er sagt:
Dieser Jesus starb für dich, weil du schuldig bist. Er starb an deiner Stelle, du bist schuldig, dort zu sterben. Du hast einen ewigen Tod, eine Hölle verdient.

Der Schwerverbrecher, der neben Jesus hing, erkannte: Ich hänge hier zurecht.

das Kreuz Christi - Gottes Liebe für kaputte Menschen - er starb für mich!
Das Kreuz ist das Zentrum des christlichen Glaubens. Jesus Christus starb für mich!

Die Frage ist, ob das heute von Menschen erkannt wird, die keine offensichtlichen Schwerverbrecher sind, dass Jesus Christus genauso für sie sterben musste?

Es ist lebenswichtig für christliche Gemeinden, dass diese Botschaft vom Kreuz im Mittelpunkt ist. Alle anderen Lehren sind begleitende, umrahmende mehr oder weniger wichtige Begleiterscheinungen, aber das Evangelium von Jesus Christus und alle Bücher des neuen Testamentes sind darauf gegründet, dass Jesus Christus für uns gekreuzigt wurde und wieder auferstanden ist. Dieses Zentrum muss zurechtgerückt werden wegen „Lehrern“, die das Evangelium missbrauchen zu einer Lehre von Ursache und Wirkung, von Saat und Ernte, die Dinge aus dem Wort Gottes sozusagen herausschneiden als ob es Rezepte wären zum besseren Leben ähnlich wie esoterische Grundsätze. All diesen Lehren muss man entgegentreten: Bedenkt und vergesst nicht das Zentrum!
Das Zentrum von jeder Prophetie, jeder Lehre, von allem was die Kirche darstellt, ist Jesus Christus am Kreuz, auferstanden und zum Himmel gefahren usw., wie es im apostolischen Glaubensbekenntnis heißt, dort sitzt er zur Rechten Gottes.

Er ist das Zentrum.

Es kann nicht darum gehen, dass es hauptsächlich den Christen finanziell gut geht. Es geht eben nicht um irgendwelche peripheren Lehren. Wie kann ich als Christ gesund, reich und stark sein?
Ja es stimmt, dass Gott uns segnen will oder dass wir Geld abgeben sollen an ärmere Leute, aber die Hauptlehre ist die, dass Jesus Christus für uns gestorben ist und dass wir als Solche, denen Jesus Christus vergeben hat auch anderen Leuten vergeben, anderen Leuten helfen, andere aus Ihrer Schuld entlassen – das weitergeben, was wir bekommen haben von Gott und von Jesus Christus.
Das Geschenk weitergeben – das ist die Konsequenz der Botschaft von der Versöhnung.

Manchmal ist es auch die Zuwendung, dass sich jemand nicht zu schade ist, für Einen da zu sein, obwohl er es eigentlich nicht nötig hätte, obwohl es nicht seinem Stand oder seiner Stellung entsprechen würde.
Das sind für mich Beispiele, wo etwas davon sichtbar wird, dass Jesus Christus für uns gestorben ist – wenn Leute Dinge tun, die eigentlich gar nicht ihrem Stand entsprechen würden, weil sie sich erniedrigen so wie Jesus Christus sich erniedrigt hat. Er war Gott und wurde Mensch und dann auch noch der Allerverachtetste, bespuckt, verhöhnt, gekrönt mit Verachtung, mit Dornen. Verraten vom eigenen Mitarbeiter, verlassen von den eigenen Leuten. Verspottet am Kreuz: „Du hast doch Gott vertraut – so soll er dir jetzt helfen.“ Dieser Jesus ist unser Vorbild – genauso kompromisslos wie er gelebt hat können wir leben, immer vertrauend auf den schwachen gekreuzigten Jesus, denn in dieser Schwachheit ist Stärke.

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