Du sollst den Flüchtling lieben

Flüchtlinge lieben

…denn du warst selbst ein Flüchtling in Ägypten. Somit weißt du, was es bedeutet, auf der Flucht zu sein, weil du in Lebensgefahr warst.   Lesezeit 3min    Sie wollten dich töten! Es gab aufgrund verheerender Umstände nichts mehr zu essen, sogar schließlich nichts mehr zu trinken. Es gab keine andere Chance zu überleben als auszuweichen – auf den guten Willen der Nachbarländer angewiesen, die dem geflüchteten Zerzausten Nahrung und Kleidung anbieten! Ein Dach gegen die Obdachlosigkeit. „Lass den Hungrigen dein Herz finden“ – das ist echte Anteilnahme, Freundlichkeit von Herzen.

Gott zeigt, dass Flüchtlinge Rechte besitzen, die er das „Recht des Fremden“ nennt. Für ihn sollten explizit Nahrungsmittel auf dem Feld nicht komplett abgeerntet werden, damit er sich bei der Nachlese versorgen kann. Selbstversorgung und Selbsthilfe sollten ermöglicht werden, Nahrung, Kleidung und Obdach sind lebensnotwendig.

Echte Flüchtlinge sollen mitleidigen Gastgebern begegnen, wer heute Gastgeber ist, kann bereits morgen selbst Hilfsbedürftiger sein wenn plötzlich Kriegshandlungen oder ein Naturdesaster seinen Lebensplan durchkreuzen. Welches Land ist nach 3 regenlosen Jahren noch lebensfähig?

Ca 1700 Jahre vor Christus beauftragte Gott einen Mann namens Joseph Lebensmittelvorräte anzulegen, um eine 7-jährige folgende Dürre zu überstehen. Der Hunger trieb seine eigene 12-köpfige Großfamilie aus der hunderte km entfernten Heimat nach Ägypten, wo sie überlebten.

Nicht jeder Flüchtling entspricht diesen Kriterien

Nicht jeder Flüchtling ist ein echter Flüchtling
Echte Flüchtlinge entfliehen aus extremen Notsituationen, aus echter Bedrängnis, aus nicht weniger als der Gefahr ihres Lebens.

Nicht jeder Flüchtende entspricht diesen Kriterien der Notsituation in seinem Heimatland, wenn er sich auf die weite Reise macht in ein weit entferntes Land, vielleicht mit der Hoffnung mal in einem BMW über die Avenue Montaigne zu fahren oder sein Leben in London, Berlin, Mailand oder New York zu verbringen. Diese Art von Flüchtlingen sind sicherlich zu unterscheiden von denjenigen, die der Lebensgefahr entfliehen. Wenn diese Unterscheidung nicht getroffen wird, gibt es keine dringlichen Fälle mehr, sondern der Hilfsbedürftige wird vermischt mit dem auswanderungswilligen Abenteurer, Umzugswilligen, der sein junges Leben gerne unter anderen Vorzeichen leben will als er es in seiner Heimat vorfindet. Er verlässt seine Familie und entwurzelt sich in ein ihm fremdes Land in der Hoffnung auf Glück und Zukunft – das Gastgeberland wird ihn sicherlich unter ganz anderen Vorzeichen empfangen als denjenigen, der direkt der Schlinge des Todes entkommen ist.

Ihm gewährt man einfach gerne Obdach.

Der echte Flüchtling bekommt die erste Hilfe, die Aufnahme, die Freundlichkeit, denn er flieht aus dem Chaos, dem nahenden Tod. Seine Wanderung ist keine Laune, sondern es geht wirklich ums Überleben.
Wenn er ankommt am rettenden Ufer, dem Nachbarland, das ihn rettet, der Hand, die ihm zu essen gibt, kann er sich offenbaren und seine Not erklären. Er kann seine Not darstellen, die ihn zur Reise gezwungen hat, er wird auf aufnehmende Hände und hilfsbereite Menschen treffen. Dazu fordert Gott eben direkt auf!

Wahrheit begegnet Annahme und Wärme. Die Geschichten des Lebens werden gehört und verstanden, es folgt Aufnahme, Wasser und Brot, Nahrung und Kleidung, ein Dach über dem Kopf! Diese Gesetze Gottes gelten weltweit für jedes Volk und jedes Land!

Natürlich muss die Echtheit, die Ernsthaftigkeit des Fluchtanliegens verstanden werden. Warum sollte man einem Nicht-Hilfsbedürftigen helfen, der sich selbst helfen kann? Wie soll man jemandem begegnen, der sich nur selbst in Gefahr, in schwierige Umstände begibt? Jemand, der tausende km von seiner sicheren Heimat auszieht um eine neue Heimat zu finden, vielleicht zu erobern, ohne jemals eingeladen worden zu sein ganz ohne Bedrohung seines Lebens? Hat er nicht vielmehr seine Familie verlassen, wo er eigentlich gebraucht würde?

Was oder wer erwartet ihn im Land seiner Wahl? Vielleicht nur die unerwartete Mitteilung, sich wieder in sein gutes Heimatland zu begeben, wo seine Sprache gesprochen wird und wo er ganz einfach gebraucht wird?

Kann und soll man würdige Flüchtlinge und solche Flüchtlinge, die einfach nur woanders leben wollen, unterscheiden? Wenn ja, wie?

Der erste Maßstab ist die Ehrlichkeit: Ist es glaubwürdig und wahrhaftig, was der Neuankömmling im gastgebenden Land erzählt? Stimmig oder nicht stimmig? Denn, wer will schon gerne Lügner durchfüttern, die sich als Bedürftige gerieren?

Davor die (simple) Frage nach der Nationalität, die man einfach mittels eines Ausweises beweist.

Verlorengegangene Ausweise sollten den Gastgeber ins Überlegen bringen

seit bekannt ist, dass durch Verschleierung der wahren Identität und Annahme einer anderen Identität Fluchtgründe nur vorgetäuscht werden!
Wenn das Gute aufrecht erhalten werden soll, die ungeheuchelte freundliche Hilfe für echte Entflohene, dann muss der Trittbrettfahrer und Fallensteller dringend aussortiert werden, damit der Helfer nicht des Helfens schnell überdrüssig wird.
Jeder sogenannte Flüchtling, der auf Basis von Lügengeschichten ins Land kommt, beschädigt den Status des wahren und echten Flüchtlings.

Noch einmal: Weggeworfene Pässe, falsche Identitäten zerstören dieses Vertrauen des gastgebenden Landes, das sofort auf solche Missstände reagieren MUSS!

Lebensentwürfe basierend auf einer Lüge unterminieren diejenigen, die der echten Gefahr entkommen sind. Sie verdienen nicht, versorgt zu werden geschweige denn, im Land zu bleiben, ist es doch der erste Schritt der Illegalität. Die weiteren Schritte auf diesem Weg heißen dann Kriminalität in jeder denkbaren Form. Wer einmal lügt….

Also ist klar: Die helfende HAND muss unterscheiden zwischen bedürftig und nicht bedürftig, zwischen echt und unecht, zwischen Lüge und Wahrheit, sonst wird die Hilfe der Helfer ad absurdum geführt. Der Kuckuck legt sein Ei in das Nest eines anderen Vogels, um es von ihm ausbrüten zu lassen. Echte Hilfe geschieht immer dann gerne, wenn sie echten Flüchtlingen entgegengebracht wird, die solche Hilfe als Überlebende dankbar quittieren.
>>Fortsetzung folgt

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