Gott braucht Leiter, Eliten oder was?

christliche Leiter

Würde man den Satz so formulieren: „Christliche Gemeinden brauchen Leiter?“, so würde jedermann sofort bejahen. Klar, eine christliche Gemeine braucht einen Pastor, Vorstand, Älteste.

Aber braucht das Reich Gottes hier im Land starke fähige Leiter?

Einige proklamieren, dass die Zeit der großen Leiter vorbei ist, „jetzt ist jeder Christ ein Evangelist, ein Pastor, ein Seelsorger, ein Heiler!“

Der Trend in der christlichen Meinungsbildung ist, dass nicht mehr die großen Namen gefragt sind. Man will nicht mehr jemanden, der für große evangelistische Veranstaltungen bekannt ist, von denen ein ganzes Volk weiß, sondern: im 21. Jahrhundert nimmt jeder Christ diese Aufgaben war.

Und ganz sicher ist nichts dagegen einzuwenden, dass jeder Christ seinen Glauben an Jesus bekennt. Wie soll er sonst ein Christ sein? – Wer mit dem Mund bekennt, dass Jesus der Herr ist, wird gerettet. Wer ihn – Jesus – nicht kennen will, den kennt er auch nicht. Jeder Christ kann für einen kranken Menschen beten. Und sicher nicht nur, dass er bald stirbt.

Insgesamt wird durch dieses Reden verkleistert, versteckt: Die Gemeinde Jesu hat massiven Mangel an Leitern!

Es mangelt hinten und vorne. 
Es schmerzt  Einen bei näherer Betrachtung fast körperlich: Viele guten Leute verschwinden in einer Karriere und versanden gleichzeitig bezüglich ihrer Berufung wie ein alter Fluss. Da war doch mal was, ich hatte Träume. Dann war da das gute Angebot und ich hab meine berufliche Aufgabe auch gut erfüllt als Vorbild, ja als Christ.
Aber es ist nicht das Eigentliche, wofür ich berufen bin, es ist nicht meine eigentliche Aufgabe weswegen ich hier auf der Welt bin!!

Irgendetwas schlummert tief.

Und der Mensch nimmt sich Zeit.
Der Riese wird wach – oder: Das geistliche Baby wird endlich geboren, es nimmt Gestalt an!
So stelle ich es mir vor, wenn Menschen merken, dass sie am Eigentlichen vorbeigehen – am Ruf Gottes. Ist einer ein Lehrer, so lehre er, ist einer ein Wundertäter, so tue er Wunder, ist einer ein Evangelist, so tue er es gerne. Bist du als Apostel gerufen, so wird Gott dich auch schrittweise dahinführen.
Solltest du im Niemandsland bleiben, verpasst du das Abenteuerleben mit Gott, von dem es garantiert kein Zurück gibt! (Du wirst dich dafür verantworten müssen.)

Ein Tag mit Gott ist besser!

– Allerdings wartet Ärger.
Die Lohntüte und die Zulagen, ach die Pension und die Rente.
Das Ansehen bei Hinz und den Nachbarn und sogar bei den Leuten in der christlichen Gemeinde.

Aber da war dieses Reden Gottes: Tue das!

Ich ging heute in die Transitzone, wechselte den Standpunkt.

Diene Gott, wo immer du bist.

Sollte ich für Einige in Rätseln reden, es geht mir um die versteckten Elias, die verletzten Leiter, die sich zurückgezogen haben, noch ehe sie richtig anfingen in ihre Wirksamkeit zu kommen. Es geht mir um die abgesonderten Pastoren, die niemals für diesen Job berufen waren, stattdessen…

Etliche lecken ihre Wunden und  bleiben im Tränen-Nirwana – Gott ruft dich heute!

Ich fordere dich auf, in deine Position zu kommen und deinen eigentlichen Auftrag anzunehmen. Ja Gott, hier bin ich!

Evangelisten! Prediger der geraden Worte Gottes – Lehrer. Propheten, keine Schönredner, keine Schlechtredner, sondern Männer, Frauen Gottes!! Apostel, die Geringsten von Allen. Gott baut auf diesem Grund die Gemeinde. Anders nicht!

Kirche soll diese Leiter herausbeten, herausrufen aus ihren Verstecken! Und nicht sagen: Wir brauchen keine Leiter mehr. Und wir haben gar kein Geld.

Überall wo eine starke gesegnete Leitung da ist, folgen viele Menschen nach und viele profitieren davon!!

Wenn niemand einen Weg vorgeht, verwahrlost das große Ganze, es ist keiner der eine klare Linie zieht, eine Furche gräbt, ein Fanal, eine Standortbestimmung ausgibt. Christliche Gemeinde wird nicht mehr gehört und diskutiert schließlich mit den Nichtchristen, ob oder ob nicht Homosexualität eine Sünde ist. Lach.

Wo keine starke Leiter sind, da ist auch sonst nicht viel los! Ich rede nicht den „Überleitern“ das Wort, den „Überaposteln“, sondern einer begabten vernünftigen starken Leiterschaft, die Gutes gut nennen kann und Böses böse.

Johannes, der dem mächtigen König mitteilt, dass es ihm nicht erlaubt ist, die Frau seines Bruders zu haben, was ihm dann den Kopf kostet! Er war nur der Vorläufer von Jesus Christus selbst!

Jesus nennt ihn den Größten, der je von Frauen geboren wurde. Jesus lehrte: Der Größte soll euer Diener sein.

Das bedeutet nicht für die Aufgerufenen, sich ängstlich zurückzuhalten, sondern es beschreibt die Art ihrer Arbeit: Demütig, freundlich, nicht hochmütig. Liebevoll, nicht zornig. Wahrheitsliebend, nicht wegduckend, nicht kuschend.
Endlich ins Licht.

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