Gottes Herrlichkeit

Nicht in Worte zu fassen: Gottes Herrlichkeit

Es ist schwer bei diesem Thema kontrolliert zu bleiben: Gottes Herrlichkeit. Erschütternd: seine Herrlichkeit, Gottes Herrlichkeit.

Wer versucht, Gottes Herrlichkeit in Worte zu fassen – kann es nicht: Negative Dinge können aus Erfahrung beschrieben werden, bei sehr Negativem fehlen einem schon die Worte. Positives kann auch mit Worten beschrieben werden und bei Gottes Herrlichkeit versagt die Sprache, die Sinne versagen, die Zeit hält an, Demut, Demut.
Menschliches Handwerken, Hämmern, Sägen, kann leicht beschrieben werden, menschliche Phantasien, ausgeschmückte Geschichten, Kreuzworträtsel, alles ist machbar, aber die Eigenschaften und das Wesen Gottes zu beschreiben ist – unmöglich. Wer will mit dem Löffelchen ein Meer ausschöpfen, Sandkörner zählen? Gedanken rückgängig machen, die Zeit anhalten, Tote auferwecken oder zu dem sprechen, was nicht ist, dass es sein soll, dann ist es da!?
Schöpfung, die dich beeindruckt, ein blühender Kirschbaum, ein Fischschwarm im Wasser, die Libelle am Bach, ein Menschenbaby, ein Seelöwe, alles kleinste Fingerübungen! Durch sie hindurch schimmert Gottes Herrlichkeit!

Wer will, kann verstehen wie Gott ist, anhand seiner Schöpfung, sein Charakter, ein kleines Stück seiner Tiefe, denk doch mal drüber nach: Wenn du das Meer gemacht hättest, wie hättest du es gemacht?

Hat Gott sein Firmenlabel auf seine Schöpfung gesetzt, siehst du irgendwo ein ….Abzeichen am Horizont? Er hat die Welten geschaffen und sich zur Ruhe gesetzt, nicht in dem Sinn, dass er inaktiv geworden wäre, sondern so, dass dieses Werk vollendet war.

Fasse es oder fasse es nicht – ein Stück davon bist du! Gott hat ein Stück von seiner Herrlichkeit in dich gelegt! Dein Leben ist ein Geschenk des höchsten Gottes, er hat ein Anrecht darauf als Designer, als Schöpfer, ja als Vater, er wartet auf die Heimkehr seiner verlorenen Kinder.

Gott ist reich! Unsagbar reich!
Auch hierfür gibt es kein Vokabular, Reichtum nach menschlichem Verständnis bedeutet, viel Geld zu haben, Macht, Einfluss, Wohlstand, Teile der Erde zu besitzen, Zugriff zu haben auf die Schönheiten dieser Welt, das war es. Am Ende stirbt der Mensch an seinem eigenen Erbrochenen oder an Krebs, an einem Tumor, der ihn befällt oder er fällt sonstwie in den geöffneten Sarg.

Gottes Herrlichkeit, dafür gibt es keine Worte
Gottes Herrlichkeit und Schönheit lassen dich wie einen Gelähmten zurück.

Gott ist unendlich reich, er handelt nicht mit Dollarscheinen oder mit Aktienoptionen, er hat kein Interesse an Viehbeständen, Golddepots oder irgendwelchen teuren Uhren. Vielleicht wäre der größte Reichtum, den ein Mensch Gott geben könnte, aufrichtig zu sein ihm gegenüber, ein ehrlicher, aufrichtiger, suchender Mensch.
Gott ist reich und unendlich schön. Das Wort Schönheit verwenden Fotomodels, Fotografen, Ästhetiker, Architekten, Designer, aber dieses Wort ist nicht das richtige für die Schönheit Gottes. Du hast nichts verstanden, wenn du denkst, du kannst Gott mit solchen einfachen Vokabeln versuchen zu erklären, vergiss es.

Was kein Auge gesehen hat, kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, hat Gott für die Menschen vorbereitet, die ihn lieben.

Selig sind, die reinen Herzens sind, sie werden Gott sehen.

Ich war im dritten Himmel und hörte Worte, die kein Mensch sagen darf. (Paulus).
Straßen aus Gold…Gott wohnt in einem unnahbaren Licht, kein Mensch hat ihn je gesehen. Kein Mensch kann ihn (bis dato) sehen. Heilig, heilig, heilig.

Lies die Offenbarung des Johannes oder höre sie dir an, du verstehst etwas von der Schwierigkeit, die Herrlichkeit Gottes beschreiben zu wollen, es geht nicht.

Seine Herrlichkeit und Schönheit lassen dich wie einen Gelähmten zurück, Paulus „war ich im Körper oder war ich ausserhalb, ich weiss es nicht“, als Paulus Gott begegnete, hieß er noch Saulus – er konnte auf einmal nichts mehr sehen, weil Ihn das Licht Gottes vom Himmel blendete – seine Mitreisenden sahen es auch – und Jesus Christus fragte ihn, „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“
„Wer bist du Herr,“ fragte Saulus zurück.
Das ist eine ziemlich gute Frage.
Und Jesus antwortete: „Ich bin Jesus, den du verfolgst.“

Gottes Herrlichkeit ist nicht in Worte zu fassen, nicht zu umschreiben und nicht zu beschreiben, sie entzieht sich jeder Beschreibungsmöglichkeit. Der Versuch sie zu beschreiben wäre der Versuch, Unsagbares in Meterholzstücke zu verpacken.

Jesus Christus erklärte deswegen die Dinge des Reich Gottes in Gleichnissen, damit die Menschen hörten und doch nicht verstanden. Denjenigen, die es verstehen sollten, erklärte er es extra noch einmal. Willst du diese Extra-Erklärung?

Das Reich Gottes ist vergleichbar mit jemandem, der auf einem Acker einen Schatz fand und alles verkaufte, was er hatte, um diesen Acker zu kaufen, hast du verstanden?

Gottes Herrlichkeit zeigte sich durch Jesus Christus, er kam vom Himmel und wurde ein Mensch mit Haut und Adern, Knochen, Muskeln, Fett, Blut, Hornhaut, schlaflose Tage und Nächte – kennst du Jesus? Komm zu ihm heute.

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