Die Kunst der Umkehr

turning back

Umkehr: Es ist das Allereinfachste und doch essentiell. Kein Mensch kann die Wichtigkeit verleugnen,  Lesezeit 3min  jedes Tier lernt durch trial und error, hinfallen, aufstehen, noch einmal probieren. Was bringt mich wirklich ans Ziel, wie verläuft das Leben gut und befriedigend für mich und meine Nachbarn? Dabei gibt es ein Haupt-Hauptwort, das die unbedingte Hilfe zum Fortkommen im Leben ist, es geht um die Fähigkeit und Willigkeit und Bereitschaft zur Umkehr.

Umkehr, immer dann, wenn ich merke, dass ich vor die Wand laufe. Vielleicht besser schon vorher? Umkehr, wenn ich merke, dass die Wichtigkeiten des Lebens verschoben werden und sich zweitwichtigste Angelegenheiten in den Vordergrund drängen.

Was waren noch einmal die ursprünglichen Absichten?
Motivationen?
Ziele?

Es gilt gleicherweise für Firmen und Einzelpersonen, für Städte. Länder und deren Regierungen, für Sportler und zuallermeist für Christen: Die Erkenntnis, wann Umkehr dran ist, ist essentiell! Eine Firma, die ihre Firmenkultur zersetzt hat durch gedecktes Lügen vom Management bis zum Entwicklungsingenieur braucht komplettes Umdenken, um wieder auf die gerade Straße des Aufatmens zu kommen. Es geht nicht um vordergründiges, schnelles Zugestehen „jawohl, hier haben wir geirrt – und Augen zu und durch, nur schnell weiter“ – sondern um Selbsterkenntnis, Einsicht, Reue, Umkehr mit Demut, wenn nötig und möglich mit Wiedergutmachung, um danach eine frohmachende Neuausrichtung zu leben. 

Wenn ein Mensch oder eine Firma die Fähigkeit zur Umkehr verliert, wird er oder sie nach der ersten kleinen Verirrung den Fehler vertuschen, übertünchen, überspielen wollen, und sich schließlich in immer neue Widersprüche verwickeln.
Natürlich passieren Fehler und es ist nicht jedermanns Angelegenheit, davon zu erfahren.

Wer die Fähigkeit zur Umkehr kultiviert hat, bemerkt bereits im Vorfeld die „faulen Eier“ die faulen Zwischenlösungen, halbgaren Sachen, Peinlichkeiten, er bekommt ein Gespür dafür und ist durch das in seinem Leben stattfindende Training in Sachen Umkehr in den kleineren Bereichen seines Lebens bereits sensibilisiert für unwahre Lösungen, die sich demnächst schon als aufgespannte Fallschnur entpuppen werden.

Kreative Buchhaltung, verschleiernde Statistiken, unehrliche Auskünfte – stellen Sie sich einmal vor, ein Konzernchef wäre entwaffnend ehrlich? Er würde auf einmal sympathisch?
Er trennt sich von unsauberen Beteiligungen seiner Firma, die ihm eigentlich längst peinlich sind….

repentance into joy
Die simple Fähigkeit zur Umkehr ist lebenswichtig.

Was nützt es einem Pastor oder Christen eine heimliche, verbotene Beziehung zu einer Frau zu haben? Was nützt es einem Pastor oder Christen oder Angestellten eine öffentliche, verbotene Beziehung zu einer mit einem anderen verheirateten Frau zu haben? Was nützt es, durch eine falsche Steuererklärung weniger oder gar keine Steuern zu bezahlen? Sie haben zwar einen scheinbaren und kurzfristigen Vorteil – ähnlich wie ein gedopter Radrennfahrer oder Sprinter aber der Tag der Wahrheit naht unaufhaltsam.

Versuchen Sie diesen Tag zu stoppen, er kommt! Es ist der Tag der Offenbarung der Geheimnisse, Verborgenes wird offenbar. Oft genug in Ihrer aktiven Lebenszeit, Sie stehen dann vor dem Scherbenhaufen ihrer Werke. Ein Fundament, dessen Beton kein Eisen hat.

Wollen Sie nicht lieber gleich klares Schiff machen und mit ihren schweren und „leichten“ Fällen von Verfehlung aufräumen?

Sie sagen, es ist ein Fass ohne Boden, Sie würden ihr Gesicht verlieren oder es würde Sie arm machen?

Tatsächlich?

Zuallererst haben Sie sich am lebendigen, heiligen Gott versündigt, der Ihnen ein ehemals reines, unverletztes Gewissen gegeben hat. Es geht im Leben nicht darum, den Nebenmann schlecht aussehen zu lassen, sondern Liebe zu üben! Diesem Gott gegenüber sind Sie schuldig geworden und er verlangt zuallererst Ihre Umkehr von bösen, abschüssigen Wegen. Sie können den Lauf nach unten nicht mehr abbremsen! Alkoholmißbrauch fordert seinen langwierigen Tribut! Kokain, Drogen, Zerfall.

Kehren Sie an einem ganz bestimmten Kalendertag um, der das Wort „heute“ enthält! Beginnen Sie Ihre Aussprache – vielleicht murmeln Sie vor sich hin – in der Gegenwart Gottes gerade jetzt. Er hört Ihnen zu: Bekennen Sie, sprechen Sie Ihre Verfehlungen laut und deutlich aus. Nicht, dass er es sonst nicht verstehen könnte, sondern damit Sie es nicht wieder in Ihr Magengeschwür hineinverschlucken, damit Sie es sich nicht wieder anders überlegen und in ihrer Unkultur bleiben.

Nun – nehmen wir an, Sie hätten versucht, alle ihre Verfehlungen auszusprechen, wie würden Sie sich fühlen, wären Sie bereits dadurch entlastet? Würde eine Alimentation vom Himmel herab geschehen, frei nach dem Motto: „Nun bist du straffrei!?“

Selbsterkenntnis hat Straffreiheit zur Folge?

Durchaus nicht, Selbsterkenntnis ist der Schritt in das neue Leben hineine, wovon ich hier berichte, es ist der kleinste, mindeste Anfang der Umkehr in eine neue Kultur.

Ihre Strafe, die sie sich „erworben“ haben durch gewisse Gedankenlosigkeiten, setzt direkt auf ihrem Fehlverhalten auf: Sie haben sich an schlechtes Tun bereits gewöhnt wie ein Abhängiger und sind nicht mehr unverdorben unterwegs. Sie sind eine Keimschleuder, die nun sich selbst und ihre Umgebung kontaminiert.

Das ist Gottes Analyse Ihres Zustandes. Lesen Sie hier es braucht diese schonungslose Betrachtung!

Für die Absichten und Ziele Gottes sind Sie damit unbrauchbar geworden, weil er nicht mit verunreinigten Werkzeugen seine guten Absichten der Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wahrheit auf der Erde durchbringen kann. Kennen Sie das Vater-unser-Gebet? Gott will, dass sein Wille auf der Erde geschieht genauso wie er bereits im Himmel geschieht. Das ist Gottes Wille!

Nun wird und muss Gott Sie für immer verwerfen, Sie marschieren eilig auf einen Platz ewiger Pein und ewiger Trennung von einem reinen Gott zu. Wie wollen Sie ihre Hände und Gedanken wiederherstellen? Desinfizieren? Wollen Sie nach Afrika gehen und gute Werke tun? Mit Ihrer Erblast, ihrem Vermächtnis??
Es ist geradezu lächerlich, Ihre Versuche der Besserung wären einerseits lobenswert, andererseits ähneln sie denen des Tuberkulosekranken, der andere noch infiziert, weil er selbst kein helfendes Medikament bekommen hat. Selbst todgeweiht, steckt er noch Andere an.

Vor nur ca 2000 Jahren, für Menschen eine lange Zeit, aber nur ca 70 Generationen zurück, starb Jesus Christus einen furchtbaren Tod auf einer Schädelstätte außerhalb der noblen Stadt Jerusalem. Sein Sterben war nach ca 3 jähriger intensiver Predigt das Ziel und der Zweck seines Daseins. Er sollte kommen, um die Schuld der ganzen Welt wegzunehmen. Er wurde das Opferlamm der Menschheit, der zuständige Bock für die Sünden der Versager – also für Sie und mich.

Jesus Christus starb am Kreuz und trug die Schuld von Menschen, die erkennen: Gott ich habe gesündigt, ich habe den richtigen Weg verlassen. Ich kann den Preis für meine Verfehlung nicht selbst bezahlen! Ich will heute an dich glauben und dir nachfolgen. Ich glaube, dass du für meine Sünden gestorben bist und für meine Rechtfertigung von den Toten wiederauferstanden bist. Ich bekenne dich als meinen Herrn! Ich will dir nachfolgen, von deinen Worten lernen, mich taufen lassen im Wasser und wenn möglich, Gestohlenes zurückgeben. Deinen Namen will ich vor Anderen positiv bekennen, sowohl bei solchen, die an dich glauben, als auch bei solchen, die weiterhin im Rennen der Vertuschung unterwegs sind.
Menschen, die mir Schmerzen bereitet haben, die mir Unrecht zugefügt haben, vergebe ich hiermit! Ich entlasse sie aus Ihrer Schuld, weil ich glaube, dass auch Jesus Christus mir vergibt und vergeben hat! Danke Jesus!

Das ist erst der Anfang, nur der Anfang.

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