Mammon

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Man kann nicht Gott dienen und gleichzeitig dem „Gott“ Mammon

Selbst wenn man wollte, es geht nicht. Mammon ist sichtbare Macht, Geld, Verdientes. Manchmal sauer Verdientes, vielleicht mit Betrug verdientes Geld. Ehrlich erarbeitetes Geld. Zu seiner Höchstform läuft Mammon immer dann auf, wenn er zum Lebensinhalt wird – er macht doch nicht glücklich. Man gönnt sich, was irgend geht und kommt doch nicht am Ziel seiner Träume an.

Gott dienen bedeutet, ihm zu vertrauen. Auch zu vertrauen, dass er mit Geld und dem Lebensnotwendigen versorgt: Nahrung, Kleidung, Bedeckung. Gott gibt so viel, dass man meistens davon bequem etwas abgeben kann. Leute, die nichts abgeben wollen von ihrem Vereinnahmten sind arm dran. Als Jesus hier auf der Erde war im alten Israel, war es normal, 10% des Ertrages zu spenden  – an Gott.

Wie kann man Gott Geld spenden, kennt jemand seine Kontonummer?

Jesus lehrte, dass eine arme Witwe, die ihr verbliebenes Kleingeld – mehr hatte sie nicht zum Leben – in den Opferkasten der Synagoge warf, mehr gegeben hatte als die reichen Silbermünzenspender. Jesus sagte, dass jede Gabe zugunsten eines geringen Menschen so sei, als hätte man ihm selbst gespendet. Und er versprach eine Ansparung von Vermögen im Jenseits, dem Himmel. Manche großzügige Menschen erleben schon auf der Erde materiellen Segen durch Weggeben – allerdings ist dies kein Automatismus.

Also, Jesus lehrte: Wer weggibt, wird reich.

Wie denn nun? Wenn ich Geld wegschenke, habe ich weniger im eigenen Beutel!

Das ist wirklich richtig, aber es ist eine Langzeitinvestition für das zukünftige Leben, das gleich nach diesem Leben auf der Erde beginnt – das ewige Leben. Diese Leben hier dauert nur ca 70 oder 80 Jahre, danach ist es vorbei – und für wen wird eine endlose Ansammlung von Vorräten nützlich sein? Gott nannte einen solchen „Schlaumeier“, der für sein ganzes Restleben ausgesorgt hatte durch seine vielen Vorräte eine Witzfigur und fragte ihn: „Für wen wird es sein, was du vorbereitet hast? Heute Nacht noch wird deine Seele von dir gefordert werden – du wirst sterben. Für wen hast du dann gesorgt?“   hier

Für Gott?

Nun braucht jeder Mensch Geld zum Leben, jeder hat einen Geldbeutel, ein Konto mit Geld drauf, vielleicht ein Haus und mehrere schicke Autos.

Wieviel braucht man zum Leben, was macht glücklich und ab wann wird man unglücklich?
Wie wenig braucht man zum Leben, was macht glücklich und ab wann wird man unglücklich?

Bin ich glücklich in der Schickeriabude, im Loft, im stylischen Auto? Oder bin ich glücklich in der Karre, die alle 1000km eine Reparatur braucht – vielleicht eher nicht?! Warum kaufe ich die Sachen, die ich kaufe, wem willl ich gefallen? Menschen?

Gott gönnt seinen Menschen den Wohlstand, den sie haben, aber er will ihr Ein und Alles sein. Er wil sicher nicht, dass wir zittern um unser Geld, obwohl er uns nahelegt, zu arbeiten für unser Essen (hier) und nicht faul rumzuliegen. 6 Tage sollen wir arbeiten und dann abhängen, Gott ehren durch ruhen, jawohl!

Mammondiener können nicht ausruhen, denn es ist nie genug, sie sind immer beschäftigt mit der Hatz nach dem Mehr.
Gott bietet heute Umkehr an. Das Maß ist wichtig. Wir nehmen von ihm Dinge an und sagen „danke“ zu ihm. Er schenkt Gaben, die ehrlich erarbeitet sind, nicht durch Betrug. Wenn jemand sein Geld betrügerisch verdient, z.B. mit Steuerhinterziehung, dient er dem Geldgötzen, dem Mammon – Gott will Abkehr von diesem verfälschten Lebensziel, es führt automatisch zum ewigen Tod, hinein in eine Verlorenheit, eine ewige Hölle, auch Abgrund gennannt oder zweiter Tod…

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