Billy Graham am 17.03.1993 in Essen, 1. Abend

Billy Graham war am 17.03.1993 der Sprecher von Pro Christ. Erlauben Sie sich 1 Stunde, in der Sie einen der weltweit bekanntesten Evangelisten hören, er predigt – über Jesus Christus.

Sie können auch nach Beginn des Abspielens im Video rechts unten auf das You-Tube Simbol klicken und das Video im 16:9 Format anschauen

die verschlossene Tür eines Abgeurteilten

Irgendwann hörtest du, wie die Tür hinter dir zuschlug, du drehtest dich um und es war dunkel – vor dir auch nichts Besonderes. Die Tür war zu, alles was du jetzt hattest, war der Weg eines Abgeurteilten, eines Verurteilten. Da dir keine andere Wahl blieb, gingst du, wohin der Weg dich führen sollte. Die Erde hart wie Metall, der Himmel wie Eisen, ausgestoßen, weggelaufen.
Untergekommen unter das Rad des Schicksals Aller. Es war keine Zeit für Melancholie oder für Tränen, denn der Weg eines Verurteilten bringt ein monotones stapfendes Geräusch in die sich gewöhnenden Gehörgänge. Das Hirn gewöhnt sich an die neue Lebensform abgeurteilt zu sein, verloren, weg – von einem Gott weit weg.  „die verschlossene Tür eines Abgeurteilten“ weiterlesen

Wenige sind auserwählt.

Im Himmel Gottes sind einmal nur Auserwählte.  Lesezeit 1-2min   Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. Viele Menschen hat Gott bereits aufgefordert: Glaube doch an mich, ändere dein Leben, höre doch, glaube an meinen Sohn Jesus Christus und du wirst in das ewige Leben hineingehen.

Doch viele Menschen schütteln diesen Ruf Gottes wie eine Last von sich ab, sie ignorieren den Anruf Gottes und zeigen einem rufenden, mahnenden, lockenden guten Gott – den Rücken.  „Wenige sind auserwählt.“ weiterlesen

Das Ultimatum

Das Ultimatum

Es ist ein Tag wie fast jeder andere Tag. Jedermann erledigt seine kleinen Geschäfte, seine Gänge, Kommen und Gehen. In gewisser Weise unterscheidet sich dieser Tag nicht von jedem anderen beliebigen Tag im Jahr.

Wie an jedem anderen Tag auch läuft an diesem Tag in jedermann still und leise ein Ultimatum. Es tickt nicht aber es läuft. Es ist nicht besonders laut, dennoch hörbar. Manchmal ist es schmerzhaft nahe, dann wieder ganz in den Hintergrund gedrängt. Wenn es ganz weit weg ist, sind die Menschen fröhlich. Sie wollen es allzu gerne vergessen – das Ultimatum.

Es ist ein göttliches Ultimatum, das in Menschen unabänderlich hineingelegt ist. Ein Stück des Urhebers und Designers, von ihm kommend, zu ihm gehend.

Gott beurteilt Menschen, er ist der Maßstab für Gut und Böse!   „Das Ultimatum“ weiterlesen

Gott liebt

anders als Menschen lieben.     Lesezeit 3min    Wie ist Gottes Liebe zu verstehen, wenn er seinen Sohn Jesus sterben lässt am Holzkreuz, in aller Öffentlichkeit dem Spott seiner Hasser preisgegeben, obwohl Gott doch Jesus über alles liebt?
Aber er liebt auch die ahnungslosen Menschen, die ihn, den Gesandten Gottes kreuzigten!
Wie kann man verstehen, dass Gottes Liebe sich zeigt im Tod eines Menschen, der stellvertretend für böse Menschen wie Sie und mich stirbt? Das sind die Worte Jesu, „wenn Sie nicht an ihn glauben wollen, bleibt ihre Sünde“ konserviert wie eine böse Krankheit, die weiterwuchert und Sie für immer markiert.

Ihre guten Taten helfen nicht ihr Böses zu kaschieren, sie überdecken Ihre stinkende Selbstgefälligkeit nur scheinbar.

Wie kann ein liebender Gott solch ein Gericht aussprechen über das Böse der Welt, dass er seinen Sohn Jesus Christus verbluten ließ am Kreuz? „Gott liebt“ weiterlesen

Jesus tauft und predigt Umkehr

Jesus wurde von Johannes dem Täufer getauft      Lesezeit 3min   nicht lange danach sah man Jesus selbst taufen. Er tauchte Menschen im Wasser unter, die wohl, ähnlich wie bei Johannes, ihre Sünden bekannten. Ebendasselbe, was Johannes der Täufer gemacht hatte, machte Jesus nun. Er rief ein ganzes Volk zur Umkehr. Obwohl Johannes prophezeite, dass Jesus mit heiligem Geist und Feuer taufen würde, bediente sich Jesus erstmal der vorhandenen, bekannten Mittel – am Jordan war Wasser.

Bald kamen die Menschen zu Jesus anstatt zu Johannes dem Täufer, der sich selbst als Vorbereiter und Wegbereiter des Sohnes Gottes sah: „Er muss größer werden, ich muss kleiner werden“.

Jesus predigte Umkehr und Nachdenken in allen Varianten. Er taufte zur Umkehr und er lehrte das Volk – manchmal tagelang – was in den Augen Gottes wichtig ist.

Euch wurde gesagt: Auge um Auge, Zahn um Zahn, ich aber sage euch, dass ihr eure Feinde lieben sollt und für die beten sollt, die euch hassen… „Jesus tauft und predigt Umkehr“ weiterlesen

Auf Gott hören, von Gott hören

Mach mal kurz Pause, denk nach, komm zur Ruhe, setz dich hin. Lesezeit 3-4 min    

Relaxe ein bisschen. Halte inne, gib dir noch eine weitere Minute – Ruhe. Das Fremdwort. Gerade mal kein Phone oder Flat oder sonst ein bewegtes Bild. Kein Bild, keine Bild.

Was und wer ist das Wichtigste in meinem Leben? Lebe ich für zeitlose Ziele, für Dinge, die auch dann überbleiben, wenn der Staub um mich her versinkt?

Besser eng mit Gott verbunden im Keller arbeiten als ohne ihn auf der Fashion-Show glitzern. Lieber mit Gott im Keller. Lieber eng mit Gott verbunden auf der nervigen fashion – show als ohne ihn im dunklen Keller abzuarbeiten.

Ist es Gott eigentlich egal wo ich gerade bin und was ich mache, Hautsache, ich suche seine Nähe und seinen Willen zu erkennen? 

Gibt es diesen idealen Platz gar nicht, an dem ich quasi wie ein passender Spezialschlüssel lebe? Könnte ich genauso gut irgendwo ganz anders sein unter anderen Menschen, anderen Völkern, mit viel Geld oder ohne Geld? Ist das die Handlungsfreiheit des Menschen, was er gerade macht, welchen Beruf er wählt und welchen Ehepartner? Abhängig von den getroffenen Entscheidungen: Ein Beamter bleibt in seinem job mit hoher Wahrscheinlichkeit lebenslänglich, ein Ungebildeter bleibt eher arm. Ein Deutscher bleibt wohl im Lande und nährt sich redlich, wird also etwas dick.

Sagen wir: Fett. „Auf Gott hören, von Gott hören“ weiterlesen

Führe uns nicht in Versuchung

Jesus selbst empfiehlt dieses Gebet: Unser Vater, führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vom Bösen.                    Lesezeit 2min

Er selbst wurde vom Heiligen Geist in die Wüste geführt, dort wartete nicht weniger als die Versuchung Satans auf ihn. Würde er vor Satan niederfallen und ihn anbeten? Würde er Zeichen und Wunder wirken, um seinen eigenen Hunger zu stillen?

Irgendwie war der Sohn Gottes „geerdet“, stocknüchtern wehrte er die Versuchung ab: kein schnelles Geld, kein Wunder ohne Auftrag seines Vaters. Dabei waren alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeiten als Ablösesumme geboten, die Seiten zu wechseln. Er müsste nur den bösen Geist anbeten. Schlagartig wäre er reich und berühmt. Ein König ganz nach Geschmack.

Jedoch rief Jesus zur Umkehr und zum Neuanfang auf! Kehrt um von eurem bisherigen Leben und folgt mir nach! Hört auf mich, ich bin vom Vater gesandt und spreche seine Worte.

Genau das spricht Jesus heute in dein gehetztes Leben hinein: Ändere dein Leben, indem du auf mich hörst und meine Worte glaubst! Ich bin das Leben! Du willst dir dein Glück verschaffen, jedoch immer dann, wenn du eines deiner Ziele erreicht hast, ist das Glück schon entwischt und dann wirst du weitergetrieben. Jetzt nur noch das, dann hast du es, dann wirst du Freude haben…  „Führe uns nicht in Versuchung“ weiterlesen

Interview mit Klaus Eickhoff – mitreißende Predigt

Wenn Predigt nicht mitreißend, nicht begeisternd ist. Predigt, die den eigentlichen Kern nicht trifft. Dr. Klaus Eickhoff hat sein Buch veröffentlicht  „Harmlos – Kraftlos – Ziellos: Die Krise der Predigt und wie wir sie überwinden“, geschrieben aus der Sicht eines Evangelisten. Ich wiederhole: Aus der Sicht eines Evangelisten – Gott sei Dank. Hier ein Interview von Wolfgang Severin / Bibel TV mit Klaus Eickhoff.

Christliche Gemeinde beschäftigt sich selbst

Christliche Gemeinden entwickeln leicht die Eigenart, sich hauptsächlich und nur mit sich selbst zu beschäftigen. Und damit ganz gut beschäftigt zu sein. Man hat so viel zu tun, sich um die Belange jedes Einzelnen zu kümmern, jedermanns Puls zu fühlen, so dass eine Gemeinde einen in sich geschlossenen Kreislauf darstellt, der sich selbst genügt aber auch versorgt.

Immerhin ist es gut und lobenswert, wenn eine Gemeinschaft von Christen sich um die Bedürfnisse ihrer Mitglieder kümmert und diesen begegnet. Die ersten christlichen Gemeindemitglieder verkauften teilweise ihre Besitztümer und gaben das Geld der Gemeindeleitung, die die Ärmeren der Gemeinde unterstützte. Ein funktionierendes Sozialsystem als Ausdruck ihres Glaubens. Und – die Gemeinde erfüllte das Gebot Jesu: Daran soll euch jedermann als meine Nachfolger erkennen: weil ihr einander mit Liebe begegnet.

Andererseits finde ich es immer bedauerlich, wenn eine christliche Gruppe nicht den Blick auf  die Atheisten, die Ungläubigen die Nichtchristen hat. Jene Leute, die die Bibel als „Tote“ bezeichnet, als Menschen, die unter dem Zorn Gottes bleiben.  „Christliche Gemeinde beschäftigt sich selbst“ weiterlesen