Routine und das Gegengift

Es war ein Tag wie jeder andere, als Jesus die Schriften in der Synagoge vorlas, die an jedem Gottesdienst gelesen werden. Ein Bibeltext, eine Auslegung, die allen ein zustimmendes Nicken abrang. Bei Einigen war die Ermüdung von den Anstrengungen des Vortags deutlich erkennbar, doch plötzlich entgleisten ihre Gesichtszüge, jemand durchbrach ihre Routine. Jesus bekannte in aller Demut, dass eine Prophezeiung des alten Propheten Jesaja genau heute ihre Erfüllung fände. Sie müssten nur von ihrem Sitzplatz aufschauen und ihn ansehen, er wäre die Erfüllung dieser Prophetie.

In weniger als einer Minute stieg der Ruhepuls der Zuhörer von `normal´ auf `höchste Erregung´ – Jesus durchbrach furchtbar die Routine und den Gottesdienstablauf der Kirchgänger seines Heimatdorfes.
„Heute wurde diese Prophetie vor euren Augen erfüllt – aber für euch hat sie keinerlei Bedeutung, weil ihr nicht erkennt, dass jemand aus eurer eigenen Heimatstadt Gottes Botschaft verkündigt. „Routine und das Gegengift“ weiterlesen

Was sagst du wer ich bin?

Jesus fragte seine Jünger: Was sagen die Leute, wer ich bin?
Sie antworteten ihm ungefähr so: „Elia, ….manche sagen, du wärst ein Prophet, es gibt verschiedene Meinungen im Volk.“  Lesezeit 2min
Dann fragte Jesus seine Jünger: „Was sagt ihr, wer ich bin?“

Überleg dir mal – was würdest du sagen, wenn dir diese Frage gestellt würde? Was sagst du, wer Jesus ist?
Jesus fragt dich: „ Was sagst du wer ich bin ?“ „Was sagst du wer ich bin?“ weiterlesen

Auf Gott hören, von Gott hören

Mach mal kurz Pause, denk nach, komm zur Ruhe, setz dich hin. Lesezeit 3-4 min    

Relaxe ein bisschen. Halte inne, gib dir noch eine weitere Minute – Ruhe. Das Fremdwort. Gerade mal kein Phone oder Flat oder sonst ein bewegtes Bild. Kein Bild, keine Bild.

Was und wer ist das Wichtigste in meinem Leben? Lebe ich für zeitlose Ziele, für Dinge, die auch dann überbleiben, wenn der Staub um mich her versinkt?

Besser eng mit Gott verbunden im Keller arbeiten als ohne ihn auf der Fashion-Show glitzern. Lieber mit Gott im Keller. Lieber eng mit Gott verbunden auf der nervigen fashion – show als ohne ihn im dunklen Keller abzuarbeiten.

Ist es Gott eigentlich egal wo ich gerade bin und was ich mache, Hautsache, ich suche seine Nähe und seinen Willen zu erkennen? 

Gibt es diesen idealen Platz gar nicht, an dem ich quasi wie ein passender Spezialschlüssel lebe? Könnte ich genauso gut irgendwo ganz anders sein unter anderen Menschen, anderen Völkern, mit viel Geld oder ohne Geld? Ist das die Handlungsfreiheit des Menschen, was er gerade macht, welchen Beruf er wählt und welchen Ehepartner? Abhängig von den getroffenen Entscheidungen: Ein Beamter bleibt in seinem job mit hoher Wahrscheinlichkeit lebenslänglich, ein Ungebildeter bleibt eher arm. Ein Deutscher bleibt wohl im Lande und nährt sich redlich, wird also etwas dick.

Sagen wir: Fett. „Auf Gott hören, von Gott hören“ weiterlesen

Jesus war voll Geistes, voll heiligen Geistes

In Lukas 4 lerne ich, mit welcher Bevollmächtigung Jesus unterwegs war. Er war voll heiligen Geistes. Und ich wundere mich: der Geist führte ihn in die Wüste und führte ihn in dann auch noch in der Wüste umher. Weg von den Menschen hinein in die Einsamkeit, da wo die bösen Gedanken kommen. Und sie kamen, es war die Versuchung des Bösen. Kennst du sie, die bösen Gedanken? Vielleicht nur zu gut. Beschäftige dich nicht zu viel mit ihnen, halte ihnen vielmehr die Wahrheiten der guten alten Bibel entgegen.

Jeder kennt sie, es sind diese immergleichen depressiven Gedanken, die dich zunichte machen wollen, die dich abwerten und dein Sein für sinnlos und nichtig erklären, die dich verdammen, nachdem du bereits deine Schuld bekannt hast und deine Schritte unternommen hast, Menschen um Verzeihung zu bitten – falls nötig. Es sind diese anhaften-wollenden Schuldgefühle, obwohl du auf das aufgerichtete Kreuz blickst, an dem ein blutender Jesus hing, der für dich starb, glaubst du es denn heute???  „Jesus war voll Geistes, voll heiligen Geistes“ weiterlesen