Glauben – wie kann man eigentlich glauben?

Zuerst könnte man fragen: Was soll man überhaupt glauben? Wenn der Nachrichtenüberbringer nicht glaubwürdig ist – am Besten mal gar nichts. In dem Fall ist es tatsächlich besser, man glaubt nur, was man sieht. Dinge zu glauben, die man sieht, ist nicht schwierig.

Ich finde es witzig, dass in Hebräer 11,1 *(s.u.) der Glaube folgendermaßen beschrieben ist: Glaube ist die Verwirklichung von dem, was man hofft.
In Kurzform: Man fängt an, das zu tun was man hofft. Er tut es einfach, weil er es hofft und er begnügt sich nicht damit, immer nur zu hoffen, sondern fängt an zu handeln.  „Glauben – wie kann man eigentlich glauben?“ weiterlesen

Postfaktisch lebende Menschen ignorieren Tatsachen

Postfaktisch ist, wenn ein Mensch objektive Tatsachen nicht anerkennen will. Stattdessen lamentiert er rum, laviert, bis er schlussendlich eine völlig andere Geschichte erzählt.   Lesezeit 2 Minuten   Man nennt das auch: Lügengeschichten bevorzugen. Oder: der Lüge glauben.

Postfaktisch sind auch die Erzählungen der Soldaten, die den Auftrag hatten, das Grab Jesu zu bewachen. „Postfaktisch lebende Menschen ignorieren Tatsachen“ weiterlesen

Was sagst du wer ich bin?

Jesus fragte seine Jünger: Was sagen die Leute, wer ich bin?
Sie antworteten ihm ungefähr so: „Elia, ….manche sagen, du wärst ein Prophet, es gibt verschiedene Meinungen im Volk.“  Lesezeit 2min
Dann fragte Jesus seine Jünger: „Was sagt ihr, wer ich bin?“

Überleg dir mal – was würdest du sagen, wenn dir diese Frage gestellt würde? Was sagst du, wer Jesus ist?
Jesus fragt dich: „ Was sagst du wer ich bin ?“ „Was sagst du wer ich bin?“ weiterlesen

Was sagst du wer Jesus ist?

Was sagst du? – Jesus fragte einmal seine Leute: „Was sagen denn die Leute, wer ich bin?“    Lesezeit 3min

„Ein Prophet!“ – sagen die Anhänger Mohammeds. „Elia“, sagten die Juden, also ein Prophet. „Ein Gotteslästerer – sagte der Hohepriester der Juden. „Ein Verführer“ – die Pharisäer. „Ein Mann Gottes“ – sagte ein seit Geburt Blinder als er plötzlich sehen konnte. „Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ fragte Nathanael bevor er Jesus kennenlernte. „Einer von uns“, sagten die Einwohner Nazarets bevor sie ihn den Berg hinunterstürzen wollten. „Ein Prophet“, sagte eine Samariterin, als er der geschockten Frau die Anzahl ihrer Ex-Männer nannte.

Was sagst du, wer Jesus ist? …..?! „Was sagst du wer Jesus ist?“ weiterlesen

Erweckung

Erweckung ist ein Begriff, den Christen verwenden, wenn sie eine Neubelebung des christlichen Glaubens beschreiben,     Lesezeit 5min     die zur Folge hat, dass auch Atheisten Christen werden. Aus Ungläubigen werden Gläubige, aus Zweiflern werden Staunende und Zögernde werden zu Handelnden.

Plötzlich greifen die Zahnrädchen Hand in Hand und jeder weiß, was zu tun ist: Jeder bringt sich im Rahmen seiner Fähigkeiten ins große Ganze ein, irgendwie ziehen alle an einem Strang, jemand öffnet die Tür und schließt sie wieder spät abends, nachdem jede menschliche Last verladen wurde. Jeder kennt auf einmal seine Stärke und weiß, was zu tun ist und wo Not am Mann ist.

Wenn Gott wirkt, stehen die Menschen zurück, sie biegen sich nicht in den Vordergrund, sie müssen nicht unbedingt gesehen und gehört werden, sondern irgendwie flutscht alle zu seiner Ehre – die Lobpreiser sind keine Stars der Szene sondern Helfer der Anbetung Gottes.
Sie verstehen sich so und suchen danach, alle mitzunehmen hinein in die Gegenwart Gottes, die ganze Gemeinde singt und betet wie 1 Mann. Meinetwegen wie 1 Frau, Hauptsache heftig und von ganzem Herzen.

Wie ich Erweckung verstehe

Erweckung ist kein Wunsch oder etwas Zukünftiges, sondern Erweckung ist immer jetzt.  „Erweckung“ weiterlesen

Die Tür, der Eingang zu Gott

Vielleicht das größte Geheimnis,   Lesezeit 5min   das Menschen ergründen können. Ein Blick in die geheimnisvolle Welt Gottes – es sind die Worte von Jesus Christus: Ich bin die Tür.

Jesus Christus ist die Tür zu Gott, dem Vater, sagt er selbst über sich und lehrt er seine staunenden Jünger. Diejenigen, die Jesus nachfolgten, hörten von ihm, dass er sowohl die Tür als auch der Weg zu Gott sei. Tür und Weg in einem. Alles in Einem.
Ich stelle mir erstaunte Blicke vor bei den Zuhörern, die solche Aussagen nicht gewohnt waren, wer kann solche eine Anmaßung von sich behaupten, er sei die Tür zu Gott und der Weg?
Nur – Jesus tat es, er sprach diese seltsam anmutenden Worte, die bei seinen Mißgünstigern – bei denjenigen, die ihn immer beneideten und am liebsten von der Bildfläche verschwinden lassen wollten – blanken Hass auslösten.
Was denkst du, wer du bist? Bist du nicht – du bist doch der Sohn von Joseph, Zimmermann, in Nazareth groß geworden, wir kennen dich, deine Geschwister, Mutter, alle…bitteschön.

So heftig sind die Reaktionen auch heute, wenn irgendjemand kommt und sagt, er hat ein Wort Gottes, eine Offenbarung von Gott, irgendetwas zu sagen, das ihm Gott mitgeteilt hat.

Welch eine Anmaßung, hörst du Leute rufen, sie drehen sich um und lachen, halten sich die Hand vor den Mund, während sie abschätzige Bemerkungen machen, sie verlassen dich noch ehe du richtig zu Wort gekommen bist.  „Die Tür, der Eingang zu Gott“ weiterlesen

Das Ultimatum

Das Ultimatum

Es ist ein Tag wie fast jeder andere Tag. Jedermann erledigt seine kleinen Geschäfte, seine Gänge, Kommen und Gehen. In gewisser Weise unterscheidet sich dieser Tag nicht von jedem anderen beliebigen Tag im Jahr.

Wie an jedem anderen Tag auch läuft an diesem Tag in jedermann still und leise ein Ultimatum. Es tickt nicht aber es läuft. Es ist nicht besonders laut, dennoch hörbar. Manchmal ist es schmerzhaft nahe, dann wieder ganz in den Hintergrund gedrängt. Wenn es ganz weit weg ist, sind die Menschen fröhlich. Sie wollen es allzu gerne vergessen – das Ultimatum.

Es ist ein göttliches Ultimatum, das in Menschen unabänderlich hineingelegt ist. Ein Stück des Urhebers und Designers, von ihm kommend, zu ihm gehend.

Gott beurteilt Menschen, er ist der Maßstab für Gut und Böse!   „Das Ultimatum“ weiterlesen

Talentierte und Ungeschickte

Wer was kann wird was.                                                            Lesezeit 4 min
Wer nix kann wird nix.
Er findet keinen Beruf, bleibt unfähig, arbeitslos, hilfsbedürftig, vom Schicksal ausgestattet mit 2 linken Händen, ungeschickt, mißgeschickt, unvergnügt.

Wer geschickt ist in seiner Tätigkeit, den beachtet man und er wird auch bald befördert, aber der Ungeschickte findet keine Zufriedenheit bei seinem Job, jeder, der ihn sieht, schüttelt insgeheim den Kopf und fragt sich, ob dieser Mensch nicht doch lieber etwas anderes oder vielleicht lieber gar nichts machen sollte?
Macht es ihm denn überhaupt Spaß?
Wenn es ihm Spaß macht, müsste ihm die Arbeit doch leichter von der Hand gehen!

Der Uhrmacher, der die Uhr zerstört bei der Reparatur, der Glockengießer, dem die Bronze zerspringt, der Betonbauer, der Risse im frischen Beton hat, der Maurer, der windschief und versetzt neben der geplanten Sollstelle mauert, der Kaufmann, der das Kassenbuch wieder neu schreibt, der Unternehmer, der ein hohes Minus erwirtschaftet, der Pastor, der keine Schäfchen mehr hat.

Ist Gott auch so erfolglos?
Oder – ist Gott erfolgreich? Und reich? Alles klappt auf Anhieb?  „Talentierte und Ungeschickte“ weiterlesen

Worte sind Taten sind Worte? Reden ist Silber? Ganz ohne Worte.

Schöne Worte helfen niemandem über die Straße und machen keinem Bedürftigen die Steuererklärung, deren nicht rechtzeitige Abgabe demnächst mit 50.- Euro pro zu spät abgegebenem Monat geahndet werden soll. Das Finanzamt will die zahlen- und wortmäßig korrekte Darstellung und dann auch das Geld sehen, falls eine Steuerschuld erklärt wird. Wer macht das schon gerne, sich schuldig erklären, eine Steuerschuld deklarieren und dann auch noch bezahlen?

Aber welchen Sinn würde ein Schuldeingeständnis machen, wenn man nicht bezahlen will? Vorausgesetzt – natürlich – man kann bezahlen!

Wenn ich also eine Steuererklärung mache, muss das unmittelbar eine Handlung zur Folge haben, sei es, dass ich Geld bekomme von der Staatskasse oder Steuern nachbezahle oder zufällig bei Null rauskomme.

Eine Zeugenaussage vor Gericht hat unmittelbare Folgen auf das Leben des Angeklagten, die Worte entscheiden mit über sein Leben.

Worte bestimmen die Richtung unseres Seins. Die Worte des Mächtigen wiegen umso schwerer, da Viele in seiner Umgebung von ihm abhängig leben oder seine Mitarbeiter sind.  „Worte sind Taten sind Worte? Reden ist Silber? Ganz ohne Worte.“ weiterlesen

Abraham

Abraham ist der Urvater des Glaubens und aller Glaubenden, warum?

Es fing damit an, dass Abraham mit Mann und Maus und Frau und Neffe und allen seinen Schafen seine Heimat verließ. Abraham hatte das Reden Gottes – vielleicht schon lange – vernommen. „Ziehe aus in ein Land, das ich dir zeigen werde!“

Kennst du irgendeinen Menschen, der auf solch eine Aufforderung hin seine Familie wild macht, die Koffer packt und in Richtung-unbekannt auszieht?

„Abraham, wohin geht denn die Reise? Wie? Du weißt selbst nicht wohin?

Von einem Leiter, Clanchef, Familienvater, Firmenchef erwartet man eine Perspektive in Richtung erfolgreicher Jagd- und Weidegründe. Wer zieht schon dahin, wo der Pfeffer wächst nach Nirgendwo?

Jahre später – die Reise ging durch Länder und fremde Völker – wurde das Weideland zu eng für Abrahams Schafherden und die seines Neffen Lot, so dass sie einvernehmlich die Trennung beschlossen. Lot hatte die freie Wahl, wohin er seine Schafherden führen wollte: Er bevorzugte das saftig grüne Tal –  jedoch in Richtung Sodom.  „Abraham“ weiterlesen