Gottes Wille und das Leben des Alfons K.

Gottes Wille und das Leben des Alfons K.

Nach nicht wenigen Jahren hatte Alfons K. doch einiges erreicht. Sein Verdienst war mehr als auskömmlich, neben den Familienautos pflegte er einen Oldtimer für die gelegentlichen Sonntagsausflüge. Seine Frau, seine Kinder, alles wirkte irgendwie gut geordnet, fein sortiert, wie sein weitläufiger Rasen, der sich über sein Grundstück erstreckte. Das Haus war ansehnlich, er träumte davon, einmal mit dem Heißluftballon der Routine des Alltags zu entschweben. Seine Hobbys hielten ihn beschäftigt. Morgens und abends mit dem Hund beim Ausgang sinnierte er, wie und wo er den nächsten Sommerurlaub mit seiner Familie verbringen würde.

Er war stolz, dass seine Ehe bis heute irgendwie funktionierte, auch in der Firma hatte er sich ein gutes Ansehen erworben.

Als es einmal nicht zu umgehen war – er war als Feiergast zu einer Konfirmation eingeladen – betete er halb teilnahmslos, halb gedankenlos vor sich hin, im Chor murmelnd: Vater unser, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden…

Da merkte er plötzlich wie Einer eintrat in sein Leben, das bisher doch immer seines gewesen war. Dein Wille geschehe. Er wusste nichts, er schüttelte sich, sollte der Wille eines anderen für ihn irgend eine Bedeutung, eine Relevanz haben? „Gottes Wille und das Leben des Alfons K.“ weiterlesen

Flehen zu Gott – wofür?

Flehen bedeutet intensives Beten. Jede Form des Gebets hat ihre Daseinsberechtigung. Gebete, Fürbitten, Bitten, Danksagungen, dazu gehört Flehen. Als Jesus auf der Erde war, flehte er inständig zu Gott mit starkem Geschrei und er wurde erhört wegen seiner Gottesfurcht. Und das als Gottes Gesandter, der sein Leben lang ohne Sünde lebte. Der sündlose Jesus flehte intensiv (nachts) zu seinem Vater. Für manch Einen ist ein gesprochenes Gebet ganz annehmbar aber, dass jemand vor Gott weint oder Emotionen zeigt, zu Gott fleht, ihn anruft mit lautem Geschrei, berührt dann doch manchen Menschen peinlich. „Flehen zu Gott – wofür?“ weiterlesen

Was sagst du wer Jesus ist?

Was sagst du? – Jesus fragte einmal seine Leute: „Was sagen denn die Leute, wer ich bin?“    Lesezeit 3min

„Ein Prophet!“ – sagen die Anhänger Mohammeds. „Elia“, sagten die Juden, also ein Prophet. „Ein Gotteslästerer – sagte der Hohepriester der Juden. „Ein Verführer“ – die Pharisäer. „Ein Mann Gottes“ – sagte ein seit Geburt Blinder als er plötzlich sehen konnte. „Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ fragte Nathanael bevor er Jesus kennenlernte. „Einer von uns“, sagten die Einwohner Nazarets bevor sie ihn den Berg hinunterstürzen wollten. „Ein Prophet“, sagte eine Samariterin, als er der geschockten Frau die Anzahl ihrer Ex-Männer nannte.

Was sagst du, wer Jesus ist? …..?! „Was sagst du wer Jesus ist?“ weiterlesen

Prophetie

Wenn es um das Thema Prophetie geht, scheiden sich die Geister.  Lesezeit 3min    Die Einen berichten von Missbrauch und falscher – nicht eintreffender – Prophetie, andere überhöhen den Wert dieser Gabe Gottes dermaßen, dass man sich vielleicht demnächst prophetisch anzieht, frisiert oder isst?

Wenn einer prophetisch redet spricht er zu anderen Menschen über Dinge, die man lieber im Unsichtbaren hat – das Verborgene des Menschen wird offenbar.
Nun ist es gängige Lehre, dass eine Prophetie niemals bloßstellt und immer nur Positives zum Inhalt hat – obwohl die Bibel, das Wort Gottes, davon spricht, dass ein Unkundiger, der in eine prophetisch redende Versammlung hineinkommt, dermaßen überführt wird, dass er auf sein Angesicht fällt und Gott die Ehre gibt.

Gott ist hier! „Sie sagen Dinge, die niemand aus meinem Leben kennen kann. Sie kennen mich nicht, der Pastor kennt mich nicht, niemand kennt mich, aber sie erzählen Dinge aus meinem Leben!“  „Prophetie“ weiterlesen

Auf Gott hören, von Gott hören

Mach mal kurz Pause, denk nach, komm zur Ruhe, setz dich hin. Lesezeit 3-4 min    

Relaxe ein bisschen. Halte inne, gib dir noch eine weitere Minute – Ruhe. Das Fremdwort. Gerade mal kein Phone oder Flat oder sonst ein bewegtes Bild. Kein Bild, keine Bild.

Was und wer ist das Wichtigste in meinem Leben? Lebe ich für zeitlose Ziele, für Dinge, die auch dann überbleiben, wenn der Staub um mich her versinkt?

Besser eng mit Gott verbunden im Keller arbeiten als ohne ihn auf der Fashion-Show glitzern. Lieber mit Gott im Keller. Lieber eng mit Gott verbunden auf der nervigen fashion – show als ohne ihn im dunklen Keller abzuarbeiten.

Ist es Gott eigentlich egal wo ich gerade bin und was ich mache, Hautsache, ich suche seine Nähe und seinen Willen zu erkennen? 

Gibt es diesen idealen Platz gar nicht, an dem ich quasi wie ein passender Spezialschlüssel lebe? Könnte ich genauso gut irgendwo ganz anders sein unter anderen Menschen, anderen Völkern, mit viel Geld oder ohne Geld? Ist das die Handlungsfreiheit des Menschen, was er gerade macht, welchen Beruf er wählt und welchen Ehepartner? Abhängig von den getroffenen Entscheidungen: Ein Beamter bleibt in seinem job mit hoher Wahrscheinlichkeit lebenslänglich, ein Ungebildeter bleibt eher arm. Ein Deutscher bleibt wohl im Lande und nährt sich redlich, wird also etwas dick.

Sagen wir: Fett. „Auf Gott hören, von Gott hören“ weiterlesen