Die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung

Mensch braucht Liebe und Anerkennung. Eine totale Annahme gleich bei der Geburt, ein herzliches Willkommen, du bist geliebt, jawohl, du bist herzlich willkommen! Diese Annahme braucht ein Kind, Geborgenheit bei Mutter und Vater, die das Kind schützen um nahezu jeden Preis und dem neugeborenen Kind nichts anderes geben als Liebe, Freundlichkeit, Zuwendung, Geborgenheit, Annahme, die elementarsten Grundlagen, die im Leben eines Menschen gelegt werden: Ich liebe dich!

Gottes Augen sahen deine Urform, als du noch im Mutterleib gebildet wurdest war ich schon da und habe dich gesehen. Gottes Augen sahen dich als Embryo und er spricht: Ich liebe dich!

Herzliche, bedingungslose Annahme gilt selbst für ein Kind, das nicht die optimalen gesundheitlichen oder mentalen Voraussetzungen fürs Leben mitbringt. Wer von Kind auf verstanden hat: Du bist geliebt, du bist angenommen, ich liebe dich, mein Kind, versteht die Denkweise Gottes besser, der eben genau dasselbe sagt: Ich liebe Dich!

Es gibt eine Herzlichkeit in der Liebe zwischen der Mutter und ihrem Kind, idealerweise auch dem Vater und seinem Kind, die mir bei der Vorstellung die Freudentränen ins Gesicht treibt. Was gibt es Schöneres als das gesegnete Kleine im Schoß der Mutter, das dich anschaut aus dem sicheren Abstand und du weißt, das Kind ist geliebt und du siehst dieses sorglose kleine Wesen.

Und dennoch weißt du, dass das Kind nachts geschrien hat, Hunger hatte, als eigentlich keine Essenszeit eingeplant war. Das Kind schaffte sich nahezu unbarmherzig, laut schreiend Raum und brachte die Mutter um den Schlaf oder den Vater um die Geduld oder sorgte für den Neid der Geschwister, falls welche da waren.  „Die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung“ weiterlesen

Du sollst nicht sterben, sondern du sollst leben!

Durch den dichten Nebel des angebrochenen Tages kommt eine glasklare Botschaft zu dir. Gott spricht: „Mein Kind, du sollst nicht sterben, sondern du sollst leben – deine Kurzschlüsse, deine verdunkelten Gedankengänge erscheinen dir momentan logisch aber sie bringen dich nicht zur Lösung des Problems, wo deine Erlösung wartet, sondern sie sind eine Verführung zum Kurzschluss. Ich, der Herr des Lebens sage dir, du sollst leben und nicht sterben!“

Bei entsprechend eingenebelter Wetterlage scheint einem manchmal jeder Weg, egal in welche Richtung, unsinnig und als der jeweils falsche Weg. Man oder frau sieht keinen Sinn, die getroffenen Entscheidungen sind kaum rückgängig zu machen und so steht man vor dem Pulver der Scherben, die unter der Sohle auf dem eingeschlagenen Weg zerknirschen. Tränen in den Augen, ist der Blick gesenkt oder schaut er nach oben? – Alles scheint sinnlos. Doch kommt aus dem Nebel ein Satz wie klares Wasser, kristallklar: „Du sollst leben!“

Gottes Wille bedeutet Leben!

Das Labyrinth der hellgrauen Gehirnmasse beschließt manchmal infolge eines Kurzschlusses, dass es keinen Sinn mehr macht, dieses Leben zu leben. Und das ist insofern richtig, dass es keinen Sinn macht außerhalb der Willenserklärung Gottes zu leben. Sein Wille ist, dass du lebst und dass du dein Leben nach ihm ausrichtest wie die Sonnenblume nach dem Sonnenlicht. Er ist nicht irgendein esoterischer unauffindbarer Gott, den du mit der Wünschelrute suchen müsstest, sondern du findest ihn in den Worten von Jesus: „Meine Last ist nicht schwer, die Jobs, die von mir kommen sind keine aufgebürdeten Lasten, die man nicht einmal einem Tier zumuten würde.“ Depressionen sind niemals von Gott, denn Gott will, dass du lebst. Traue dir diesen Moment der Ehrlichkeit zu.

Es ist nicht der Wille eines Menschen, eines Freundes oder vielleicht eines Kindes, sondern es ist der heilige Wille Gottes: „Ich will, dass du lebst!

Weil ich es will!

Weil ich es will! Du sollst leben! Und nicht sterben, du sollst Gottes Werke und Gottes Tun verkündigen!“ Dazu braucht es Demut.

Jesus Christus war der demütigste Mensch, der je auf der Erde lebte, denn er kam vom Himmel in sein Eigentum und ertrug es, von den Menschen verlacht, verhöhnt und verspottet zu werden. Und er liebte sie dennoch, er liebt dich dennoch.

Er spricht Vergebung aus, Befreiung von den Sünden der Vergangenheit, die Lasten – „dafür starb ich am Kreuz, für deine Schuld. Glaubst du?“ Menschen leben dadurch, dass Jesus starb. Jesus starb für dich.

Schau von deinen Sorgenfalten hoch, dem nervösen Magen, graue Haut, gedämpftes Auge, schau auf Jesus, er liebt dich und er spricht zu deiner Seele: „Du sollst leben, weil ich es will!“ Gottes Wille ist entscheidend.

Du sollst leben ! -nicht sterben!
Die Depression spricht: Du sollst sterben. Jedoch Gott spricht: Du sollst leben! – Depression ist nicht der Wille Gottes, sein Wille ist Leben!

Menschengelächter, schauriges lautes Lachen, Getöse, fallende zerknirschende Plastikbecher, Bierflaschen zertrümmert, auf dem Boden Blut, geschnittene Arme und Gott ruft hinein: „Du sollst, darfst und kannst und wirst leben!!“
Die Depression ruft: Wirf dein Leben weg!

Vollumfänglich von Gott geplant, auch für Kinder, die von ihren Eltern abgetrieben werden sollten: Du sollst leben!

Tränen der Freude, Rückkehr ins Leben, werde nüchtern, werde dir klar, es ist kein Versehen, keine Täuschung Gottes, dass du da bist, sondern du bist vollumfänglich von Gott geplant, dies trifft auch für Kinder zu, die von ihren Eltern abgetrieben werden sollten. „Du sollst leben!“

Talentierte und Ungeschickte

Wer was kann wird was.                                                            Lesezeit 4 min
Wer nix kann wird nix.
Er findet keinen Beruf, bleibt unfähig, arbeitslos, hilfsbedürftig, vom Schicksal ausgestattet mit 2 linken Händen, ungeschickt, mißgeschickt, unvergnügt.

Wer geschickt ist in seiner Tätigkeit, den beachtet man und er wird auch bald befördert, aber der Ungeschickte findet keine Zufriedenheit bei seinem Job, jeder, der ihn sieht, schüttelt insgeheim den Kopf und fragt sich, ob dieser Mensch nicht doch lieber etwas anderes oder vielleicht lieber gar nichts machen sollte?
Macht es ihm denn überhaupt Spaß?
Wenn es ihm Spaß macht, müsste ihm die Arbeit doch leichter von der Hand gehen!

Der Uhrmacher, der die Uhr zerstört bei der Reparatur, der Glockengießer, dem die Bronze zerspringt, der Betonbauer, der Risse im frischen Beton hat, der Maurer, der windschief und versetzt neben der geplanten Sollstelle mauert, der Kaufmann, der das Kassenbuch wieder neu schreibt, der Unternehmer, der ein hohes Minus erwirtschaftet, der Pastor, der keine Schäfchen mehr hat.

Ist Gott auch so erfolglos?
Oder – ist Gott erfolgreich? Und reich? Alles klappt auf Anhieb?  „Talentierte und Ungeschickte“ weiterlesen

Die Schöpfung bewahren – unser Auftrag?

Gott sprach zum ersten Menschen: Macht euch die Erde untertan! Herrscht über die Tiere!

Dummerweise ließ sich Eva jedoch bald vom Tier beherrschen, sie glaubte den Lügen der Schlange, dass Gott ihr das Gute nur vorenthalten wolle. Ihre Handlungen hatten fatale Folgen für Menschen und Tiere, denn der Tod kam ins Spiel nachdem Gott ihn als angedrohte Strafe ausgesprochen hatte.

Jetzt musst du sterben!

Die ganze Schöpfung war seitdem seufzend, knirschend unterwegs – sie ist es bis heute. Sie wartet auf Erlösung zurück zum Garten Eden.

Eden ist der Inbegriff von Vollkommenheit, reine Gemeinschaft mit Gott. Eden bedeutete: Alles war in Ordnung, kein böser Gedanke trübte die Gemeinschaft des Mannes mit der Frau und der Menschen mit Gott, der bei Einbruch der Dunkelheit zu Besuch kam. Es gab nichts Verwerfliches bei Menschen oder Tieren. Doch da war die Schlange mit ihrem Gift, ihren bösen Gedanken…..Sie war tatsächlich da. Abgesehen von ihr – Klarheit und Frieden.  „Die Schöpfung bewahren – unser Auftrag?“ weiterlesen