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2015

Prominent bei RTL oder groß bei Gott

Wer bei den Menschen groß sein will, kann Gott nicht gefallen. (guckst du)   Aber bei Gott groß zu sein, ist die höchste Auszeichnung. Johannes der Täufer war groß bei Gott und zeigte vielen Israelis, wie sie Gott finden können: Kehrt heute um!

Ein Umkehrruf von jemandem, der aussah wie ein Wilder, aber der akzeptiert war aufgrund seiner Botschaft. Jeder wusste, dass Johannes ein aufrichtiger, ernstzunehmender Rufer in der Wüste war.

Er lebte in der Wüste und seine Botschaft war unmissverständlich, uneigennützig, geradlinig, ohne Ansehen der Person. Vor ihm waren alle gleich, die Selbstgerechten hörten schon von Weitem den Warnschuss, dass sie besser keine Ausreden bereithielten – wer Gott gegenübertritt ist Gleicher unter Gleichen, Mensch unter Menschen. 

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2015

Gemeinde ist krank.

„Was erlaubst du dir? Wie kannst du so etwas sagen. Es handelt sich um die heilige, auserwählte Braut von Jesus, bitte sage nichts Schlechtes über seine Gemeinde.“

Und da ist jede Menge Wahrheit drin, ich bin wirklich dagegen, Gemeinde zu kritisieren, wenn nicht mit dem Wunsch der Heilung.

Dabei gibt es landauf, landab genügend Versuche, Gemeinde attraktiv zu gestalten und man könnte meinen, vielleicht sind auch nur die Ansprüche des absitzenden Konsumchristen gestiegen, der gleichsam kultur- und vergnügungssüchtig in seinem Kinostuhl sitzt und die Worte eines Johannes des Täufers oder Petrus angenehm verpackt in sein demokratisches Meinungsbild hören möchte.

Aber die Krankheit sitzt tiefer: Es redet keiner mehr ernsthaft die Worte Johannes des Täufers oder die Worte von Petrus. Ich würde sagen: es findet keine Identifikation mehr statt. Wer wir sind, wozu wir da sind, was wir hier machen und worüber wir reden: Haben die Christen 2016 genau denselben Auftrag wie Petrus, Paulus, Jakobus, Stephanus und Freunde?