Stadtansicht einer Großstadt Innenstadt it viel Verkehr, Fu0gänger und gleichzeitig ein Gewiiter.

Out of the blue, aus dem Nichts

Out of the blue, aus dem Nichts….

Eins ist klar, es wird Einer nicht einfach so umkehren, sein Leben ändern, wenn da nicht etwas Gravierendes passiert.

Er lebt seit 20 – 70 Jahren mehr oder weniger erfolgreich mit seinen benennbaren Highlights, er weiß, wie vielen Menschen er mit dem Feuerwehrschlauch das Leben gerettet hat oder wer weiß, ob durch sein freundliches Grüßen der Depressive nicht seine dunklen Pläne geändert hat und weiterlebt? Sein Versagen ist ihm allerdings auch vor Augen – immerhin prägt er seine Umwelt und er sieht Dinge, die er auch nicht gut findet , seine Fortsetzung bei den eigenen Kindern.

  • oder bei seinem Hund.
  • seinen Verwandten.
  • seinem Haus.
  • seinem Fahrrad.

Hier sieht er die eigene Handschrift und die ist nicht immer nur positiv, sondern sie zeigt auf ihn, wenn die Fahrradkette am Rost zerbricht. Oder halt schön im Fett läuft, weil alles in bester Ordnung ist.

Es ist doch alles in bester Ordnung?

Warum sollte er denn sein Leben ändern?

Weil da Einer kommt und sagt, “Ändere dich, tu Buße, bereue, das Ende ist nahe!” ??

“Du wirst sterben und ewig leiden, falls du nicht an Gott glaubst, an Jesus Christus, der für deine Sünden bezahlt hat. Und deine Sünde ist bei dir wie ein unsichtbarer treuer Begleiter. Trenne dich!”

Er wird den Verkündiger unverständig anschauen – hat zwar so etwas mal irgendwie gehört – jedoch hat er viele Wege der Selbstverbesserung kennengelernt und warum jetzt ausgerechnet Jesus Christus der richtige Weg sein soll in dieser verschärften Form? Also, nicht der allgemeine Kirchen-Jesus, dessen Segnungen allen Mehr-oder-weniger-Gläubigen per Mitgliedschaft, Konfirmung und der pastoralen Beerdigung zuteil werden, sondern, indem man direkt an ihn glaubt und gar mit ihm spricht. Warum man mehr an Jesus glauben müsste als die Moslems, die immerhin sagen “er ist ein Prophet Gottes” oder die Grünen, die Jesus “er ist eine spannende Person” gut finden oder die Kirchentags-Evangelischen ‘”Jesus ist ungefähr so wie wir selbst” – sie denken das wirklich – das leuchtet ihm nicht ein.

Er denkt nicht einmal darüber nach, ja kommt nicht einmal auf diese Idee.

Es sei denn, die Zeugen Jehovas klingeln an der Tür und argumentieren, dass da doch irgendein Verzug sei, neulich gaben sie ihm jedoch einen Flyer mit dem Inhalt, man solle sich auf das Zukünftige freuen, irgendwas mit goldener herrlicher Zukunft, tausend Jahre etc….

Es müsste schon ein heftiger Wanderprediger unterwegs sein und die Botschaft einerseits nahbar predigen, doch gleichzeitig müssten Dinge passieren, die nur Gott tun kann, nennen wir es Zeichen und Wunder? Es bräuchte eine Art göttliche Bestätigung, damit ein 20-70-jähriger doch noch einmal sein Leben überdenkt und die Idee überlegt, dass das nihilistische “Evolution-es-gibt-gar-keinen-Gott- und-wenn-dann-ist-es-unser-Selbstgemachter” Fake News und Kokolores ist.

Ein vollmächtiger Bruder, der einerseits liebevoll, andererseits nahbar menschlich und göttlich autorisiert redet, wirkt.

Eben so wie Jesus!

Er wird natürlich die Botschaft vom Kreuz – was sonst -verkündigen? Er wird verkündigen, dass Jesus Christus lehrte und starb und wer an ihn glaubt, wird auch leben – Jesus selbst kann also nicht der Verkündiger sein, denn er sitzt – zum Himmel aufgefahren – rechts von Gott.

Es braucht also ähnliche Abgesandte, die quasi genau gleich auftreten wie Jesus Christus. Schlimmstenfalls mitsamt einem Judas, aber eben mehrheitlich positiv mit Jüngern, die wirken, predigen, heilen, zweifeln und durchs Land ziehen mit einer Mission.

Beauftragt und nun im Flow. Jeden Tag, oder fast jeden Tag im Flow unterwegs mit nur diesem Job.

Okay?

Einige haben seit Jahren die Rente erreicht und langweilen sich und andere…….

Es bräuchte eine andere Predigt, als die sonntägliche Beruhigungsverkündigung für solch einen 70-20-Jährigen, der zwischen Jugendfußballmannschaft und Ruhestand, zwischen Teenagerzeit und Rollator – irgendwo dazwischen – seinen Platz im Leben ja längst gesucht und gefunden hat!!

Gelegentliche Zweifel oder Ärgernisse, gar Depressionen, oder dass er auch mal der Überflieger war, bestätigen nur, dass er gesellschaftlich einfundamentiert ist und ab und an nachbalanciert.

Neu ausbalanciert – aber doch nicht alles in Frage stellt?

Er wird doch nicht alles, sein ganzes Leben, in Frage stellen?

Wer macht so etwas?

Wer wird alles in Frage stellen, indem er das Bisherige als Null und tot deklariert, “Kot“, sinnlos, dem Sinn entfremdet, peinlich, etwas, das als Schuld ausgelöscht werden muss, es ist peinlich, auch nur darüber zu reden. Sachen müssen wiedergutgemacht werden, wenn er das überhaupt kann – und, ob mit oder ohne Tränen, es braucht Reue.

Der Glaube an Jesus ist das neue Leben, das nach dem Tod, der auch in der Taufe dargestellt wird, und durch Glauben an den auferstandenen Jesus beginnt, was bereits jetzt die geistliche eigene Auferstehung zur Folge hat.

Geistliches stirbt und etwas komplett Neues steht auf!!

Die Sache mit dem Glauben!

Der alte – setze deinen Namen hier ein _____________________ stirbt. Jesus gab einigen Jüngern neue Namen – vielleicht einen neuen Namen? Er startet mit dir auf jeden Fall ein neues anderes Leben.

Leben im Glauben heißt, der Kilometerzähler wird auf Null gestellt und das Maschinchen fängt ganz neu an, ganz von vorne.

Das Alte zählt nicht mehr.

Deswegen ist es zwingend notwendig, zu vergeben und zu vergessen, nachdem man selbst Vergebung geschenkt bekommen hat. Jesus litt am Kreuz für die persönliche Lebensschuld – wer das glaubt, entlässt auch andere aus ihrer Schuld, die Menschen die einem selbst gegenüber rechenschaftspflichtig sind.

Er entlässt sie besser, denn er ist ja jetzt neu.

Der Glaube braucht Verkündigung, die den Rahmen sprengt und echte Umkehr verkündigt mit Gottes Bestätigungen: Zeichen, Wunder, Reue, Einsicht.

“Kehrt um, das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen”, “bei Gott im Himmel ist Freude, wenn ein einzelner Sünder bereut und umkehrt” – damit dieses Evangelium nicht nur aufgeschrieben steht im weltweit meistgedruckten, meistverfolgten Buch und es nicht nur je nach Kirchenjahr abschnittsweise verlesen wird bei teils andächtigem teils zustimmendem Nicken von zehn bis hundert namentlich bekannten Kirchenbesuchern, braucht es Einschnitte in das Gewohnte.

Eine Veränderung des Ablaufs.

Einschnitte in den Zeitrahmen.

Ausbruch aus der Routine (X).

Wir beten, Gott, dass dein Wille geschieht.

Gott hat sicherlich kein Interesse am Tod des Nichtglauben-Wollenden, sondern dass er stockt, innehält, das Gesagte versteht, dass er hörend hört, versteht und glaubt und direkt bei Null startet.

Egal in welchem Alter.

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