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2022

Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern

Gut, dann machen wir das, wir vergeben denen, die an uns schuldig wurden. Wir vergeben ihnen, indem wir die Dinge beim Namen nennen, benennen und sie aus ihrer Schuld entlassen.
Wir vergeben den Schulbehörden, dass sie unsere Kleinen an der Schule unterrichten, nicht Gott der Herr hätte die Welt erschaffen, sondern irgendein Zufall, Evolution oder ein eingeschlagener Asteroid / Komet. Wir vergeben ihnen, dass sie unsere Kinder diesbezüglich beeinflussen wollen, eine Geschlechtsidentität sei frei wählbar und veränderbar. Wir vergeben unseren Politikern, die das befördert haben und immer noch in Amt und Würden sind.
Wir vergeben den Medien, die diese atheistischen Lehren mit allen zur Verfügung stehenden Kräften fördern und dringend bemüht sind, ein gottfeindliches Umfeld aufzubauen.
Ehe ist von vorvorgestern und kein Entwurf für die Zukunft, Familie ein Überbleibsel quasi aus der Nazizeit oder aus den 50igern und das Frauenbild einer liebevollen Mutter ein Grund, Eva Hermann aus der Sendung zu schmeißen und sie lächerlich zu machen – wir vergeben den Verantwortlichen, auch Johannes B. Kerner.
Vergebung für Filmemacher, die diese Narrative fördern: Man lebt nicht in einer Familie sondern möglichst Single in wechselnden Beziehungen mit maximal einem Kind, das zwischen Mutter, Vater und Betreuungsstellen hin- und hergereicht wird. Siehe Tatort-Kommissare oder irgendein Hollywood –Streifen – wir vergeben ihnen.

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2021

Ein kleines Herz verzeiht keine Fehler

“Ein kleines Herz verzeiht keine Fehler”, mit diesem Slogan bewirbt die Organisation Kinderherzen in einigen Städten ihr Engagement für herzkranke Kinder. Ich sah den Slogan in Köln – “ein kleines Herz verzeiht keine Fehler” (hier) und dachte spontan – “ein großes Herz schon.” Ein großes Herz verzeiht viele Fehler.
Das kleine Herz ist kindlich, egoistisch, auf sich selbst bezogen – nein, nicht das Kinderherz, nicht das Organ im Körper des jungen Menschen – das kleine Herz ist schnell beleidigt und fordert stete Aufmerksamkeit, sonst zieht es sich zurück. Wehe, jemand beachtet es nicht oder ein anderer wird bevorteilt, dann ist das kleine Herz schnell dauerhaft beleidigt, es verzeiht eben keinen Fehler.

Fehler werden minutiös gelistet und zur Anzeige gebracht.

Hier wird Recht gesprochen, Recht geschaffen, Recht eingerichtet, von oben nach unten getreten, von unten nach oben gesägt. Es geht darum, wer ist der Stärkere, wer gewinnt den Hahnenkampf?

Wer unter euch der erste sein will, der soll der Diener von allen sein. (hier)

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2017

Der mainstream und die Einsamkeit des Petrus

Der mainstream und die Einsamkeit des Petrus

Die Menge hatte sich auf dem Platz versammelt. Einmal im Jahr wurde ein Verbrecher nach dem Wunsch des Volkes freigelassen. Das Volk wurde befragt, “wollt ihr, dass Barabbas freigelassen wird oder Jesus?” Sie hatten Jesus wie einen Verbrecher festgenommen, weil er Gott als seinen Vater bezeichnet hatte. Er hatte behauptet, dass er vom Himmel gekommen sei und bereits vor Abraham gelebt habe. Wer Gott lästert, musste nach jüdischem Gesetz sterben. „Wen wollt ihr, wen soll ich freilassen? Jesus oder Barabbas?“ Pilatus wollte Jesus freilassen, denn er wusste, dass er eigentlich grundlos verhaftet worden war. Es war eine dieser typischen Neidaktionen der Talarträger, die es nicht ertragen konnten, wenn ihre Autorität in Frage gestellt wurde. Doch die Menschen hörten Jesus gerne und die Zeichen und Wunder unterstrichen seine Worte, die wundersam geheilten Menschen beendeten seine Sätze mit einem Ausrufezeichen. Pilatus fragte das Volk und das Volk schrie: “Lass Barabbas frei!” Verlegen wegen dieser Antwort des durch die Pharisäer aufgepeitschten Volkes fragte Pilatus, was er denn mit dem schuldlosen Jesus machen solle? Sie schrien wie aus einem Mund: “Kreuzige ihn, kreuzige ihn, sein Blut komme über uns!
Der Mob war in Fahrt geraten, die Menge tobte, die Sache war klar, bringt diesen Jesus um, der sagt, dass er der Gesandte Gottes ist, kreuzige ihn!

Petrus hörte den Mob von Weitem schreien, es gellte ihm in den Ohren. Er war irgendwann geflüchtet und fühlte sich als Versager, nichts als ein elender Versager. Die Aggressiven hatten sich zusammengefunden und die Dinge nahmen ihren Lauf. Er hatte ganz klar gesagt, als er gefragt wurde, dass er mit diesem Jesus nichts zu tun habe, dass er ihn nicht kennt. Dass er mit diesem Galliläer nichts, aber auch gar nichts zu tun habe. Die Worte kamen ihm so schnell über die Lippen und sie retteten ihm in diesem Moment seine Haut vor der Masse.

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2017

Sich selbst vergeben, Selbstvergebung

Sich selbst vergeben ist ein Trend in christlicher Lehre. Selbstvergebung, nachdem Jesus Christus mir vergeben hat und ich infolgedessen mir selbst vergeben darf. Jedoch finde ich für Selbstvergebung keinen biblischen Grund und ohne Bibel gibt es keinen Glauben an Gott und Jesus Christus, der für mich starb.

Ich vergebe anderen, ich entlasse andere aus ihrer Schuld und mir wird Schuld von anderen vergeben. Ich kann auch anderen Menschen Vergebung zusprechen, dass Gott ihnen ihre Sünden vergeben hat, aber ich vergebe mir nicht selbst die Sünden, die ich gegen andere begangen habe.