Gott kennen

Wenn du merkst, dass du aus unerfindlichen Gründen auf der Startbahn läufst, wo gerade ein Düsenflugzeug die Motordrehzahl erhöht und sich für den Start in Position bringt und du siehst wie die Schnauze des Flugzeugs auf dich zeigt und Fahrt aufnimmt und du denkst 9i3e9i! und siehst noch, wie der Pilot vor dir hochzieht, über dir die Flügel und der Lärm, sonst nix.

es geht über dich drüber
…über dich drüber

Gleichzeitig stirbt die Waschmaschine und die Ölpumpe, die Rechnung wurde vergessen zu bezahlen und die Abrechnung sollte erstellt werden und die Steuererklärung, TÜV nebst Renovierung des Hauses, des Bades (noch nie gemacht) und dann kommt Dirk Nowitzki und wirbt „wenn alles ganz einfach geht“. Das Flugzeug donnert in seine erste Kurve nach dem Start, es gewinnt schnell an Höhe. Es dröhnt.

Wenn „Land unter“ ist, weil Versagen eingeplant ist und die Hand unsicher zittert bei der nächsten wachsweichen Entscheidung, wenn Menschen sich in die Hände der Ärzte begeben, die ihr Bestes versuchen, das leider nicht gut genug ist. Medikamente ersetzen die Placebos der Psychotherapie. Wir sind alle nur Menschen. Guten Tag, mein Name ist burnout.

Gejoggt, gerannt, verrannt, den Puls geprüft und das Lauftempo erhöht. Der Knöchel schmerzt aber es geht noch ein bisschen mehr. Der Atem muss kontrolliert werden. Die Einatmung, der Stress und das Ausatmen. Atmet er aus?dunkle Wolken ziehen auf

Versagen mental und gleichzeitig überall, siehst du die dunkle hochziehende Wolkendecke, die dein Weltbild verdunkelt, Regen prasselt, Sturmwind, Hagel, Winde peitschen, Blitze zucken, du duckst dich.

Hast dich geborgen bei deinem Gott. Hier bist du sicher. Hier ist die Sicherheitszone, die Relaxzone, hier bist du gut und sicher aufgehoben. Lerne ihn kennen als einen großen Gott, der dich hält wie ein Küken in der Hand, der dich schützt und birgt und dich behutsam aufhebt. Burnin, burnout, komm zu ihm und finde das, was dir der Laufbandhersteller nur verspricht – finde Heimat, Angenommensein, äußerste Zuneigung bei Gott, dem Vater!

Vater!!! Vater!!!

3 Gedanken zu „Gott kennen“

  1. Die Frage ist wohl: Wie bin ich auf diese Startbahn geraten? Stehe ich hier freiwillig? Wer trägt die Verantwortung? Die Politik? Die Gesellschaft? Ich selbst? Wer trieb mich dahin?
    —Wenn Menschen sich in die Hände der Ärzte begeben—
    Dürfen sie noch? Oder müssen sie schon? (z.B. Organspende, od. Medikamentenverschreibung aus profitgier), Psychotherapie….ist denn sonst keiner mehr da?
    —Gejoggt, gerannt, verrant—
    Wer treibt/trieb mich an? …Vater, Mutter, Politik, Gesellschaft……
    Die Zeiten haben sich geändert, die ,,Laufbänder werden von Robotern gelenkt“ der Mensch, (in seiner Verlorenheit) wird unsichtbar ,,gemacht“….aber Jesus Blick geht tiefer.
    —Hast du dich geborgen bei Gott.—
    Nein, das hast du nicht, wer hat dich befreit? Es musste einer kommen, der sich auf die Startbahn stellt, der auch dem Wind und dem Meer und den Wellen gebietet zu schweigen.
    Weg und Wahrheit und Leben bei Jesus!
    Jesus!!! Jesus!!!

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