die Zugvögel fliegen wieder

Plötzlich ein Geschrei am Himmel, das Naturschauspiel, sie ziehen wieder nach Süden. Sie treffen sich, bilden eine Formation, rufen sich gegenseitig zum Abflug, sie kommen von überall, linien-, keilförmig angeflogen. Sie sind laut, laut, laut.
Über mir ein Schauspiel: laut krächzend, kreischend, Kraniche verlassen mich, sie fliegen, es gibt kein Zurück.
Kein gutes Zureden, kein noch so gut gemeinter Rat, kein Leckerli, keine Bestechung kann ihren Flug verhindern. Was soll ich tun, ich schau hoch, ich bin ein unbeteiligter Zuschauer. In diesem Fall gefangen auf der Erde, ich muss hierbleiben. Ich weiß, die Tatsache, dass sie fliegen, bedeutet für mich: die Kälte kommt.
Sie müssen fliegen – verlachen sie mich? Dieses Krähen, dieses Geschrei. Wäre es nicht so wunderschön anzusehen, wie sie ästhetische Fluglinien bilden. Ich finde es ein bisschen anmaßend, dass sie so wenig unauffällig agieren. Jeder versteht, die fliegen jetzt, es ist soweit, sie hauen ab, ich bin dann weg!

Nicht von dieser Welt, aber in dieser Welt. – Wäre mein Reich von dieser Welt würde ich kämpfen aber nun ist mein Reich nicht von dieser Welt. Bist du ein König?

Der Mond und die Sterne wurden eingesetzt zur Bestimmung von Zeiten und Monaten und Tagen. Während sie fliegen unter Krächzen schwanke ich hin und her zwischen „ach ich kenne es ja schon, lass sie fliegen, es ist jedes Jahr das Gleiche“ oder…. ich hebe meine Augen und sehe.

Hab ich euch nicht gesagt, in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Ich gehe hin, euch eine Wohnung zu bereiten. Da wo ich bin, sollt ihr auch sein.

Ich verrichte meine Tätigkeiten, erledige meine Handgriffe, unterbreche dann doch, ich filme diese Kraniche, diese Veranstaltung könnte einen nachdenklich machen. Sie verlassen uns, fliegen weg so mir-nichts-dir-nichts – kann man alles hinter sich lassen? Sind die Einträge im Grundbuch so festgefügt, die Miete, Rente, der job?
Nachbarn, Auto, die Kinder, die Gemeinde.

Ein Mensch fliegt nicht.

Wir sind hier nur Fremdlinge, wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass die Welt mich vor euch gehasst hat, sind Christen nervig, anstössig oder ..?

Ärgert sich jemand über dich?

Auch lebt der Mensch nicht immer lange auf diesem kleinen Stück Land, sondern ein Mensch lebt immer nur 1 Jahr und noch 1 Jahr und noch 1 Jahr immer markiert durch Auszüge der Kraniche, die krähen und schreien. Hörst du sie?

Jesus Christus wurde nur ca 33 Jahre alt, er wusste dass er kein „biblisches Alter“ wie Noah oder Abraham erreichen würde, es war seine Zeit zu gehen.

Der gemeine Mensch lebt 70 oder 80 Jahre, wenn ihn nicht eine Heimsuchung oder der Schlag trifft, oder er wird einfach abgeholt, er geht heim.

Man könnte es zwischendurch vergessen, wer denkt schon immer an seinen Auszug – während man den Dachboden vollstapelt, den Keller, den Speicherraum unter der Schrägwand und dann schließlich noch den zweiten Kleiderschrank füllt für alle Fälle.

Die Vögel sind so laut und irgendwie kompromisslos fliegen sie Richtung Süden, oder fliehen sie vielleicht vor mir, vielleicht vor meiner Kälte oder jedenfalls vor der Umgebung, in der ich sein muss?! Ich sehe mich schon mit der Schneeschaufel den meterhohen Neuschnee schieben mit der Wollmütze, den Handschuhen. Die Kraniche sind nur noch in der Erinnerung, dem Speichermedium. Menschen haben keinen angeborenen Ausweg, für einen zweiten Lebensraum unter der Stratosphäre durchzufliegen irgendwohin, wo ein angenehmes Weiches grünes Etwas wartet- das ist Romantik, Sentimentalität, Rolf, sei männlich, sei stark, Menschen fliegen nicht.

Was interessiert dich, was mit ihm sein wird, du aber folge mir nach.

Alle Vögel kennen ihre Zeit, alles hat seine Zeit aber mein Volk kennt nicht seine Zeit, wann es zurückkehren muss. – – Der Storch weiß, wann er aufbrechen muss, ebenso Taube, Kranich und Schwalbe. Sie alle kehren jedes Jahr zur rechten Zeit zurück. Aber mein Volk weiß nicht einmal, was ich ihnen geboten habe, sagt Gott, der Herr in Jeremia.  (*s.u.)

Ein bisschen klingt das Krächzen auch wie Gelächter, als ob sie einen auslachen würden, so wie wenn sie sagen würden, wir gehen, wir gehen, du bleibst da. Ich schaue etwas betreten auf meine Füße, die wiederum auf dem trockenen Boden stehen, so angewurzelt, angegossen, eingestampft, nachdenklich.

Wo ich bin, da wird mein Diener auch sein.
Es ist nicht ein Vogel, sondern es sind Hunderte. Es ist eine Vogelvereinigung, eine ganze Gemeinde. 

weiter zu „der große Sog“.

(Jeremia – * Neues Leben Übersetzung)

Im Einklang mit der Natur

Versuche im Einklang mit der Natur zu leben, brauche möglichst keine Energie, keinerlei unnötige Ressourcen und achte darauf, dass dein ökologischer Fußabdruck möglichst gering ist, denn du bist hier nur ein Gast auf der Erde, du bist hier quasi nur geduldet. Bitte verhalte dich unauffällig.
Gehe achtsam um mit der Natur (und mit dir selbst) und entnehme nur Dinge aus dem Kreislauf der Natur, die dir nach vorheriger Prüfung zustehen und die du der Natur bei Gelegenheit wiedererstatten kannst.
Du bist immer schuldig, etwas zurückzugeben. Dein Atmen, dein Hiersein bringt dich der Natur gegenüber in einen Rechtfertigungszwang. Das Gras, die Bäume, der Stein, Atmosphäre waren vor dir da – wer bist du Eindringling? Was willst du hier?

Versuche, deinen CO2 Fußabdruck zu verringern, mach dich quasi unsichtbar. Iss bitte – wenn möglich – kein Fleisch, denn für die Fütterung der Tiere werden so viel mehr Proteine, Pflanzen verbraucht, man könnte ganze Völker damit ernähren. Lass das mit dem Fleischessen.

Alles, was du trägst, deine Kleidung – und deine Möblierung – sollte nachhaltig gefertigt sein, nicht mit Kinderarbeit, keinesfalls von einem anderen Kontinent kommen. Die Faser der Kleidung sollte biologisch abbaubar sein, gewirkt aus Wolle oder echtem Leinen.

Du sollst dir dein Haar am Kopf nicht rings herum abschneiden noch deinen Bart stutzenLetzteres waren die Gebote des Mose. (x)

Die Israeliten und Leviten verzweifelten daran und produzierten einen Codex, Bücher mit hunderten Seiten, um die genaue Regelauslegung zu erklären. Dann kam….. Jesus Christus, Urheber und Autor aller göttlichen Lehren und Regelungen und erklärte, dass das was in den Menschen hineingeht, ihn nicht verunreinigen kann, er sagte, dass der Mensch nicht durch Nahrung verunreinigt wird, die echten Probleme kommen durch – äh – böse Gedanken.
Böse Gedanken.
Böse Gedanken.

Du lenkst doch nur vom Thema ab. Wo willst du denn hin? Jetzt kommst du mit bösen Gedanken. äh
Jesus traf den neuralgischen Punkt, als er sagte, gewisse Gedanken verunreinigen den Menschen

….die Frauen, Männer, Kinder-(programm im deutschen Fernsehen.)

Was in den Menschen durch den Mund hineingeht, kann ihn nicht verunreinigen. (x)

Jesus Christus in Matthäus 15,17-18

Ei nu gut, dann is es egal, wenn isch Cola drink und Pommes ess? Isch mein, dann könne mer ja grad die Sau rauslasse. Isch mein, isch ess kei fette Leber, aber wenn der Jesus des sagt, dann könnt isch au mei Bier trinke und es wär sowieso egal?

So weit, so richtig, aber wiederum steht geschrieben, seid mäßig, vernünftig, besonnen. (x)
Einige vertreten die Meinung, man sollte keine Tiere essen, weil Gott Adam – dem ersten Menschen – speziell die Pflanzen und Früchte der Bäume zur Nahrung gegeben hätte. Und ich finde es immerhin interessant wie vom wohlbestückten Buffet der Speisen, die Gott uns gegeben hat zum Verzehr Stück für Stück für Stück entfernt wird durch Lehren, die vorgeben, sensibel oder geistlich zu sein, doch nur in eine neue Unfreiheit hineinführen wollen (x). Gebundene Hände, angebunden an die Speiselehre, die Früchte die du isst müssen biologisch sein. Ein Wurm ist erlaubt, aber….
Einige Bio – Landwirte ernten ihre Früchte nachts. (x)

Leben im Einklang mit der Natur

Versteht mich nicht falsch, es soll jeder essen, was er mag und isst jemand gerne ungespritzte regional angebaute Pflanzen, so steht ihm das frei aber ich sehe den gesellschaftlichen Trend, sich über jede Kokosnuss Gedanken zu machen, ob der Apfel besprüht wurde oder nicht oder ob der Wohnzimmerschrank aus einer nachhaltigen Akazienzucht stammt oder nicht. Sollen wir hier weiterforschen nach Kinderarbeit, nach fairem Lohn, nach regional oder Übersee, nach Langlebigkeit, warum muss ich den Wohnzimmerschrank überhaupt tauschen? Und hätte es nicht ein secondhand-Schrank sein können, ein Stück vom Flohmarkt oder vom Sperrmüll nebenan, oder wenn ich den Nachbar danach gefragt hätte?
Man richtet sich doch jetzt sowieso mit Papiermöbeln ein, ist gerade en vogue.
Die Pharisäer des 21. Jahrhunderts leben nachhaltig – Waschungen der Schüsseln und Gefäße – sie wollen sich nicht die Hände schmutzig machen bei ihrem Gottesdienst. Der Gott, dem sie dienen, ist ein nachhaltiger, elitärer, zurückgezogener, der ab und zu eine Flugreise ins ferne Ausland unternimmt. Man braucht auch mal etwas Abschweifung – gelegentlich schlagen sie über die Stränge (x). Aber zu Hause sind sie wieder ganz engführend, unsymphatisch. Hast du heute schon über deinen Beitrag zur Klimarettung nachgedacht?
Du…
Verschmutzer, Verschmutzer, Dreck…
Wie sagte Jesus, „lasst sie, sie sind blinde Blindenleiter“, lasst sie. (x)

weiter zu – „der große Sog“

Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten. 

Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten.  Oder doch? „Steig herunter vom Kreuz, dann wollen wir direkt an dich glauben“, wurde Jesus verhöhnt. Sie haben es ihm noch einmal richtig mitgegeben, ihm gesagt wo es langgeht. Die Sätze kamen wie selbstverständlich.

Wenn du Gottes Sohn bist, dann sag doch, wie heißt der, der dich jetzt gerade schlägt? Wenn du doch an Gott glaubst, wo ist er denn heute, wo ist nun dein Gott?

All das haben meine Hände erbaut, dieses Haus habe ich alleine gebaut und da war kein Gott, der mir geholfen hat. Das war meine Arbeit.

Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland, Abtreibung in Frauenhand, skandieren die Feministinnen.

Grüß Gott, wenn du ihn siehst – es ist so einfach, Gott zu verspotten oder diejenigen, die an ihn glauben und sich zu ihm bekennen. Spott - auch in einfachen Redewendungen

Oh mein Gott –ist eine Redewendung geworden – oh my god, im Kurztext OMG – obschon Gott selbst davon abrät, seinen Namen missbräuchlich, nichtig zu verwenden. Er verspricht sogar, dass er den Missbrauch „keinesfalls ungestraft lassen wird“.
Der nächste Kübel Spott wird ausgegossen.

Wir rückständig bist du denn? Wie – du glaubst nicht an Evolution? Ja was denn – du glaubst doch nicht, dass Gott Adam
und Eva?? Dann glaubst du auch, dass der Storch die kleinen Kinder bringt? Wo ist denn dein Gott?

Die Wissenschaft hat klar belegt, dass der Mensch – siehe Galapagos – nach mehreren Knalls vom Fischwesen zum Wirbelwesen zum Säugetier mutierte und mit diesem Glauben bist du 100% salonfähig. Auch wenn du unglaubliche Dinge behauptest wie hundert verschiedene Geschlechter, alle Religionen meinen das Gleiche oder jeder Mensch ist gut, warten auf dich allseits anerkennende Schulterklopfer – du kennst sie. Ihren aufmunternden Blick, ihr beiläufiges Nicken, jeder spinnt ein bisschen anders, das ist alles kein Problem.

mockery

Aber erkläre, dass Jesus Christus als Mensch in Israel von einer Jungfrau geboren und am Kreuz getötet wurde wegen meiner persönlichen Sünde…usw.

Spott und Hohn. Du wirst verspottet werden.
Aber einige wenige werden glauben.

Spott gehört sozusagen dazu, es hat Jesus getroffen, es könnte dich treffen wegen weit nichtigeren Dingen. Fürchtest du dich? Hast du
Angst?

Dann diese Strafandrohungen. Gott lässt sich nicht verspotten, er lässt Menschen nicht ungestraft, die seinen Namen missbrauchen – das ist nun wirklich nicht antiautoritär. Das ist kein nebulöses Ordnungswidrigkeitsvorermittlungsverfahren, sondern Klartext.

Gott lässt sich nicht verspotten, aber der Mensch drückt mit der Hand das Holz in die Kreissäge. Ich habe für meinen Sohn extra Blutflecken auf den Sägetisch gemalt, damit er nicht die Fehler der Vor- Vor- Vor-Schreiner immer wieder wiederholt.

Und dann macht er es wieder, er findet sich ein wie zum Abschlachten bestellt (– nein, nicht mein Sohn).

Er holt wieder aus und macht einen ganz großen Anlauf.
Und lästert Gott.
Und lacht.
Verhallt.
Lallt.

Stimme eines Rufers, eines Mahners, der zur Umkehr ruft. Verhallt. Hörst du? Danach werde mal leise, damit du noch eine ganz andere Stimme hörst, eine Stimme die nicht so laut brüllt wie vielleicht ich. Hörst du ihn?

Gott kennen

Wenn du merkst, dass du aus unerfindlichen Gründen auf der Startbahn läufst, wo gerade ein Düsenflugzeug die Motordrehzahl erhöht und sich für den Start in Position bringt und du siehst wie die Schnauze des Flugzeugs auf dich zeigt und Fahrt aufnimmt und du denkst 9i3e9i! und siehst noch, wie der Pilot vor dir hochzieht, über dir die Flügel und der Lärm, sonst nix.

es geht über dich drüber
…über dich drüber

Gleichzeitig stirbt die Waschmaschine und die Ölpumpe, die Rechnung wurde vergessen zu bezahlen und die Abrechnung sollte erstellt werden und die Steuererklärung, TÜV nebst Renovierung des Hauses, des Bades (noch nie gemacht) und dann kommt Dirk Nowitzki und wirbt „wenn alles ganz einfach geht“. Das Flugzeug donnert in seine erste Kurve nach dem Start, es gewinnt schnell an Höhe. Es dröhnt.

Wenn „Land unter“ ist, weil Versagen eingeplant ist und die Hand unsicher zittert bei der nächsten wachsweichen Entscheidung, wenn Menschen sich in die Hände der Ärzte begeben, die ihr Bestes versuchen, das leider nicht gut genug ist. Medikamente ersetzen die Placebos der Psychotherapie. Wir sind alle nur Menschen. Guten Tag, mein Name ist burnout.

Gejoggt, gerannt, verrannt, den Puls geprüft und das Lauftempo erhöht. Der Knöchel schmerzt aber es geht noch ein bisschen mehr. Der Atem muss kontrolliert werden. Die Einatmung, der Stress und das Ausatmen. Atmet er aus?dunkle Wolken ziehen auf

Versagen mental und gleichzeitig überall, siehst du die dunkle hochziehende Wolkendecke, die dein Weltbild verdunkelt, Regen prasselt, Sturmwind, Hagel, Winde peitschen, Blitze zucken, du duckst dich.

Hast dich geborgen bei deinem Gott. Hier bist du sicher. Hier ist die Sicherheitszone, die Relaxzone, hier bist du gut und sicher aufgehoben. Lerne ihn kennen als einen großen Gott, der dich hält wie ein Küken in der Hand, der dich schützt und birgt und dich behutsam aufhebt. Burnin, burnout, komm zu ihm und finde das, was dir der Laufbandhersteller nur verspricht – finde Heimat, Angenommensein, äußerste Zuneigung bei Gott, dem Vater!

Vater!!! Vater!!!

auf der Suche nach Gott

Wenn man den Eiertanz lange genug mitgemacht hat und oft genug mit dem Gefühl nach Hause gekommen ist, dass Grundlegendes nicht stimmt, man kann es nicht so richtig zuordnen, was es ist – in einer Gesellschaft, die für nahezu alles Ratgeber hat. Da ist diese innere Leere.

Wenn man die Spielregeln alle kennt, nach denen Ruf und Ansehen erworben wird, sich ein mühsames Stück emporgearbeitet hat und dennoch nur die Nase rümpft über sich selbst, weil man merkt, dass keiner dieser Wege wirklich nachhaltig ist, um damit alt zu werden. Es ist die Zeit der Suche und Hinwendung nach Gott.

Wenn man oft genug gegen die Betonmauer gelaufen ist, dann ist es Zeit, nach dem ewigen Gott zu suchen.

Es lohnt sich, ihn zu suchen durch jeden Morast hindurch, durch Nebel, mit mangelnder Navigation, Unsicherheit – das Beste, was du machen kannst – fange an, Gott zu suchen.

Um dir nahe zu sein

Vielleicht erinnerst du dich lange zurück, als du in einer christlichen Gruppe warst und unbefangen an Gott glaubtest – dein Leben war einfach und klar und nicht voller widersprüchlicher Zeichen.

Oder du kennst Gott überhaupt nicht. Die Kirche ist für dich der Schrecken schlechthin und ebenso denkst du über Gott. Besser, es gibt ihn vielleicht gar nicht?!

Die Sehnsucht eines Mannes nach seiner Frau und die Sehnsucht einer Frau nach dem Mann vergleicht Gott mit der Sehnsucht Jesu nach Menschen, die an ihn glauben.

Sehnsucht

Könntest du dir vorstellen über schwieriges Gelände zu gehen und alles auf dich zu nehmen, hässliches Geröll, abfallende Flanken, kein Weg, Wind von schräg vorne – alles nur, um zu deinem Geliebten zu kommen? Was wirst du unternehmen, um bei Gott anzukommen?

Wenn du ihn von ganzem Herzen suchst, wird er sich von dir finden lassen, ist sein Versprechen.

Du kennst die Orientierungspunkte, an die du dich halten kannst bei deiner Suche? Du weißt, dass Gott das Kreuz gegeben hat als „ewigen Anker“, als Sicherheit für deinen Weg? Am Kreuz starb Jesus für alle, die an ihn glauben wollen. Seine Arme waren ausgebreitet, Nägel, Blut, du kennst diese Geschichte?

An diesem Kreuz wurde Zeitgeschichte geschrieben, Gott nannte es ein „neues Bündnis“ zwischen ihm und den Menschen. Er wollte sich an Schuld nicht mehr erinnern, sie sollte nicht mehr das trennende Argument sein zwischen ihm und dir, dafür starb Jesus.
Du weißt das?

Schuld und Sühne, Versagen und Strafe, Bekennen und Glauben. Schuld ist zu schwer, dass du sie mir dir herumschleppst wie Gepäck, das dich hindert.

Der neue Bund Gottes, – auch neues Testament genannt – bedeutet Frieden wegen ihm. Jesus hat für Schuld und Sünde geblutet.

Wie oft bist du nach Hause gekommen und hast dich nur noch betäubt, du wolltest alles hinter dir lassen und vergessen, irgendeine Lösung muss her. Es ist so viel….
Zum Weinen zu alt, nach Lachen nicht zumute, den Tränen nahe, wir sind eine verlorene Gesellschaft, eine verlorene Generation. Ich entschuldige mich für meinen Jahrgang (1961), es tut mir leid. To be near you - um bei dir zu sein, bei Gott zu sein. Die Suche.

Ausweglos daheim alleine, zusammen alleine, verloren im Internet oder in einem anderen Sumpf, aus dem es kein Entkommen gibt.

Kein Entkommen

Denn der Zugriff ist hart und gnadenlos. Die Rechteübereignung hat stattgefunden. Der Süchtige braucht sein Material, er muss ihm dienen. Es ist ausweglos, sinnlos. Es sind die Naturgesetze, die vorschreiben, dass ein Körper fällt, wenn er nicht aufgehalten wird, er fällt, schlägt auf und verformt sich und springt auf und schlägt auf.

Kein Entkommen.
Der Zugriff ist hart. 

Dann hörst du ein Lied wie von weitem, Freudenglocken? Irgend ein Lied das dich trägt und erinnert an die Suche nach Gott. Gott sucht dich!

Wo bist du?

Es betrifft dich ja nicht

Vor 3 Monaten lies Mr Xi Yinping das allererste der zehn Gebote Gottes ersatzlos streichen, man darf es nicht mehr in Kirchen aufhängenohne eine Strafe zu riskieren. Der höchste Repräsentant der chinesischen Republik fühlte sich eingeengt durch Gottes „ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Er verbot es schlechterdings aufzuhängen oder auszuhängen. Was würdest du machen, wie reagieren? Abhängen? Hängenlassen – nun, es betrifft dich ja nicht.

Heute gestand der Prediger in meiner kleinen Nachbarkirche, dass er bei der Predigtvorbereitung oft damit beschäftigt ist, bei Textstellen, die ein „muss“ enthalten oder „du sollst“, über eine Abschwächung in Richtung „du kannst“ nachzudenken. 2019 `muss´ man nicht, sondern man fühlt etwas, das richtig ist – „für mich ist es richtig, jetzt gerade ist es das Richtige, ich fühle mich gut dabei und werde von Theologen darin bestätigt“.

In Großbritannien wurden vor 2 Jahren extreme Straßenprediger verurteilt, weil sie Menschen öffentlich provozierten mit einer Höllenbotschaft, dass Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben, unweigerlich in ein ewiges Gericht Gottes geraten – sie wurden zu einer Geldstrafe verurteilt. Du würdest so etwas nie machen, es betrifft dich also nicht.

Die Kirche hat verstanden, dass Umweltschutzthemen wichtig sind und viele Leute davon angesprochen werden. Man tut Gutes und trifft sich wieder beim Retten des Planeten, beim Hinterlassen einer guten Erde für unsere Kinder anstatt verbrannter Erde, Plastikerde, Smog, Wasser, Erdöl sind Themen, die Leute berühren. Man soll die Leute da abholen, wo sie sind. Und wohin sollte man sie führen? Wenn nicht zur Erde.

Asche zu Asche.
Sie sind blinde Blindenleiter. Lasst sie!
Lasst die Toten ihre Toten begraben, folge du mir nach.
Jesus Christus.

Vor ca 3 Monaten wurde eine Österreicherin verurteilt, den falschen Propheten Mohammed nicht einen „Pädophilen“ nennen zu dürfen. Es entspräche einer Beleidigung der Religion des Friedens, weswegen ihr diese Aussage vom österreichischen und vom europäischen Gericht bei Strafe untersagt wurde. Nun, es betrifft dich nicht. 

it does not affect you

In New York, der Hauptstadt des Westens, wurde das neue Abtreibungsgesetz gefeiert, das nun Abtreibungen bis zum 9. Monat zulässt, wenn die Mutter sich bei der Schwangerschaft in schweren psychischen Problemen (krank) sieht. Die Hochhausgebäude schalteten nachts das Licht ein, das Volk auf der Straße war happy, ein Ziel erreicht auf dem Weg zur Befreiung. Der Westen freut sich, die Befreiung vom Althergebrachten findet tatsächlich statt. Feierlaune.

Es werden große Zeichen am Himmel zu sehen sein, bevor Jesus Christus wiederkommt.

Iraner werden Christen in großer Zahl und strömen in die Kirchen seitlich vorbei an den Deutschen, die auf den Weihnachtsmärkten den Glühwein genießen hinter Betonpollern und Maschinenpistolen und Videokameras, sie heben das Glas und stoßen an. Hinten am Ende der Fußgängerzone die Kirche, das Kreuz, die alten Mauern, die schönen Gebäude. Prost.

Ein Tusch.

Ein neuer Führer wird vereidigt, sie werden ihn lieben. Er wird Frieden bringen auf die Welt, er wird charismatisch sein, wortgewandt, sensibel, multibegabt, tolerant und zusammenführend. Er wird die Streithähne an einen Tisch bringen und sie werden sich die Hände reichen und schütteln zum Friedensgruß. Zum Appell.

Bist du dabei? Es betrifft dich.

Er wird angebetet werden, verehrt, erhoben, hoch erhöht. Aber seine Zähne blitzen und sein Schwert und seine Augen und Worte lügen.

Und dann wird er kommen, sie werden ihn sehen, in den sie gestochen haben, die Völker werden wehklagen, wenn er kommt in den Wolken mit sehr großer Macht.

Und er wird seine Menschen zu sich nehmen, seine Leute. Betrifft dich?

Es wird sein wie bei den 10 Jungfrauen, die alle auf ihren Bräutigam warteten und fielen vor Müdigkeit in einen tiefen Schlaf. Bis um Mitternacht das Geschrei ertönte.

Mein Nachbar wollte noch 10 oder 15 schöne Jahre nach der Rente erleben, dann ist es schon gut, sagte er. Er hielt sich fit und joggte sogar. Derzeit hat er die Diagnose Hirntumor zu bewältigen, bzw seine Frau. Es betrifft dich und mich nicht.

Denn du bist gesund und fit. Und hast so viel Zeit.

Wenn Einer kommt und sie schlagen wird, ihnen wehtut, sie frech anlügt und verletzt, wenn einer ein Betrüger ist, ein Böser, Hinterhältiger, der vorne schön spricht – ihm werden sie folgen. Sie werden ihm folgen.

Wie kam man ein Holzkreuz akzeptabel machen für eine eilige, fortschreitende Gesellschaft, die ihre Kinder verbrennt, äh abtreibt, ansonsten unschuldiges Blut nicht an den Händen kleben sehen will. Sie sagen, sie haben keine Schuld, drehen sich elegant zur es betrifft dich sehr wohl

Seite, sie wenden sich ab vom Kreuz, dem Ort wo die Schuld zur Anklage kommt, wo Zielverfehlung ein für alle mal hingerichtet wurde in einer menschlichen Person, dessen Name dich errettet aus dem Wahn. Bedenke, was er für dich tat. Er starb am Kreuz, blutete schuldlos für deine Sünden.

Wie heisst er? Wie ist sein Name?

Wen würdest du beauftragen?

Du willst einen 30 Meter hohen Sendeturm bauen, allerdings sind rundherum Gebäude. Die Standsicherheit des Turms muss gewährleistet sein. Wen würdest du beauftragen, die Arbeiten durchzuführen? Würdest du den Mann fragen, der Hecken, Rasen und – immerhin – Bäume schneidet?
Würdest du den polnischen Maurer fragen, der schon viele Mauern in kurzer Zeit hochgemauert hat und sie stehen alle noch? Oder den Brunnenbauer, der dieselbe Strecke in die Tiefe tagtäglich bearbeitet. Er kennt sich darin aus und jetzt ist es ja quasi dasselbe umgekehrt?   „Wen würdest du beauftragen?“ weiterlesen

Iraner

„Können Sie mir sagen, wo es eine christliche Gemeinde gibt? Eine Kirche?“ Mit diesen Worten wurden wir begrüßt. „Ja, da ist eine Gemeinde hier im Ort, die übersetzen die Predigt auf Kopfhörer in ihrer Sprache und nachmittags ist da sogar eine iranische Gemeinde, die sich hier trifft.“
Sie strahlen mich an, als hätte ich ihnen 20 Tage schönes Wetter und einen vorderen Platz bei einem Staatsempfang versprochen. Die Freundlichkeit ist überwältigend und anrührend. Wir geben Ihnen ein „Incil“ (neues Testament) in Farsi, manche küssen die Schrift oder halten sie kurz an ihr Herz, die Iraner reagieren sehr freundlich.
Nicht alle, aber sehr viele, auffällig viele.
Seit 2015 kommen Hunderttausende ins Land, Syrer, Afghanen, Iraker, Somalis, Nigerianer, Eritreer, Albaner, Mazedonier, Tschetschenen, Algerier, Marokkaner, Sudanesen, Türken UND Iraner.  „Iraner“ weiterlesen