Evangelist Reinhard Bonnke

Am 07.12.2019 starb der Evangelist Reinhard Bonnke im Alter von 79 Jahren im Kreis seiner Familie in Florida / USA. Reinhard Bonnke war Evangelist mit ganzem Herzen, was das Video veranschaulicht. Aus meiner fünf-köpfigen Herkunftsfamilie sind zwei Menschen durch ihn zum Glauben an Jesus Christus umgekehrt. Sein Hauptarbeitsgebiet war in Afrika, wo alles ein bisschen lauter und emotionaler zugeht als im oft zu rationalen Deutschland. Aber ich meine: Emotionen gehören zum Evangelium mit dazu. Jesus war oft emotional – oder etwa nicht?

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Sehnsucht nach etwas wie Freiheit.

Schon als Kind war ihm diese kleine Klappe oben an der Tür aufgefallen, man konnte sie zur Seite schieben und durchschauen auf die nächste Tür mit noch einer Klappe. Was mag dahinter sein, hinter der nächsten Klappe?

Die nächste Tür mit der nächsten Klappe. Es handelte sich um drei sagenumwobene Türen, jeweils versehen mit einer seitlich verschiebbaren Klappe. Jede dieser Klappen war geschlossen und wenn eine Klappe einmal geöffnet war – was selten genug der Fall war – sah man nur bis zur nächsten Stahltür mit der nächsten Stahlklappe und die war wiederum geschlossen.

Türen und Klappen sind geschlossen, das ist ihre Funktion, geschlossen zu sein und dann, wenn es dem Besitzer beliebt, auch einmal geöffnet zu werden. Welches Objekt, bitteschön, hat drei hintereinander liegende Türen, jeweils mit einem Abstand von mehreren Metern hintereinander liegend, in Beton eingegossene Stahltüren, jeweils versehen mit einer knirschenden oben liegenden schweren Stahlschiebeklappe, -schiebetür?
Wer macht so etwas? Sehnsucht nach etwas wie Freiheit

Manchmal stellte er sich auf den Hocker und öffnete diese Klappe. „Sehnsucht nach etwas wie Freiheit.“ weiterlesen

die Zugvögel fliegen wieder

Plötzlich ein Geschrei am Himmel, das Naturschauspiel, sie ziehen wieder nach Süden. Sie treffen sich, bilden eine Formation, rufen sich gegenseitig zum Abflug, sie kommen von überall, linien-, keilförmig angeflogen. Sie sind laut, laut, laut.
Über mir ein Schauspiel: laut krächzend, kreischend, Kraniche verlassen mich, sie fliegen, es gibt kein Zurück.
Kein gutes Zureden, kein noch so gut gemeinter Rat, kein Leckerli, keine Bestechung kann ihren Flug verhindern. Was soll ich tun, ich schau hoch, ich bin ein unbeteiligter Zuschauer. In diesem Fall gefangen auf der Erde, ich muss hierbleiben. Ich weiß, die Tatsache, dass sie fliegen, bedeutet für mich: die Kälte kommt.
Sie müssen fliegen – verlachen sie mich? Dieses Krähen, dieses Geschrei. Wäre es nicht so wunderschön anzusehen, wie sie ästhetische Fluglinien bilden. Ich finde es ein bisschen anmaßend, dass sie so wenig unauffällig agieren. Jeder versteht, die fliegen jetzt, es ist soweit, sie hauen ab, ich bin dann weg!

Nicht von dieser Welt, aber in dieser Welt. – Wäre mein Reich von dieser Welt würde ich kämpfen aber nun ist mein Reich nicht von dieser Welt. Bist du ein König?

Der Mond und die Sterne wurden eingesetzt zur Bestimmung von Zeiten und Monaten und Tagen. Während sie fliegen unter Krächzen schwanke ich hin und her zwischen „ach ich kenne es ja schon, lass sie fliegen, es ist jedes Jahr das Gleiche“ oder…. ich hebe meine Augen und sehe.

Hab ich euch nicht gesagt, in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Ich gehe hin, euch eine Wohnung zu bereiten. Da wo ich bin, sollt ihr auch sein. „die Zugvögel fliegen wieder“ weiterlesen

Im Einklang mit der Natur

Versuche im Einklang mit der Natur zu leben, brauche möglichst keine Energie, keinerlei unnötige Ressourcen und achte darauf, dass dein ökologischer Fußabdruck möglichst gering ist, denn du bist hier nur ein Gast auf der Erde, du bist hier quasi nur geduldet. Bitte verhalte dich unauffällig.
Gehe achtsam um mit der Natur (und mit dir selbst) und entnehme nur Dinge aus dem Kreislauf der Natur, die dir nach vorheriger Prüfung zustehen und die du der Natur bei Gelegenheit wiedererstatten kannst.
Du bist immer schuldig, etwas zurückzugeben. Dein Atmen, dein Hiersein bringt dich der Natur gegenüber in einen Rechtfertigungszwang. Das Gras, die Bäume, der Stein, Atmosphäre waren vor dir da – wer bist du Eindringling? Was willst du hier?

Versuche, deinen CO2 Fußabdruck zu verringern, mach dich quasi unsichtbar. Iss bitte – wenn möglich – kein Fleisch, denn für die Fütterung der Tiere werden so viel mehr Proteine, Pflanzen verbraucht, man könnte ganze Völker damit ernähren. Lass das mit dem Fleischessen.

Alles, was du trägst, deine Kleidung – und deine Möblierung – sollte nachhaltig gefertigt sein, nicht mit Kinderarbeit, keinesfalls von einem anderen Kontinent kommen. Die Faser der Kleidung sollte biologisch abbaubar sein, gewirkt aus Wolle oder echtem Leinen.

Du sollst dir dein Haar am Kopf nicht rings herum abschneiden noch deinen Bart stutzenLetzteres waren die Gebote des Mose. (x)

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Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten. 

Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten.  Oder doch? „Steig herunter vom Kreuz, dann wollen wir direkt an dich glauben“, wurde Jesus verhöhnt. Sie haben es ihm noch einmal richtig mitgegeben, ihm gesagt wo es langgeht. Die Sätze kamen wie selbstverständlich.

Wenn du Gottes Sohn bist, dann sag doch, wie heißt der, der dich jetzt gerade schlägt? Wenn du doch an Gott glaubst, wo ist er denn heute, wo ist nun dein Gott?

All das haben meine Hände erbaut, dieses Haus habe ich alleine gebaut und da war kein Gott, der mir geholfen hat. Das war meine Arbeit.

Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland, Abtreibung in Frauenhand, skandieren die Feministinnen.

Grüß Gott, wenn du ihn siehst – „Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten. “ weiterlesen

Gott kennen

Wenn du merkst, dass du aus unerfindlichen Gründen auf der Startbahn läufst, wo gerade ein Düsenflugzeug die Motordrehzahl erhöht und sich für den Start in Position bringt und du siehst wie die Schnauze des Flugzeugs auf dich zeigt und Fahrt aufnimmt und du denkst 9i3e9i! und siehst noch, wie der Pilot vor dir hochzieht, über dir die Flügel und der Lärm, sonst nix.

es geht über dich drüber
…über dich drüber

Gleichzeitig stirbt die Waschmaschine und die Ölpumpe, die Rechnung wurde vergessen zu bezahlen und die Abrechnung sollte erstellt werden und die Steuererklärung, TÜV nebst Renovierung des Hauses, des Bades (noch nie gemacht) und dann kommt Dirk Nowitzki und wirbt „wenn alles ganz einfach geht“. Das Flugzeug donnert in seine erste Kurve nach dem Start, es gewinnt schnell an Höhe. Es dröhnt. „Gott kennen“ weiterlesen

auf der Suche nach Gott

Wenn man den Eiertanz lange genug mitgemacht hat und oft genug mit dem Gefühl nach Hause gekommen ist, dass Grundlegendes nicht stimmt, man kann es nicht so richtig zuordnen, was es ist – in einer Gesellschaft, die für nahezu alles Ratgeber hat. Da ist diese innere Leere.

Wenn man die Spielregeln alle kennt, nach denen Ruf und Ansehen erworben wird, sich ein mühsames Stück emporgearbeitet hat und dennoch nur die Nase rümpft über sich selbst, weil man merkt, dass keiner dieser Wege wirklich nachhaltig ist, um damit alt zu werden. Es ist die Zeit der Suche und Hinwendung nach Gott.

Wenn man oft genug gegen die Betonmauer gelaufen ist, dann ist es Zeit, nach dem ewigen Gott zu suchen.

„auf der Suche nach Gott“ weiterlesen

Es betrifft dich ja nicht

Vor 3 Monaten lies Mr Xi Yinping das allererste der zehn Gebote Gottes ersatzlos streichen, man darf es nicht mehr in Kirchen aufhängenohne eine Strafe zu riskieren. Der höchste Repräsentant der chinesischen Republik fühlte sich eingeengt durch Gottes „ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Er verbot es schlechterdings aufzuhängen oder auszuhängen. Was würdest du machen, wie reagieren? Abhängen? Hängenlassen – nun, es betrifft dich ja nicht.

Heute gestand der Prediger in meiner kleinen Nachbarkirche, dass er bei der Predigtvorbereitung oft damit beschäftigt ist, bei Textstellen, die ein „muss“ enthalten oder „du sollst“, über eine Abschwächung in Richtung „du kannst“ nachzudenken. 2019 `muss´ man nicht, sondern man fühlt etwas, das richtig ist – „für mich ist es richtig, jetzt gerade ist es das Richtige, ich fühle mich gut dabei und werde von Theologen darin bestätigt“.

In Großbritannien wurden vor 2 Jahren extreme Straßenprediger verurteilt, weil sie Menschen öffentlich provozierten mit einer Höllenbotschaft, dass Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben, unweigerlich in ein ewiges Gericht Gottes geraten – sie wurden zu einer Geldstrafe verurteilt. Du würdest so etwas nie machen, es betrifft dich also nicht. „Es betrifft dich ja nicht“ weiterlesen

Wen würdest du beauftragen?

Du willst einen 30 Meter hohen Sendeturm bauen, allerdings sind rundherum Gebäude. Die Standsicherheit des Turms muss gewährleistet sein. Wen würdest du beauftragen, die Arbeiten durchzuführen? Würdest du den Mann fragen, der Hecken, Rasen und – immerhin – Bäume schneidet?
Würdest du den polnischen Maurer fragen, der schon viele Mauern in kurzer Zeit hochgemauert hat und sie stehen alle noch? Oder den Brunnenbauer, der dieselbe Strecke in die Tiefe tagtäglich bearbeitet. Er kennt sich darin aus und jetzt ist es ja quasi dasselbe umgekehrt?   „Wen würdest du beauftragen?“ weiterlesen

Iraner

„Können Sie mir sagen, wo es eine christliche Gemeinde gibt? Eine Kirche?“ Mit diesen Worten wurden wir begrüßt. „Ja, da ist eine Gemeinde hier im Ort, die übersetzen die Predigt auf Kopfhörer in ihrer Sprache und nachmittags ist da sogar eine iranische Gemeinde, die sich hier trifft.“
Sie strahlen mich an, als hätte ich ihnen 20 Tage schönes Wetter und einen vorderen Platz bei einem Staatsempfang versprochen. Die Freundlichkeit ist überwältigend und anrührend. Wir geben Ihnen ein „Incil“ (neues Testament) in Farsi, manche küssen die Schrift oder halten sie kurz an ihr Herz, die Iraner reagieren sehr freundlich.
Nicht alle, aber sehr viele, auffällig viele.
Seit 2015 kommen Hunderttausende ins Land, Syrer, Afghanen, Iraker, Somalis, Nigerianer, Eritreer, Albaner, Mazedonier, Tschetschenen, Algerier, Marokkaner, Sudanesen, Türken UND Iraner.  „Iraner“ weiterlesen