Der Chef war da

Der Chef war da und hat dich bei deiner Arbeit besucht. Nur, du wusstest nicht, dass er der Chef ist. Dir war nicht klar, dass genau er der oberste Chef des ganzen Konzerns war. Er war dir einfach nicht aufgefallen. Als du ganz normal beschäftigt deine routinierten Dinge des Alltags gemacht hast, war er da. Du überlegst im Nachhinein, ob du vielleicht irgendwie anders warst als sonst, ob er dir hätte auffallen müssen – aber er war nicht auffällig oder so, dass man ihn hätte leicht erkennen können.

Ja, er stellte ein paar Fragen und machte ein bisschen den Eindruck als wüsste er die Antworten bereits – so als würde er nicht fragen, um etwas in Erfahrung zu bringen, sondern um zu sehen wie du zu der Arbeit stehst und wie es dir so geht. Er schaute ein bisschen hinter die Kulisse. Im Nachhinein weißt du, dass er da war aber du hast ihn nicht erkannt. „Der Chef war da“ weiterlesen

Jesus kommt wieder

„Jesus kommt wieder, er kommt bald wieder“, sagte mir ein Moslem vor einigen Monaten während meiner Verkaufstätigkeit auf dem Flohmarkt. Ich schaute ihn an und nickte, und dachte: „Interessant, dass ein Muslim weiß, Jesus kommt wieder – und bald!“.
Viele Deutschen würden milde lächeln, würden diese Erwartung für eine Saga halten, so wie es immer Leute gibt, die Ufos sehen oder sonst irgendwie absonderlich sind. Wann haben Sie das letzte Mal einen Pfarrer ernstlich über das Thema – Jesus kommt wieder – predigen gehört?  „Jesus kommt wieder“ weiterlesen

die verschlossene Tür eines Abgeurteilten

Irgendwann hörtest du, wie die Tür hinter dir zuschlug, du drehtest dich um und es war dunkel – vor dir auch nichts Besonderes. Die Tür war zu, alles was du jetzt hattest, war der Weg eines Abgeurteilten, eines Verurteilten. Da dir keine andere Wahl blieb, gingst du, wohin der Weg dich führen sollte. Die Erde hart wie Metall, der Himmel wie Eisen, ausgestoßen, weggelaufen.
Untergekommen unter das Rad des Schicksals Aller. Es war keine Zeit für Melancholie oder für Tränen, denn der Weg eines Verurteilten bringt ein monotones stapfendes Geräusch in die sich gewöhnenden Gehörgänge. Das Hirn gewöhnt sich an die neue Lebensform abgeurteilt zu sein, verloren, weg – von einem Gott weit weg.  „die verschlossene Tür eines Abgeurteilten“ weiterlesen

Gemeindeleitung: Ein Pastor frisch von der Bibelschule

So ähnlich wie man im Kaufhaus eine Jacke von der Stange kaufen kann bekommt man auf Wunsch einen Pastor frisch von der Bibelschule geliefert. Man macht eine Ausschreibung „Pastorenstelle. Jung, dynamisch, teamorientiert, erfolgreicher Absolvent einer Bibelschule oder theologischen Fakultät.“

So funktionieren landauf, landab die christlichen Gemeinden und sie leiden daran. Mehr und mehr Bibelschulen verlassen Fundamente des christlichen Glaubens, beispielsweise haben sie ein Problem damit, homosexuelle Lebensformen als Sünde zu bezeichnen. Theologische Ausbildungsstätten bringen weichgespülte Pastorenanwärter hervor, die alles Mögliche lehren von bibelkritischer Theologie über „das-ist-ja-alles-nicht-so-gemeint-Thelogie“ (die Wunder Jesu sind nur sinnbildlich zu verstehen, er tat gar keine Wunder, bla, bla) bis hin zur Lehre, dass Gott in der Bibel nicht sagt, was er meint und nicht meint, was er sagt. „Gemeindeleitung: Ein Pastor frisch von der Bibelschule“ weiterlesen

Wilhelm Busch – Lobgesänge in der Nacht

Wilhelm Busch ist einfach einer der besten deutschen Prediger, die es je gab. Er starb 1966 mit 69 Jahren. Seither wurden seine Predigten in über 36 Sprachen unter anderem in dem Buch „Jesus unser Schicksal“ millionenfach verkauft. Der Predigtstil ist heutzutage erstmal gewöhnungsbedürftig, man braucht ca 10 Minuten um sich hineinzuhören. Er predigt erschütternd, wer die Predigt bis zum Ende hört, ist tief berührt und wird beschenkt durch den Glauben dieses Mannes Gottes. Hören Sie hier rein….

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Was sagst du wer ich bin?

Jesus fragte seine Jünger: Was sagen die Leute, wer ich bin?
Sie antworteten ihm ungefähr so: „Elia, ….manche sagen, du wärst ein Prophet, es gibt verschiedene Meinungen im Volk.“  Lesezeit 2min
Dann fragte Jesus seine Jünger: „Was sagt ihr, wer ich bin?“

Überleg dir mal – was würdest du sagen, wenn dir diese Frage gestellt würde? Was sagst du, wer Jesus ist?
Jesus fragt dich: „ Was sagst du wer ich bin ?“ „Was sagst du wer ich bin?“ weiterlesen

Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen

Paulus lehrt glasklar, dass jeder, der arbeiten kann, das auch tun soll, dass jeder „sein eigenes Brot isst“. Es soll nicht jemand fremder Leute Brot essen, sondern sein eigenes Brot.   Lesezeit 3min   Paulus zielt auf Menschen, die arbeiten können, aber nicht arbeiten wollen. Solche soll man ermahnen, im Extremfall sogar „markieren“, dass sie ihren Lebensunterhalt selbst erarbeiten. Sie sollen sogar ihre Eltern mitversorgen, wenn diese älter werden, sonst verleugnen sie ihren Glauben an Jesus Christus.

arbeiten..-.-

Wenn jemand nicht bereit ist, für seinen Lebensunterhalt zu arbeiten, obwohl er es kann, dann soll er eigentlich noch nicht einmal essen. Das sind Worte,  (hier die in unseren weichgespülten Gehörgängen nicht besonders geläufig sind, aber das ist das Niveau von dem Paulus ausgeht.   „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ weiterlesen

Was sagst du wer Jesus ist?

Was sagst du? – Jesus fragte einmal seine Leute: „Was sagen denn die Leute, wer ich bin?“    Lesezeit 3min

„Ein Prophet!“ – sagen die Anhänger Mohammeds. „Elia“, sagten die Juden, also ein Prophet. „Ein Gotteslästerer – sagte der Hohepriester der Juden. „Ein Verführer“ – die Pharisäer. „Ein Mann Gottes“ – sagte ein seit Geburt Blinder als er plötzlich sehen konnte. „Was kann aus Nazareth Gutes kommen?“ fragte Nathanael bevor er Jesus kennenlernte. „Einer von uns“, sagten die Einwohner Nazarets bevor sie ihn den Berg hinunterstürzen wollten. „Ein Prophet“, sagte eine Samariterin, als er der geschockten Frau die Anzahl ihrer Ex-Männer nannte.

Was sagst du, wer Jesus ist? …..?! „Was sagst du wer Jesus ist?“ weiterlesen

Erweckung

Erweckung ist ein Begriff, den Christen verwenden, wenn sie eine Neubelebung des christlichen Glaubens beschreiben,     Lesezeit 5min     die zur Folge hat, dass auch Atheisten Christen werden. Aus Ungläubigen werden Gläubige, aus Zweiflern werden Staunende und Zögernde werden zu Handelnden.

Plötzlich greifen die Zahnrädchen Hand in Hand und jeder weiß, was zu tun ist: Jeder bringt sich im Rahmen seiner Fähigkeiten ins große Ganze ein, irgendwie ziehen alle an einem Strang, jemand öffnet die Tür und schließt sie wieder spät abends, nachdem jede menschliche Last verladen wurde. Jeder kennt auf einmal seine Stärke und weiß, was zu tun ist und wo Not am Mann ist.

Wenn Gott wirkt, stehen die Menschen zurück, sie biegen sich nicht in den Vordergrund, sie müssen nicht unbedingt gesehen und gehört werden, sondern irgendwie flutscht alle zu seiner Ehre – die Lobpreiser sind keine Stars der Szene sondern Helfer der Anbetung Gottes.
Sie verstehen sich so und suchen danach, alle mitzunehmen hinein in die Gegenwart Gottes, die ganze Gemeinde singt und betet wie 1 Mann. Meinetwegen wie 1 Frau, Hauptsache heftig und von ganzem Herzen.

Wie ich Erweckung verstehe

Erweckung ist kein Wunsch oder etwas Zukünftiges, sondern Erweckung ist immer jetzt.  „Erweckung“ weiterlesen

Du sollst den Flüchtling lieben

…denn du warst selbst ein Flüchtling in Ägypten. Somit weißt du, was es bedeutet, auf der Flucht zu sein, weil du in Lebensgefahr warst.   Lesezeit 3min    Sie wollten dich töten! Es gab aufgrund verheerender Umstände nichts mehr zu essen, sogar schließlich nichts mehr zu trinken. Es gab keine andere Chance zu überleben als auszuweichen – auf den guten Willen der Nachbarländer angewiesen, die dem geflüchteten Zerzausten Nahrung und Kleidung anbieten! Ein Dach gegen die Obdachlosigkeit. „Lass den Hungrigen dein Herz finden“ – das ist echte Anteilnahme, Freundlichkeit von Herzen.

Gott zeigt, dass Flüchtlinge Rechte besitzen, die er das „Recht des Fremden“ nennt. Für ihn sollten explizit Nahrungsmittel auf dem Feld nicht komplett abgeerntet werden, damit er sich bei der Nachlese versorgen kann. Selbstversorgung und Selbsthilfe sollten ermöglicht werden, Nahrung, Kleidung und Obdach sind lebensnotwendig.

Echte Flüchtlinge sollen mitleidigen Gastgebern begegnen, wer heute Gastgeber ist, kann bereits morgen selbst Hilfsbedürftiger sein wenn plötzlich Kriegshandlungen oder ein Naturdesaster seinen Lebensplan durchkreuzen. Welches Land ist nach 3 regenlosen Jahren noch lebensfähig?

Ca 1700 Jahre vor Christus beauftragte Gott einen Mann namens Joseph Lebensmittelvorräte anzulegen, um eine 7-jährige folgende Dürre zu überstehen. Der Hunger trieb seine eigene 12-köpfige Großfamilie aus der hunderte km entfernten Heimat nach Ägypten, wo sie überlebten.

Nicht jeder Flüchtling entspricht diesen Kriterien

Nicht jeder Flüchtling ist ein echter Flüchtling
Echte Flüchtlinge entfliehen aus extremen Notsituationen, aus echter Bedrängnis, aus nicht weniger als der Gefahr ihres Lebens.

„Du sollst den Flüchtling lieben“ weiterlesen

Das Evangelium ist heiß!

Nicht kalt oder lauwarm, sondern heiß! Es wird direkt heiß serviert. Lesezeit 3min   Das Evangelium Gottes ist keine Sache für Historiker, Romantiker oder Verklärer – das Evangelium muß direkt und kochend heiß aufgetischt werden.

Lauwarm oder abgekühlt ist es nicht mehr das Evangelium, sondern nur noch ein Abklatsch, eine vielleicht für Geschichtsforscher interessante erbauliche Erinnerung an die Zeiten der Erweckung eines Luther, Wesley, Evan Roberts.…

Menschen lesen deren Bücher oder fahren zu ihren Gräbern, sie huldigen ihrer Hingabe und sitzen ansonsten in den kalten Bänken einer Kirche, die mit dem heißen, packenden Evangelium Gottes auch nie nur etwas zu tun gehabt haben scheint. „Das Evangelium ist heiß!“ weiterlesen

Die Kunst der Umkehr

Umkehr: Es ist das Allereinfachste und doch essentiell. Kein Mensch kann die Wichtigkeit verleugnen,  Lesezeit 3min  jedes Tier lernt durch trial und error, hinfallen, aufstehen, noch einmal probieren. Was bringt mich wirklich ans Ziel, wie verläuft das Leben gut und befriedigend für mich und meine Nachbarn? Dabei gibt es ein Haupt-Hauptwort, das die unbedingte Hilfe zum Fortkommen im Leben ist, es geht um die Fähigkeit und Willigkeit und Bereitschaft zur Umkehr.

Umkehr, immer dann, wenn ich merke, dass ich vor die Wand laufe. Vielleicht besser schon vorher? Umkehr, wenn ich merke, dass die Wichtigkeiten des Lebens verschoben werden und sich zweitwichtigste Angelegenheiten in den Vordergrund drängen.

Was waren noch einmal die ursprünglichen Absichten?
Motivationen?
Ziele?

Es gilt gleicherweise für Firmen und Einzelpersonen, für Städte. Länder und deren Regierungen, für Sportler und zuallermeist für Christen: Die Erkenntnis, wann Umkehr dran ist, ist essentiell! Eine Firma, die ihre Firmenkultur zersetzt hat durch gedecktes Lügen vom Management bis zum Entwicklungsingenieur braucht komplettes Umdenken, um wieder auf die gerade Straße des Aufatmens zu kommen. Es geht nicht um vordergründiges, schnelles Zugestehen „jawohl, hier haben wir geirrt – und Augen zu und durch, nur schnell weiter“ – sondern um Selbsterkenntnis, Einsicht, Reue, Umkehr mit Demut, wenn nötig und möglich mit Wiedergutmachung, um danach eine frohmachende Neuausrichtung zu leben.  „Die Kunst der Umkehr“ weiterlesen

Liebt Gott dich wirklich?

Woher weißt du, dass Gott gerade dich liebt? Ist die Liebe Gottes nicht vielleicht eine Erfindung der Kirchen,   Lesezeit 3min    um deine Steuern zu kassieren oder die Idee irgendwelcher Seelentröster, die dich vom dir zustehenden Selbstmitleid abhalten wollen? Gibt es nicht seit Menschengedenken Trostpflaster, an die man sich genau so lange dranhängt, bis Einen Gevatter Tod mit seinen Gespielinnen überfällt? Jeder muss dem Tod einmal ins Auge blicken – ist nicht das Leben ein fortwährendes Altern, eine Verwesung, ein steter Kampf gegen Krankheit oder Depression?
Manch Einer, der lacht, lacht eigentlich nur noch sarkastisch, er hat die Reinheit des Ausdrucks hinter sich gelassen und bewegt sich nun im Zwischenraum mit Fragezeichen im Gesicht: Wozu bin ich hier? Wer bin ich? Hat mich jemand lieb?

Das ist eine zentrale Frage. Kein Ehepartner, kein Freund kann dieses Verlangen – vielleicht sogar Loch im Leben – ausfüllen. Welcher Mensch liebt selbstlos? Er wird vielleicht co-abhängig oder sklavisch, freundschaftlich verbunden oder fühlt sich verliebt – aber das ist nicht eine Liebe, die deinen inneren Menschen, deinen Geist wirklich berührt.
Der Geist des Menschen lechzt geradezu nach Erkenntnis und Annahme der Liebe Gottes, der ein Geist ist.  „Liebt Gott dich wirklich?“ weiterlesen

Apostel Propheten Evangelisten Hirten Lehrer

Das ist die Aufzählung, wie Gott sich die Leitung der christlichen Gemeinde vorstellt. Die Apostel und Propheten sollen die Grundlage legen, begleitet von Zeichen und Wundern. Apostel bringen die ganze Ernsthaftigkeit und Heiligkeit, den notwendigen evangelistischen Durchbruch in die entstehende Gemeinde hinein. Wer christusnachfolgenden Aposteln nachfolgt, folgt Christus nach. Jedoch wer kann heute von sich sagen – „seid meine Nachfolger wie ich Christi Nachfolger bin“?

Hier sehen wir die Ernsthaftigkeit eines Apostels – es scheint kein besonders erstrebenswerter Job! Man kann nicht Apostel werden durch eigenen Wunsch, sondern Gott beruft nach seiner Wahl. Der Apostel erlebt Widerstand, denn er verfolgt die Interessen seines Herrn und nicht menschliche Ehrsucht. „Es scheint mir, dass wir Apostel die Allergeringsten sind“, lies diese Jobbeschreibung und überlege, Gott sucht vielleicht gerade dich!!?? Gott befähigt seine Berufenen. Er schützt sie und ist mit ihnen.

Ja sicher, bei deinem job sind die Risiken überschaubar, das Geld ist regelmäßig auf dem Konto – aber lebst du Gottes BERUFUNG für dich?? Machst du das, was Gott gerade von dir will? Bist du am richtigen Platz??

Apostel, Propheten, Evangelisten
Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten. Lehrer – so funktioniert eigentlich Gemeinde.

In Berufungen hineinwachsen „Apostel Propheten Evangelisten Hirten Lehrer“ weiterlesen

Pharisäer

Vereinzelt höre ich die Meinung, dass doch die Pharisäer zur Zeit Jesu diejenigen waren, die wirklich versuchten nach Gottes Willen zu leben. Lesezeit 4 min   Ich meine: Weit gefehlt.

Direkt bei der Taufe des Johannes geht es los. Die Pharisäer „gaben Gott nicht recht“, indem sie sich nicht taufen lassen wollten. Sie hätten gleichzeitig ihre Sünden bekennen sollen. – Das lag ihnen nicht.

Das etwas unreligiösere Volk von Jerusalem und ganz Israel dagegen stand Schlange bei Johannes, sie ließen sich taufen und bekannten ihre Sünden. Sie gaben Gott somit recht.  „Pharisäer“ weiterlesen

Wenige sind auserwählt.

Im Himmel Gottes sind einmal nur Auserwählte.  Lesezeit 1-2min   Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. Viele Menschen hat Gott bereits aufgefordert: Glaube doch an mich, ändere dein Leben, höre doch, glaube an meinen Sohn Jesus Christus und du wirst in das ewige Leben hineingehen.

Doch viele Menschen schütteln diesen Ruf Gottes wie eine Last von sich ab, sie ignorieren den Anruf Gottes und zeigen einem rufenden, mahnenden, lockenden guten Gott – den Rücken.  „Wenige sind auserwählt.“ weiterlesen

Prophetie

Wenn es um das Thema Prophetie geht, scheiden sich die Geister.  Lesezeit 3min    Die Einen berichten von Missbrauch und falscher – nicht eintreffender – Prophetie, andere überhöhen den Wert dieser Gabe Gottes dermaßen, dass man sich vielleicht demnächst prophetisch anzieht, frisiert oder isst?

Wenn einer prophetisch redet spricht er zu anderen Menschen über Dinge, die man lieber im Unsichtbaren hat – das Verborgene des Menschen wird offenbar.
Nun ist es gängige Lehre, dass eine Prophetie niemals bloßstellt und immer nur Positives zum Inhalt hat – obwohl die Bibel, das Wort Gottes, davon spricht, dass ein Unkundiger, der in eine prophetisch redende Versammlung hineinkommt, dermaßen überführt wird, dass er auf sein Angesicht fällt und Gott die Ehre gibt.

Gott ist hier! „Sie sagen Dinge, die niemand aus meinem Leben kennen kann. Sie kennen mich nicht, der Pastor kennt mich nicht, niemand kennt mich, aber sie erzählen Dinge aus meinem Leben!“  „Prophetie“ weiterlesen

Die Tür, der Eingang zu Gott

Vielleicht das größte Geheimnis,   Lesezeit 5min   das Menschen ergründen können. Ein Blick in die geheimnisvolle Welt Gottes – es sind die Worte von Jesus Christus: Ich bin die Tür.

Jesus Christus ist die Tür zu Gott, dem Vater, sagt er selbst über sich und lehrt er seine staunenden Jünger. Diejenigen, die Jesus nachfolgten, hörten von ihm, dass er sowohl die Tür als auch der Weg zu Gott sei. Tür und Weg in einem. Alles in Einem.
Ich stelle mir erstaunte Blicke vor bei den Zuhörern, die solche Aussagen nicht gewohnt waren, wer kann solche eine Anmaßung von sich behaupten, er sei die Tür zu Gott und der Weg?
Nur – Jesus tat es, er sprach diese seltsam anmutenden Worte, die bei seinen Mißgünstigern – bei denjenigen, die ihn immer beneideten und am liebsten von der Bildfläche verschwinden lassen wollten – blanken Hass auslösten.
Was denkst du, wer du bist? Bist du nicht – du bist doch der Sohn von Joseph, Zimmermann, in Nazareth groß geworden, wir kennen dich, deine Geschwister, Mutter, alle…bitteschön.

So heftig sind die Reaktionen auch heute, wenn irgendjemand kommt und sagt, er hat ein Wort Gottes, eine Offenbarung von Gott, irgendetwas zu sagen, das ihm Gott mitgeteilt hat.

Welch eine Anmaßung, hörst du Leute rufen, sie drehen sich um und lachen, halten sich die Hand vor den Mund, während sie abschätzige Bemerkungen machen, sie verlassen dich noch ehe du richtig zu Wort gekommen bist.  „Die Tür, der Eingang zu Gott“ weiterlesen

Gott liebt

anders.   Lesezeit 2 min   Gott kümmert sich direkt ums Zentrum, um das Eigentliche. Ihm geht es um die Liebe des Menschen zu ihm selbst: Hast du mich lieb?

Zentrale Fragen werden zentral gestellt. Sag doch mal: Hast du mich lieb?

Wenn Gott dir diese Frage stellt, hast du eine Antwort?
Neigst du verlegen, nachdenklich den Kopf ? Kramst du in Gedanken nach einer Antwort. Was kommt über deine Lippen auf diese einzige Frage Gottes: Liebst du mich?
Liebst du mich mehr als die anderen?

Wo willst du dein Leben verbringen, mit wem? Mit mir? – fragt Gott dich gerade heute.

(Jetzt bitte nicht ans Kloster denken oder an die Abgeschiedenheit irgendwo hinter Mauern, sondern an den heiligen, allmächtigen Gott, der Menschen beruft und nie wieder loslässt. So wie er seinen Weg ging mit Jesus, seinem Sohn, oder mit Paulus oder mit…wie heißt du gleich?)  „Gott liebt“ weiterlesen

Das Ultimatum

Das Ultimatum

Es ist ein Tag wie fast jeder andere Tag. Jedermann erledigt seine kleinen Geschäfte, seine Gänge, Kommen und Gehen. In gewisser Weise unterscheidet sich dieser Tag nicht von jedem anderen beliebigen Tag im Jahr.

Wie an jedem anderen Tag auch läuft an diesem Tag in jedermann still und leise ein Ultimatum. Es tickt nicht aber es läuft. Es ist nicht besonders laut, dennoch hörbar. Manchmal ist es schmerzhaft nahe, dann wieder ganz in den Hintergrund gedrängt. Wenn es ganz weit weg ist, sind die Menschen fröhlich. Sie wollen es allzu gerne vergessen – das Ultimatum.

Es ist ein göttliches Ultimatum, das in Menschen unabänderlich hineingelegt ist. Ein Stück des Urhebers und Designers, von ihm kommend, zu ihm gehend.

Gott beurteilt Menschen, er ist der Maßstab für Gut und Böse!   „Das Ultimatum“ weiterlesen

Warum verbietet Gott Homosexualität?

Gott lehrt im neuen Testament klar, dass gelebte Homosexualität Lesezeit 3min    keine von ihm akzeptierte Lebensform ist, vielmehr wird Homosexualität dargestellt als negative Folge, weil Menschen eher die Natur, den Stein oder einen anderen Menschen anbeteten als den Schöpfer, der alles gemacht hat. Gott empört sich darüber.

Aber warum verbietet Gott Homosexualität eigentlich, wen interessiert es eigentlich wer wann mit wem Sex hat?

Gott klärt auf: Ein Mann, der mit einer Frau eine sexuelle Beziehung hat, vereinigt sich mit ihr, dass sie „ein Fleisch“ werden. Er gibt etwas von sich, sie gibt etwas von sich, beide verschmelzen zu einem Fleisch. Das schreit nach lebenslanger Treue.

Gott verlangt lebenslange Treue mit folgender Hypothek: Der Mann verpflichtet sich, seine Frau so zu lieben, wie Jesus Christus seine Nachfolger, die Gemeinde, liebt. Die Frau verpflichtet sich, den Mann ehrenvoll zu behandeln und ihn als übergeordnet zu betrachten, aber nicht ebenso wie Gott übergeordnet ist. Beide sollen sich nicht körperlich voneinander entziehen (Ausnahme: Nach gegenseitiger Absprache für eine kurze Zeit), sondern der Körper der Frau „gehört“ dem Mann, ebenso auch umgekehrt. Der Mann respektiert die Frau als schwächer und behandelt sie ehrenvoll. Beide achten sich gegenseitig höher als sich selbst. Direkt bei der Eheschließung wird auch schon der Scheidungsrichter festgelegt, er soll „Tod“ heißen.  „Warum verbietet Gott Homosexualität?“ weiterlesen

Jesus tauft und predigt Umkehr

Jesus wurde von Johannes dem Täufer getauft      Lesezeit 3min   nicht lange danach sah man Jesus selbst taufen. Er tauchte Menschen im Wasser unter, die wohl, ähnlich wie bei Johannes, ihre Sünden bekannten. Ebendasselbe, was Johannes der Täufer gemacht hatte, machte Jesus nun. Er rief ein ganzes Volk zur Umkehr. Obwohl Johannes prophezeite, dass Jesus mit heiligem Geist und Feuer taufen würde, bediente sich Jesus erstmal der vorhandenen, bekannten Mittel – am Jordan war Wasser.

Bald kamen die Menschen zu Jesus anstatt zu Johannes dem Täufer, der sich selbst als Vorbereiter und Wegbereiter des Sohnes Gottes sah: „Er muss größer werden, ich muss kleiner werden“.

Jesus predigte Umkehr und Nachdenken in allen Varianten. Er taufte zur Umkehr und er lehrte das Volk – manchmal tagelang – was in den Augen Gottes wichtig ist.

Euch wurde gesagt: Auge um Auge, Zahn um Zahn, ich aber sage euch, dass ihr eure Feinde lieben sollt und für die beten sollt, die euch hassen… „Jesus tauft und predigt Umkehr“ weiterlesen

Auf Gott hören, von Gott hören

Mach mal kurz Pause, denk nach, komm zur Ruhe, setz dich hin. Lesezeit 3-4 min    

Relaxe ein bisschen. Halte inne, gib dir noch eine weitere Minute – Ruhe. Das Fremdwort. Gerade mal kein Phone oder Flat oder sonst ein bewegtes Bild. Kein Bild, keine Bild.

Was und wer ist das Wichtigste in meinem Leben? Lebe ich für zeitlose Ziele, für Dinge, die auch dann überbleiben, wenn der Staub um mich her versinkt?

Besser eng mit Gott verbunden im Keller arbeiten als ohne ihn auf der Fashion-Show glitzern. Lieber mit Gott im Keller. Lieber eng mit Gott verbunden auf der nervigen fashion – show als ohne ihn im dunklen Keller abzuarbeiten.

Ist es Gott eigentlich egal wo ich gerade bin und was ich mache, Hautsache, ich suche seine Nähe und seinen Willen zu erkennen? 

Gibt es diesen idealen Platz gar nicht, an dem ich quasi wie ein passender Spezialschlüssel lebe? Könnte ich genauso gut irgendwo ganz anders sein unter anderen Menschen, anderen Völkern, mit viel Geld oder ohne Geld? Ist das die Handlungsfreiheit des Menschen, was er gerade macht, welchen Beruf er wählt und welchen Ehepartner? Abhängig von den getroffenen Entscheidungen: Ein Beamter bleibt in seinem job mit hoher Wahrscheinlichkeit lebenslänglich, ein Ungebildeter bleibt eher arm. Ein Deutscher bleibt wohl im Lande und nährt sich redlich, wird also etwas dick.

Sagen wir: Fett. „Auf Gott hören, von Gott hören“ weiterlesen

Interview mit Klaus Eickhoff – mitreißende Predigt

Wenn Predigt nicht mitreißend, nicht begeisternd ist. Predigt, die den eigentlichen Kern nicht trifft. Dr. Klaus Eickhoff hat sein Buch veröffentlicht  „Harmlos – Kraftlos – Ziellos: Die Krise der Predigt und wie wir sie überwinden“, geschrieben aus der Sicht eines Evangelisten. Ich wiederhole: Aus der Sicht eines Evangelisten – Gott sei Dank. Hier ein Interview von Wolfgang Severin / Bibel TV mit Klaus Eickhoff.