Der große Sog

Ich hatte sie beiläufig gefragt, wo sie hinwollten, sie schauten mich an, während sie weiterliefen. Ihre Haare wurden nach vorne geblasen, vielmehr gesogen. Sie hoben ihre Hände in die Laufrichtung, ganz nach vorne.
Es war ein großer Sog.
„Halt, Stopp! Sagen Sie mir doch.“ Sie schauten mich unverständig an – keine Zeit. Der Sog war so stark und die Hände nach vorne ausgestreckt, als ob sie geführt würden. Fast wie hilflose Personen. (Und was ich anfangs für ein Gebläse hielt, war ein riesiger Sog)
Sie blickten mich an, als wollten sie mir noch etwas sagen, da zog es sie nach vorne, weiter, weiter hinein in den großen Sog.
Die langen Haare der Frauen, die T-Shirts der Männer, Radlergruppen fuhren alle in dieselbe Richtung, ganz vorne saugte etwas Verrücktes Menschen in sich hinein.
Ich ging ein Stück weiter – nun in die Gegenrichtung. Ich wollte verstehen, wo sie herkämen, wo sie hingingen, was sie antreibt und warum sie sich zum Sog hingezogen fühlten. Der große Sog, der sie alle vereinnahmte. Sie sprachen eine Sprache, dachten dieselben Gedanken, demonstrierten für dieselben Ziele, sie waren eins.
Befremden oder Nichtzustimmung überhörten sie aufgrund des starken Windgeräuschs.
Es war ihnen unangenehm, aus dem Strom herauszutreten, sich meine abwehrenden Worte anzuhören. Sie beschwichtigten mich, „wir haben keine Zeit, wir wollen dich nicht hören. Ach, das hab ich früher auch geglaubt, das ist von meiner Oma.“

der große Sog
Schleiften Perlen wie Säue.

Nach mehreren Kilometern entgegen der Laufrichtung der angesaugten Menschen wurde es etwas leichter möglich nachzufragen, „was treibt euch an? Wo wollt ihr hin? Wo lasst ihr euch hinziehen, was ist euer Ziel?“

Und sie erklärten mir die Menschenrechte, sie forderten, dass alle Menschen überall alle gleich sein dürften, sollten, und niemand über ihnen stehen dürfe, nur das Dogma, dass freie Sexualität für alle zu jeder Zeit auszuüben wäre und, dass dem alles unterzuordnen wäre. Und dass der Trieb ein Reiner sei, dem ordneten sie sich unter. Sie schrieben die Gebote auf Tafeln, die sie unter ihren Armen trugen wie Steintafeln, wie Lasten unter ihren Armen. Gepeinigt von der Last der Sexualität.
Ihre Lippen waren blutrot und ihre Augen… Die Lust hatte die Seele nicht geheilt. Verwundert rieb ich mir die Augen.
Sie zogen weiter.

Dann diese verwirrten Gestalten, Philosophinnen, Frauen, die erklärten, es gäbe kein Recht auf ein eigens dem Menschen zustehendes Geschlecht, sondern alle Menschen könnten wählen, wieder und wieder wählen, sie wurden lauter während sie schrien und sich entblößten.
Wählen, wählen.
Hineingezogen in den Sog. Ich sah, wie sie verschwanden gestikulierend.

Ich sah Kirchenleute mittendrin, die erklärten, wie das alles harmonisch passt und (Gott) sich anpasst und alles in die heutige Zeit passt und die Bibel auf die Zeit erklärt werden müsste, so dass sich alles fügt in ein gemeinsames großes Ganzes, passend zur heutigen Kultur. Sie lächelten und segneten und ergötzten sich an der Lobrede der Befreundeten.

Ab und an ein paar Dissidenten. Der Sog wurde je näher, umso lauter. Er wirbelte Staub auf wie ein Mähdrescher. Menschenmengen zog es in ihn hinein.

Eilend lief ich nebenher, nun wieder in Richtung des Sogs. Es gab kein Aufbäumen, keinen nennenswerten Widerstand. Die Kirche wirkte wie eine Ordnungsmacht auf dem Weg ins Maul des saugenden Ungetiers. Die Kirche…

Dann sah ich Klimabesorgte, die sich Vulkanasche aufs Haupt gestreut hatten. Sie schrien, „wehe, wehe, wir vergehen“, ich fragte sie „wovor habt ihr Angst, was ist mit euch los? Warum wollt ihr nichts mehr essen, nicht mehr trinken, was macht euch denn Angst?“
Und sie erklärten mir, dass das Klima kollabiert und sie Angst hätten davor.
Dass das Klima keinen Menschen übrig lässt, erklärten sie mir, während sie an mir vorbeizogen. Ich sah ihre Angst und ihre Haut, sie drängten an mir vorbei -„Habt ihr nicht Angst vor Gott?“ „Welcher Gott“, verhöhnten sie mich, „welcher Gott?“
Sie verstanden mich nicht, ich sprach eine andere Sprache, ich kam aus einer anderen Welt. Ich teilte nicht ihre Bedenken. Sie wurden wegen mir ärgerlich.
„Der Acker, schau dir hier den Acker an, die Erde, sie bringt keine Frucht. Es sind Steine auf der Erde und die Frucht wird uns nicht gegeben.“ grunzten sie mich an. Ich verstand ihren Antrieb, ihre Sorge.

Blutunterlaufene Augen, sie knieten nieder, verbeugten sich vor ihrem Götzenbild.
Es zog sie hinein in den Sog. Der Sog war das Übliche, der mainstream, dem niemand widersprach.

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte nicht. Hab ich euch nicht gesagt, ich gehe hin, für euch eine Wohnung vorzubereiten? Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wenn mein Reich von dieser Welt wäre, hätten meine Diener gekämpft. Mein Reich ist nicht von dieser Welt. In der Welt habt ihr Angst, aber lass dich trösten, ich habe die Welt (+ die Angst) überwunden.

Je näher ich an die Quelle des Lärms trat, umso heftiger der Sog, ein Stimmengewirr, ein Einheitsbrei, eine vorgefertigte Meinung. „Geh weg!“

Vorne schwoll die Geräuschkulisse an zu einem hysterischen Lärm. Ich sah Nackte auf der Parade, Menschenmassen, jubelten ihm zu: Ein Schwein auf der Parade, darauf saß eine Königin, sie ließ sich verehren und bejubeln.

Nur 70 Jahre danach

Nur 70 Jahre danach… nach dem Holocaust, dessen Endziel den Deutschen beinahe gelungen wäre, die Vernichtung alles jüdischen Lebens im Land der Deutschen und darüber hinaus.

Richter, Vollstrecker, Entscheider, Henker.

Nachdem zahlreiche Generationen ihre Hände weiß gewaschen hatten, kam eine leichte, unbeschwerte Generation an die Schalthebelchen der Macht, ihr geläutertes Denken wie eine Monstranz vor sich hertragend, nahmen sie Stellung. Filmreife Lebensläufe „wegen Auschwitz in die Politik gegangen“, „Israels Sicherheit ist für Deutschland Staatsräson„.

Ihre Schritt holten weit aus, ein solidarischer Schritt! Ein Musterland der Wiedergutmachung; nach Zerknirschtheit folgte Auferstehung, Selbstbewusstsein, jetzt legen wir wieder Hand an.

November 2018: Acht UN Resolutionen, bei denen Deutschland mit abgestimmt hat, dass Israel verurteilt werden sollte.
Im Jahr 2018 hat Deutschland für 16 von 21 antiisraelischen Resolutionen der UN-Generalversammlung gestimmt.

70 Jahre danach.

Der Kompass ist durchs Loch in der Hosentasche gefallen und es ist ihnen peinlich sich zu bücken. Deutschland positioniert sich gegen Israel.

Ein paar Politiker fragten nach, wie das sein kann – aber bitte, das sind die Ewig-Gestrigen.

70 Jahre danach sind es die Marshall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Kanada, Australien, USA und Israel, die gegen eine Verurteilung Israels vor dem Ständerat der Vereinten Nationen stimmten. Deutschland nicht.

Nun, was würden Sie sagen?
Keine weiteren Fragen.

UNO gerecht glauben

Ihr Ziel ist die Rettung der Welt. Die Welt wird zerstört durch Sünder, insbesondere Schwerindustrie und produzierendes Gewerbe. Sie sind die Hauptvernichter unseres Planeten wie wir ihn kennen und lieben. Wir wollen doch unseren Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen?
Für diverse Sünden gibt es einen schwunghaften Ablasshandel, man kann sich mit viel Geld von der tonnenschweren Last der unguten Emissionen freikaufen. Dann produziert man CO2-neutral und kann sich ein Öko-Label an den Bauchnabel hängen.

So wird man sündenfrei: Keinerlei Abgase durch den Schlot ins Freie, kein Lagerfeuer, kein 6-Zylinder Diesel, keine ungedämmten Beton- oder Ziegelsteinbauten, sondern Nullenergiehäuser. Ungespritzte Früchte im Garten. Fair gehandelte Bananen und kein Flug mit easyjet nach Gomera oder auf die Seychellen.  „UNO gerecht glauben“ weiterlesen

Sehen und gesehen werden

Darum geht es eigentlich. Sehen und gesehen werden. Tue Gutes und rede darüber. Haben sie bemerkt, dass du da bist, haben sie sich nach dir umgedreht und geraunt? Sprechen sie gut über dich? Hast du Chancen? Bist du on top?

Sehen und gesehen werden.

Christen glauben an einen unsichtbaren Gott, dessen Sohn Jesus nach ca 30 Jahren die Erde direkt wieder verließ: „Was schaut ihr nach oben? So wie der Sohn des Menschen in den Himmel aufgefahren ist, so wird er wiederkommen“.

Christen sehen Dinge, die sie nur glauben. Manchmal nur hoffen. Sie sehen nichts – und glauben dennoch weiter, sie folgen dem Unsichtbaren als würden sie ihn sehen.
Jesus bezeichnete sie als „selig“.

Wer an Jesus glaubt, den er nicht anfassen kann, dessen Aussehen er nicht beschreiben kann, verursacht bei vielen fassungsloses Schulterzucken.
Wie kann man an jemanden glauben, von dem man nur das weiß, was die Bibel sagt?

Man kann ihn doch nicht sehen!??! „Sehen und gesehen werden“ weiterlesen

Mechaniker, Pfarrer und Masseure

Ich kenne einen Fliesenlegermeister, der legt wirklich Fliesen. Nebenbei gesagt – ganz unter uns – ich weiß auch einen Maler, der wirklich tapeziert und Wände und Decken streicht.

Beim Bäcker wird’s etwas schwieriger, aber ich kenne einen Bäcker, der wirklich Brot backt: Er macht Teig, Sauerteig, rührt, knetet, lässt aufgehen und backt.

Was würden Sie sagen, wenn Ihnen der Elektriker erklärt, dass er keine Steckdosen anschließen kann? Vielleicht hat er es nie gelernt? Kopfschüttel.

Ein Automechaniker lernt heute nicht mehr unbedingt zu schweißen, oft sind Mechaniker nur noch Teiletauscher, keine Instandsetzer mehr. Also – ich kenne einen Mechaniker, der kann wirklich schweißen und auch sonst alle Blecharbeiten machen.

Für große Überraschung sorgt derzeit bei mir hier am Ort die Übergangsbesetzung einer freien Stelle. Wir haben jetzt an der evangelischen Kirche in meinem Dorf einen gläubigen Pfarrer. Er sagt, er kennt auch andere gläubige Pfarrer.

Erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass der Elektriker die Steckdose montieren und die Sicherungen durchmessen kann. „Mechaniker, Pfarrer und Masseure“ weiterlesen

Kreißsaal oder Friedhof?

Wenn du die Wahl hättest, wie deine Kirchengemeinde, in die du gehst, aussieht – wie würdest du dich entscheiden? Gediegen, ruhig, gelassen, cool, manchmal ein bisschen zu ruhig, viele alte Leute, es tut mir leid zu sagen: Friedhof.
Ist das die Gemeinde, die du dir wünschst?
Kämst du klar mit der anderen Variante, vielleicht das glatte Gegenteil: Laut, lärmig, wuselig, immer wieder neue Leute, die man vorher noch nicht kannte, Geschrei, Gebrüll, schnelles Hin- und Herhasten, um nach dem Rechten zu sehen, ein bisschen Stress überall – aber viel Freude, so viel Freude, weil Neugeborene da sind: es ist ein Kreißsaal.

Mann, wo bin ich da hingekommen? Hier werden Kinder geboren, direkt ins Leben gesetzt. Das Geschrei ist nur Beiwerk, hier entsteht neues Leben!

Nun wirst du sagen, das Leben ist ja bereits vorher entstanden, es wird hier geboren! Ins Leben gesetzt! Das Kind durchbricht den Geburtskanal. Große Freude!

Könntest du dir vorstellen, dass solch eine Station deine Kirche ist? Hier, wo täglich neues Leben entsteht…

Wonneproppen werden geboren, man freut sich einfach an ihnen, alles ist gut, das Gewicht stimmt, die Funktionen sind voll da, alles passt, alles funktioniert, klasse! „Kreißsaal oder Friedhof?“ weiterlesen

Eingeschüchtert

Du hättest dich lieber nicht so deutlich äußern sollen, das kam bei einigen nicht so gut an. Hast du gemerkt, wie sie nach unten geblickt haben?
Eigentlich hatte man sich auf einen Sprachmodus geeinigt. Über gewisse Dinge reden wir nicht, somit ist allen gedient, der Familienfrieden bleibt erhalten, das Firmenklima bleibt gelassen, die Bilanzen sind gut, darauf ein hoch!

Gemeinsam sind wir stark und wir alle zusammen geben die Richtung an, in die der Abgrund gehen soll. „Entschuldigung, Sie stehen im Weg. Könnten Sie bitte etwas zur Seite treten, ich habe es eilig. Hinter mir sind noch viele Leute, die hier durch wollen, bitte stehen sie ab mit ihrer Einzelmeinung, lassen Sie uns durch, wir haben es eilig.“

Bilanzen unter den Arm geklemmt. Der Blick des Erfolgreichen. Entschlossenheit im Gesicht, die Lippen zusammengeklemmt, die Hutkrempe tropft – der Mantelkragen ist hochgeschlagen, die Zähne blitzen vor Zahngold. Die Uhr tickt.

Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine ehrenwerte Gesellschaft sind, die eigentlich das Gute will, die Rettung des Planeten –kleiner geht’s nicht – die Ausrottung der Unarten unserer unerwünschten Nebenwirkungen. Der gesellschaftliche Konsens ist: Wenn wir uns gemeinsam anstrengen, können und werden wir es schaffen! Die Ziele sind streng und vorgegeben aber unbedingt und um absolut jeden Preis einzuhalten – sonst bist du ein widerlicher Pessimist, ein Sünder, ein Alchemist, ein Widerling, ein Affront, ein Einzelkämpfer.

Auszumerzen von der feinen Gesellschaft, die die Zähne zusammenbeißt. „Eingeschüchtert“ weiterlesen

Man kehrt nicht an einem Tag um

Man kehrt nicht an einem Tag um, sondern hat schon länger darüber nachgedacht, Sachen bezweifelt, andere Gedanken erwägt, abgewägt und schließlich erkannt, ja das ist richtig!
Eine Entscheidung trifft man selten an einem Tag, sondern es ist eine vorangegangene Kette von Erlebnissen und neuer Erkenntnis, die jemanden schließlich auf den Boden der Tatsache bringt: Ich bin falsch, ja verkehrt gelaufen.

Mein Motor lief linksrum, die Drehrichtung war falsch, die Motivationen waren verkehrt, es braucht eine grundsätzliche Richtungsänderung.

Eine Drehstromumpolung.
Grundsätzliches lief verkehrt.

So sieht Umkehr aus, es wird Grundsätzliches in Frage gestellt und neu, komplett anders aufgesetzt. Es wird neu gelebt.

Ansonsten ist es nur ein kosmetisches Polieren, sind es Nuancen, die nur den Teint der Maske leicht verändern aber nicht die Bezeichnung der „Abkehr vom Bisherigen“ verdienen.

Wie gesagt: Umkehr geschieht nicht an einem Tag – zuallermeist mindestens. Ausnahmen bestätigen die Regel:

Umkehr braucht voriges Nachdenken und Überdenken des altgedienten Lebensentwurfs. Wer erkennt, wie modrig die Motivationen der Selbstbestätigung , Selbstbeweihräucherung, Anerkennung sind und wie hoch der Preis ist, der dafür gezahlt wird, der Preis des Hamsterrads – der sehnt sich nach etwas grundlegend Neuem und Anderem.
Keinesfalls Meditation und Einnicken über dem sanft säuselnden Om. –

Stattdessen ein frischer kräftiger Wind, ein neuer fester Geist, Mannah, das vom Himmel fällt wie gebratene Tauben.
Wer will das nicht?

Noch einmal: Wer Grundlegendes in Frage stellt, wer es wagt, die einschläfernden Rhythmen der gesellschaftlichen Routine zu hinterfragen und sich selbst erkennt als mittellos, arm, hilflos, jahrelang eingeübt, verdorben, kaputt – der erkennt, da hilft nur ein kräftiges Reset,
– es reicht nicht – die Platte muss komplett neu aufgesetzt werden.

Er braucht einen anderen, gewissen Geist. „Man kehrt nicht an einem Tag um“ weiterlesen

Gott ist nicht banal

Gott ist nicht banal. Du kannst ihn nicht erfassen mit einem einfachen Maßstab, womit du feststellst ob Einer sehr reich ist, opulent begabt, genial oder allmächtig. Mit welchem Meterstab willst du ihn abmessen? Willst du Gott mit Ultraschall ausmessen oder mittels Lasertechnik, ob du ihn irgendwo in einer verborgenen Ecke des Weltalls findest?

Selbstsicher haben sie sich zurückgelehnt und gesagt: Es gibt ihn gar nicht.

Du kannst Gott nicht durch chemische Reaktionen nachweisen, untersuchen oder ausschließen. Auch die physischen Experimente bringen dich zwar zum Teilchenbeschleuniger aber nicht zur Bemessung der Größe, der Allmacht, der Existenz eines Gottes.
Des Gottes.

Er diskutiert nicht mit dir. Und doch lässt er sich manchmal darauf ein.

Als Jesus Christus von Pilatus befragt wurde, ob er ein König sei – bejahte dieser die Frage des Ahnenden.

Menschen erahnen Gott, sie wissen von Gott im Inneren, in ihrem Gewissen ist etwas vom Knowhow.

Wenn jemand satt ist, Job, Familie, Ansehen, Auslastung rund um die Uhr hat, noch mehr Ansehen, Gesundheit, Wohlstand, Kinder, eigene vier Wände, Autos, Uhren, Urlaube – verstehst du, was ich sagen will? – wenn jemand all dieses Zeug mit sich herumschleppt, dann denkt er, es gibt nichts Besseres, nichts Schöneres, er hat sozusagen das menschliche Limit erreicht. Er schwimmt wie das Auge auf der Brühe oben. Er ist topp gesetzt, er ist oben und denkt, er ist fast wie ein Gott.

Aber er ist, oder es ist – entschuldige bitte meine direkte Aussage – lächerlich. „Gott ist nicht banal“ weiterlesen

suche ihn

Suche ihn

Du fragst dich, wozu du auf dieser Welt bist. Was ist deine Mission? Wozu bist du da?
Gibt es etwas, das deine Aufgabe ist, dein job, dein fulfillment, wenn du es nicht machst, bleibt es einfach liegen!?
Es findet einfach nicht statt?
Hat dir jemand eine besondere Aufgabe übertragen, von der du vielleicht noch nichts weißt, aber deren Existenz du erahnst? Du weißt, dass da im Hintergrund eine schwere Aufgabe lauert!?
Vielleicht geht sie dir auch ganz leicht von der Hand, wenn alles vorbereitet ist, ist es nur noch die Durchführung der gedanklich bereits durchgespielten Gänge, Szenen, Kämpfe, Siege, am Ende stehst du als Sieger da.

Was ist dein job? Wozu bist du – gerade – auf dieser Welt.
Hätte es eine andere Welt sein können? Wer bist du?
Ein Mensch?
Hast du Gefühle?
Hunger?
Angst?
Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird immer wieder verworfen und genauso fühlst du dich dann. Wer hat dich hierher gebracht, hier hinein gestellt und dir den Auftrag gegeben: Suche mich?!
Suche mich!  „suche ihn“ weiterlesen

An welchen Gott glaubst du? Liebst du ihn?

Erschrocken hörten sie Jesus reden, er lehrte anders als die etablierten Gewandträger, die sich und die millimetergenaue Auslegung der alten Schriften wichtig nahmen, wenn es andere betraf. Jesus lehrte wie jemand, der wusste, wovon er sprach ohne besondere Rücksicht auf Befindlichkeiten angesehener Würdenträger zu nehmen. Wehe euch Heuchler, Schriftgelehrte, ihr säubert das Äußere des Bechers, aber innerlich seid ihrer voller Schmutz und Unrat.
Was wird Gott den bösen Weinbauern antun, die sich nicht gescheut haben, seinen Sohn zu töten, ich sage euch, er wird diese Übeltäter umbringen und er wird ihnen den Weinberg wegnehmen und einem anderen geben.

Zuletzt kam der Arbeiter, der sein Guthaben in der Erde vergraben hatte. „Herr, hier hast du dein Geld zurück, ich fürchtete mich, weil du ein harter Mann bist. Du erntest wo du nicht gesät hast“. Der Herr entgegnete. „Du wusstest, dass ich ein harter Mann bin und ernte wo ich nicht gesät habe? Wieso hast du dann mein Geld nicht zur Bank gebracht, dann hätte ich es wenigstens mit Zinsen zurückbekommen? Du böser Arbeiter.“ Er gab das Geld dem erfolgreichen Arbeiter: Wer hat, dem wird gegeben werden; jedoch von dem, der nicht hat, wird auch das weggenommen werden, was er hat.  „An welchen Gott glaubst du? Liebst du ihn?“ weiterlesen

Wo ist Gott?

Wo ist Gott, wenn ein Schulbus mit 20 Kindern von der Straße abkommt und die Schlucht hinunterfährt?
Wo ist Gott, wenn Assad oder False Flag-Islamisten Giftgas in Syrien einsetzen um ein schnelles Ende herbeizuführen?
Wo ist Gott, wenn Assads Militär Fassbomben auf seine (ehemalige) Bevölkerung werfen lässt?
Wo ist Gott, wenn sich sogenannte Rebellen in Syrien in Krankenhäusern verschanzen und Scharfschützen Menschen abschießen? „Wo ist Gott?“ weiterlesen

Du bist bei mir

Du bist bei mir

Wie viele Bauklötzchen kann man aus dem Turm herausziehen, ohne dass er umkippt? Wie stark kann man ihn aushöhlen, wann fängt er an zu kippen? Wann ist seine Grenze erreicht, seine Statik bedenklich, nimm ihm noch das eine Klötzchen weg, dann kollabiert er wie ein sinkhole, es beginnt ein bodenloses Rutschen.

War er nicht eigentlich stabil gewesen? Seine Ehe war vorbildlich, die Kinder auch. Er war kein Papa, der keine Zeit hatte, sondern ein aktiv zugewandter Vater, der sich für seine Familie am Wochenende explizit Zeit nahm. Sie machten zusammen wunderbare Ausflüge als Familie, er und sie gingen Arm in Arm und wirkten so glücklich.

Jemand in der Familie starb, es war die eigene Schwester, mit der er als Kind so viel zusammen unternommen hatte, sie waren wie Pech und Schwefel gewesen, wie eine kleine verschworene Gemeinschaft. Der Krebs hatte sich von der Brust bis zur Lunge durchgefressen und verrichtete seine lautlose Zerstörung bis sie nicht mehr lautlos war.

Er betete sehr wohl zu Gott um Heilung.

„Du bist bei mir“ weiterlesen

sie bewegten sich nicht oder kaum

sie bewegten nicht oder kaum – 1.+2. Absatz Allegorie

Synoden und Gemeindeverbände im Arbeitskreis christlicher Gemeinden und Kirchen (ACGK) hatten in einer kurzfristig anberaumten Krisensitzung beschlossen, dass nur noch derjenige sein Amt als Pastor, Pfarrer oder Priester ausüben darf, der auf mindestens zehn Menschen verweisen kann, die durch ihn Christ geworden und bis zum Berufseintritt geblieben sind.

Dieser Bescheid wurde sehr kontrovers diskutiert, wurde er doch ohne Rücksprache mit der Basis quasi von oben herab entschieden. Langjährige Pastoren und Gemeindeleiter wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Viele erwägten nun den Austritt aus dem Gemeinschaftsverband, der sie mit seiner Forderung restlos überrumpelte. Nicht mehr der Nachweis einer theologischen Fakultät, nicht profunde Griechisch – oder Althebräisch-Kenntnisse sollten zum Amt befähigen, sondern zählbare vorzeigbare Frucht zum Anfassen. Nimm den Neubekehrten in den Arm! Kopfschütteln….

Man schaute zu Ihnen hoch, sie waren bekannt, eine verlässliche Größe – wenn es drauf ankommt, kann man auf sie zählen, dann sind sie da. Wenn man schon einige Erfahrungen hinter sich hat, ist man logischerweise nicht mehr der Jüngste, nicht mehr so elanvoll, man rennt nicht mehr nach jedem beinahe aussichtslosen Ball – man lässt es etwas ruhiger angehen. Körpersprache, die Körpersprache.  „sie bewegten sich nicht oder kaum“ weiterlesen

Ist Gott zornig?

Die Predigt, wie Gott „tickt“ fand ich gut, bis dann am Schluss der überraschende Satz kam „Gott ist nicht zornig“. (Ja, er ist nicht zornig auf seine Kinder wegen Jesus).
Ich mache mir seit Sonntag darüber immer wieder Gedanken…..

Jesus spricht vom Zorn Gottes! (Gottes Zorn IST heilig). Das neue Testament spricht sehr oft davon. Im alten Testament steht geschrieben, dass es lange braucht, bis Gott zornig wird.  „Ist Gott zornig?“ weiterlesen

die Zeltstadt

Detlef Kauper auf der Zeltstadt 2017

Detlev Kauper Zeltstadt 2017

Einmal im Jahr ist eine Woche lang Zeltstadt in Thüringen (!). Christen hausen im Zelt, im Wohnwagen oder irgendwo dazwischen. Die Zeltstadt ist familiengeeignet und wettererprobt, sie ist irgendwas zwischen Urlaub und Abenteuer, christlichen Inputs, Seminaren oder auch nicht. Man trifft sich hier, wenn man einmal hier war – hat es einen gewissen positiven Suchtfaktor. Nicht jeder mag das Gewusel von vielen Leuten oder Camping schlechthin. Eigentlich bin ich kein Camper, aber hier mach ich bisher jedes 2. Jahr eine Ausnahme…Übrigens: Die sanitären Anlagen und Duschen sind gut.   http://www.die-zeltstadt.de

Disclaimer: Ich verdiene nichts durch diese Empfehlung.

Die besondere Schwere der Schuld

Der Delinquent wird verurteilt. Der Täter hat sich dem ahnungslosen Opfer von hinten genähert und ihn rücksichtslos mit einem Beil erschlagen, danach hat er in Ruhe die Wohnung des Ermordeten durchsucht und nahm Goldschmuck, Bargeld und ein Mobiltelefon an sich. Schmuck und Mobiltelefon verkaufte er am Folgetag an einen Bekannten. Das Urteil lautet lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung, die besondere Schwere der Schuld wird festgestellt, der Täter hat sich als uneinsichtig erwiesen.
Der Straftäter wird abgeführt und muss seine Haftstrafe antreten.

In jedem 4. Land weltweit ist die Höchststrafe der Tod, der ja auch noch in der hessischen Verfassung als äußerstes Strafmittel einer Gesellschaft gegen ihre Übertreter vorgesehen ist.
Übertreter, Delinquenten, Massenmörder, Raubtiere, Vergewaltiger Totschläger, bist du in dieser Liste mit dabei? Hasser, Raubmörder, Tierquäler, Menschenhändler, Habgierige, Erpresser, Gotteslästerer, Trunksüchtige, erkennst du dich wieder? „Die besondere Schwere der Schuld“ weiterlesen

Diese Frau macht mich fassungslos

Die Frau sprengt mal wieder den Rahmen. Sie macht alles anders. Sie macht etwas, womit keiner wirklich rechnet und es lässt alle fassungslos zurück außer einem, der es annehmen und einordnen kann. Sie ist sehr emotional und gibt ihren Gefühlen starken Ausdruck. Nicht mit Liedern oder einem Tanz, kein Kunstwerk sondern diesmal nimmt sie einfach ihre teuerste Flasche Importparfum Marke Edel, Wert über 10.000 Euro – Geld spielt nicht die Rolle – öffnet sie und verschüttet sie über den Kopf. Sofort überall der anheimelnde Geruch. Jesus versteht sofort, was sie macht. Sie schüttet die Flasche über ihm aus.
Was soll das? So eine Verschwendung, das ist nicht sinnvoll verwendet. Man hätte mit dem Geld armen Leuten helfen können. Du hast es verschwendet. Es ist nicht in unserem Sinne.

Jesus unterbricht, „lasst sie!“, er fährt mir in die Parade. „Diese Frau macht mich fassungslos“ weiterlesen

Wenn wir uns selbst richten, werden wir nicht gerichtet.

Wenn du merkst, dass du Scheiße gebaut hast und umkehrst wirst du nicht gerichtet. Wenn du merkst, dass deine Gedanken dabei sind, einer anderen Frau zu folgen, sie schön und nett zu finden und dein Herz sich an sie hängt und du in Gedanken umziehst, ausziehst, deine Frau verlässt – und du bemerkst, dass du der Irrende bist, dass du der Schlafwandelnde bist und kehrst um, du korrigierst diese Gedanken, korrigierst dein Verhalten, du wirst weiterleben. Du wirst nicht gerichtet, denn du hast dich selbst gerichtet, beurteilt. Du hast dein Leben geändert. Sich selbst richten bedeutet nicht, sich selbst ins Schwert zu stürzen, sich zu strangulieren oder eine Strafe auszuüben über sich, sondern umzukehren. „Wenn wir uns selbst richten, werden wir nicht gerichtet.“ weiterlesen

abgetrieben

abgetrieben

Im vergangenen Jahr 2017 haben sich ca 101.000 Frauen in Deutschland für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden.  Hunderttausend Kinder wurden nicht geboren, sondern…..

Wird ein ungeborenes Kind mit der Diagose Trisomie 21 in Verbindung gebracht wird es mit einer 90 Prozentigen Wahrscheinlichkeit

abgetrieben. Circa Neunzig Prozent.

November 2016 verboten französische Gerichte die Ausstrahlung des folgenden Kurzvideos im französischen Fernsehen unter anderem mit der Begründung, das Filmchen könnte verstörend wirken auf Frauen, die ein Kind mit Down-Syndrom abgetrieben haben. Sie verboten es wirklich!  „abgetrieben“ weiterlesen

Der Investor – die Verlängerung der Lebenszeit

Die Verlängerung der Lebenszeit – eine Allegorie

Ungläubiges Staunen, „ich fasse es nicht“, er wollte hundert Aktien der neu emittierenden Firma kaufen beim Börsengang der Fa Longitudine und auf ihn entfiel genau keine Aktie, der Börsengang war tausendfach überzeichnet. Um jede einzelne Aktie des Unternehmens bewarben sich tausend Käufer!
Ungläubiges Axelzucken, Kopfschütteln, es war ein nie dagewesener run auf diese Aktien. Die Firma war weltweit führend in der Analyse, Bewertung, Voraussage und Empfehlung zur Verlängerung der Lebenszeit. Sie hatte den Stallgeruch der Scharlatanerie verlassen und wurde ein ernstzunehmender player irgendwo angesiedelt zwischen Medizin, Diagnostik und Nicht-von-dieser-Welt.
Wollte man die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen, so musste man sich als Kunde bewerben und durchlief ein langwieriges Auswahl- und Testverfahren, in lohnend erscheinenden Fällen wurde ein Kontrakt gemacht, der gezielte Empfehlungen zur Verlängerung der Lebenszeit beinhaltete zu einem mittleren sechs-stelligen Eurobetrag, wohlgemerkt.  „Der Investor – die Verlängerung der Lebenszeit“ weiterlesen

Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?

Es macht keinen Sinn, den Weg ins Ungewisse weiter zu gehen, zögernd zu warten, zu schauen was kommt. Es macht keinen Sinn ein passiver Betrachter zu bleiben. Vor dir ist der sprudelnde Bach, die Gischt spritzt auf, spring hinein, wage es zu glauben.
Es macht keinen Sinn, abzuwarten, zu denken „ich guck mir das alles von der Seite aus einer sicheren Entfernung an, ich will erstmal die ganze Geschichte abwägen bis nichts mehr abzuwägen ist, bis die letzte Unsicherheit beseitigt ist.“ Wage es zu glauben.
Gottes Weg heißt glauben.

Es ist nicht egal, ob man sich gehen lässt, ob man alle fünf gerade sein lässt und sich heute zur Abwechslung einmal zusäuft.  „Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?“ weiterlesen

Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen

Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen

Und auf Platz 1 ist die Zentralafrikanische Republik. Platz 2 geht an die Menschen aus dem Niger, Platz 3 an den Tschad, auch ganz vorne mit dabei der Südsudan, Mosambik und Eritrea. …dann auf Platz 183 folgen Singapur, Dänemark und schließlich Deutschland (hier 185) und ganz zum Schluss die Schweiz, Australien und Norwegen.
Von den Deutschen waren es nur wenige, die ins Himmelreich hineingingen. Sie waren auf den letzten Plätzen, sie gehörten zu den Letzten. So wie Jesus gesagt hatte: Viele Erste werden Letzte sein. Wehe euch Reichen, ihr habt bereits euren Trost gehabt. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich kommt – dennoch, bei Gott ist es möglich.

Jesus warnte ständig vor dem Betrug des Reichtums, vor dem Gott Mammon. „Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen“ weiterlesen

Jobs und das ganze Getue und Gemache

Wenn man durchs Fernglas verkehrt herum durchschaut, sieht man die Dinge ganz klein – wie ein Mosaik. Alles sieht aus wie eine Spielzeuglandschaft. Manchmal ist es gut, Sachen von weiter weg zu betrachten, Abstand zu gewinnen. Speziell, wenn man bis zum Anschlag in irgendwelchen Beschäftigungen drin ist, Jobs, die die ganze Aufmerksamkeit einnehmen. Hochanstrengende Menschen, manchmal reicht auch eine rebellierende Brennwertheizung, die Einem mit ihrer Störanfälligkeit viel zu viel Energie nimmt (bei mir gerade….).  „Jobs und das ganze Getue und Gemache“ weiterlesen

Das Buch des Lebens      

Das Buch des Lebens      
Halle dunkel, menschenleer und doch Lärm, Stimmen, Geräusche.
Das Schicksal eines jeden. Man tritt nicht im Verbund vor Gott, händchenhaltend, Keiner wird mit seinem Partner zusammen antreten, sondern jeder stirbt für sich separat. Die weitläufige Halle lässt dich gewahr werden, dass Tote weiterleben, weil Seelen unsterblich sind. Du hattest es immer gehört in den Kirchen aber es schien dir unglaublich. Aber tatsächlich, du lebst immer noch. Zwar hast du keinen gewohnten Körper mehr, aber – irgendwie – jetzt bist du hier. Es ist das Leben danach. „Das Buch des Lebens      “ weiterlesen

Das Gespräch des Herzens

Das Gespräch des Herzens

„Hi grüß, dich, hab dich länger nicht gesehen, wie gehts so?“ – „Gut soweit“ ist die Antwort, „ich mach gerade eine Weiterbildung und hab in vier Wochen die Prüfungen, das ist alles ein bisschen viel, aber da muss man eben durch.“
Ganz tief in ihr drin ist eine Anklage gegen ihre Schwiegermutter, sie wollte, dass ihre Schwiegermutter sich öfter um ihre Kinder kümmern würde, damit sie mehr Zeit für ihre gesellschaftlichen Ambitionen hätte. Aber sie sagt es nicht, weil die Schwiegermutter eben nicht mehr Zeit für die Kinderbetreuung investieren will. Aber dennoch grummelt dieser Gedanke im Untergrund herum. Ab und zu ist er wie ein Hintergrundgeräusch im Unterbewusstsein zu hören. `Meine Schwiegermutter oder mein Mann oder sonst irgendjemand sollte sich mehr um die Kinder kümmern. Ich bin überlastet, es ist alles zu viel. Hilfe.´ Oder: `Ich werde nicht wertgeschätzt hier, für das was ich tue bekomme ich nicht genügend Lob oder Anerkennung.´  „Das Gespräch des Herzens“ weiterlesen