sie bewegten sich nicht oder kaum

sie bewegten nicht oder kaum

Synoden und Gemeindeverbände im Arbeitskreis christlicher Gemeinden und Kirchen (ACGK) hatten in einer kurzfristig anberaumten Krisensitzung beschlossen, dass nur noch derjenige sein Amt als Pastor, Pfarrer oder Priester ausüben darf, der auf mindestens zehn Menschen verweisen kann, die durch ihn Christ geworden und bis zum Berufseintritt geblieben sind.

Dieser Bescheid wurde sehr kontrovers diskutiert, wurde er doch ohne Rücksprache mit der Basis quasi von oben herab entschieden. Langjährige Pastoren und Gemeindeleiter wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Viele erwägten nun den Austritt aus dem Gemeinschaftsverband, der sie mit seiner Forderung restlos überrumpelte. Nicht mehr der Nachweis einer theologischen Fakultät, nicht profunde Griechisch – oder Althebräisch-Kenntnisse sollten zum Amt befähigen, sondern zählbare vorzeigbare Frucht zum Anfassen. Nimm den Neubekehrten in den Arm! Kopfschütteln….

Man schaute zu Ihnen hoch, sie waren bekannt, eine verlässliche Größe – wenn es drauf ankommt, kann man auf sie zählen, dann sind sie da. Wenn man schon einige Erfahrungen hinter sich hat, ist man logischerweise nicht mehr der Jüngste, nicht mehr so elanvoll, man rennt nicht mehr nach jedem beinahe aussichtslosen Ball – man lässt es etwas ruhiger angehen. Körpersprache, die Körpersprache.

Man macht kein wildes Gefuchtel auf der Kanzel. Man ist bitte nicht, nie emotional berührt. Und wenn, dann selten. Überhaupt, dieses Emotionale, dieser unausgereifte Ersatz für klar strukturierte Predigten mit drei (!) schlüssigen Punkten.
Dann wurde klar, dass es ein strukturelles Problem ist. Nicht die Tagesform, nicht was der Spieler könnte, wenn er so spielen würde, wie er könnte, wenn er wollte und frei wäre und die Struktur ihn nicht killen würde und die Sperren im Hirn und die Angst vor dem Dribbling, dem Versagen, dem Verlust, Ballverlust und einem Neuer, der ihn erzürnt anschaut und Boateng hebt den Arm und ruft zur Ordnung – welch ein Haufen? Der Trainer geht an der Seitenlinie entlang. 90 Minuten plus die Nachspielzeit. Bringts Brandt, bringt er die – man mag es kaum sagen – Wende?

Der Fehler saß im Kopf: Nur keinen Fehler machen, keine Fehler machen. Sie kamen jedes mal nach einem Fehler und klärten ihn auf über die Zusammenhänge. Das muss man so sehen und das so – so ist Theologie ausgewogen! Darauf legten sie so sehr Wert, ausgewogen zu sein – in Wirklichkeit ging es darum, niemanden zu ärgern, verärgern, äh, also, dass niemand ein falsches Wort hörte, dass es nicht heftig wurde, also es sollte allen gefallen….

Er stand kurz vor dem Burnout. Oder war er mittendrin? Er hatte alles gegeben. Sein job war sein Ein und sein Alles. Alles für die Kirche, für die Menschen, für Gott!
Burnout.

Querpass, Rückpass, dann doch mal ein Pass nach vorne, warum läuft er mir nicht entgegen? Doch, der Ball kommt gut, einer rennt, aber nur einer – rennt sich fest in der vielbeinigen Abwehr. Irgendwie haben die Gegner immer mehr Beine als unsere Jungs. Wohin mit dem Ball? Gib ihn dem Altgedienten, dem Chef, dem Recken, der weiß schon, was er damit macht (wo ist Pirlo??)

Sie haben Lieder in unser Liederbuch geschrieben und wir singen diese ihre Lieder zu ihren Lebzeiten und 200-500 Jahre danach. Sie waren Helden. Ja sie waren Helden, Märtyrer. Wir gedenken Ihrer. Sie waren groß und gut und demütig und man kann so viel von Ihnen lernen.
Deswegen Bonhoeffer, Luther (er kommt nicht VOR Jesus), Siebald, Strauch (?), Werth, Paul Gerhardt, Tersteegen etc. – sorry, keine Frau. (Fällt auch meiner Frau keine ein), Gnadenthal.
Die Texte sind tief aber nicht sagbar in unserer Sprache: Geh aus mein Herz und suche Freud. (Siegmund?)

Der Stürmer wich immer öfter auf die Seite aus, weil die Mitte blockiert war und kein Anspiel zu ihm durchkam, so erlief er sich den Ball und flankte ihn von ganz links außen in den Strafraum, da standen Reus und Müller zugedeckt vom Gegner, sie bewegten sich nicht oder kaum, so machte er es selber, er nahm seinen eigenen vorgelegten Ball auf den Spann und er zog durch und verabschiedete den Ball in den Nachthimmel, das Flutlicht schien grell, der Kommentator und die Zuschauer waren da. Empörung.

Jeder an seinem Platz. Jetzt, jeder zu seiner Zeit.
Keine Rücksicht mehr auf Ansehen der Person, Verdienste, Orden am Steckbrett, die jemand mit stolzgeschwellter Brust vor sich herträgt, denn er hat so viel geleistet.

Dann kam der Moment, der spannende Moment, es war die erste Pressekonferenz danach, nach dem unansehnlichen Niedergang. Alle Beteiligten wirkten entschlossen und es roch nach einem neuen Anfang, vielleicht eine Sensation?

Ist Gott zornig?

Die Predigt, wie Gott „tickt“ fand ich gut, bis dann am Schluss der überraschende Satz kam „Gott ist nicht zornig“. (Ja, er ist nicht zornig auf seine Kinder wegen Jesus).
Ich mache mir seit Sonntag darüber immer wieder Gedanken…..

Jesus spricht vom Zorn Gottes! (Gottes Zorn IST heilig). Das neue Testament spricht sehr oft davon. Im alten Testament steht geschrieben, dass es lange braucht, bis Gott zornig wird.

Gottes Zorn ist nicht wie menschliche Emotionalität. Wenn er seinen Zorn ausübt wie nach der persönlichen Besichtigung von Sodom und Gomorra nach dem Abraham-Gespräch, dann ist die Absicht dahinter: Rettung der Menschheit – die Sodomer sind ein warnendes Beispiel für nachfolgende Generationen bis heute, damit nicht Menschen denselben Irrweg gehen und sich ihr „eigenes Grab schaufeln“. Also bewirkt Gottes Zorn im Nachhinein Rettung für diejenigen, die sich warnen lassen.
Gott will Umkehr dadurch, dass Menschen seine Güte erkennen. Einige kehren um durch Gerichtswarnungen (siehe Ninive, eine ganze Stadt kehrte um!) Es ist zehnmal besser durch einen Schicksalsschlag / Krankheit ohne ….xxx (Gliedmaßen)…. ins Leben einzugehen, als für immer in einer Hölle verloren zu sein. Wieder Worte von Jesus!

Lügt Jesus? Droht er? Warnt er? Warum? Wovor?

Es gibt Gottes Zorn

Es ist nicht seine wichtigste, grundlegendste Eigenschaft, sondern es braucht Zeit bis er zornig wird – er IST Liebe. Aber das passt zusammen.

Ist Gott heute auf Menschen, die ihm nicht gehorchen, zornig?
Kann ein liebender Gott zornig sein? Jesus lehrte seine Jünger, Gott Vater zu nennen. Aber wer bist du?

Es gibt wohl selten einen legitimen menschlichen Zorn, (wir sollen nicht den Tag vergehen lassen, bevor wir den Zorn beenden.)
Aber Gottes Zorn bleibt ganz einfach über einem Menschen, der von Jesus nix wissen will. 
Jesus sagt, der Zorn Gottes „bleibt“, und das obwohl Gott sich den Menschen „nicht unbezeugt gelassen hat, indem er ihnen Gutes tat und ihnen vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gab und ihre Herzen mit Speise und Fröhlichkeit erfüllte. “
Für Christen gilt: Der Zorn Gottes liegt / lag auf Jesus! deswegen entgehen Jesus-Gläubige dem Ger…. dem was??? ….Gericht.
Äh Gericht!
Anklage, Richter, Strafe – wieder.
Davor rettet Jesus, er kam nicht, um Gerechte zu retten oder zu heilen…..

die Zeltstadt

Detlef Kauper auf der Zeltstadt 2017

Detlev Kauper Zeltstadt 2017

Einmal im Jahr ist eine Woche lang Zeltstadt in Thüringen (!). Christen hausen im Zelt, im Wohnwagen oder irgendwo dazwischen. Die Zeltstadt ist familiengeeignet und wettererprobt, sie ist irgendwas zwischen Urlaub und Abenteuer, christlichen Inputs, Seminaren oder auch nicht. Man trifft sich hier, wenn man einmal hier war – hat es einen gewissen positiven Suchtfaktor. Nicht jeder mag das Gewusel von vielen Leuten oder Camping schlechthin. Eigentlich bin ich kein Camper, aber hier mach ich bisher jedes 2. Jahr eine Ausnahme…Übrigens: Die sanitären Anlagen und Duschen sind gut.   http://www.die-zeltstadt.de

Disclaimer: Ich verdiene nichts durch diese Empfehlung.

Die besondere Schwere der Schuld

Der Delinquent wird verurteilt. Der Täter hat sich dem ahnungslosen Opfer von hinten genähert und ihn rücksichtslos mit einem Beil erschlagen, danach hat er in Ruhe die Wohnung des Ermordeten durchsucht und nahm Goldschmuck, Bargeld und ein Mobiltelefon an sich. Schmuck und Mobiltelefon verkaufte er am Folgetag an einen Bekannten. Das Urteil lautet lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung, die besondere Schwere der Schuld wird festgestellt, der Täter hat sich als uneinsichtig erwiesen.
Der Straftäter wird abgeführt und muss seine Haftstrafe antreten.

In jedem 4. Land weltweit ist die Höchststrafe der Tod, der ja auch noch in der hessischen Verfassung als äußerstes Strafmittel einer Gesellschaft gegen ihre Übertreter vorgesehen ist.
Übertreter, Delinquenten, Massenmörder, Raubtiere, Vergewaltiger Totschläger, bist du in dieser Liste mit dabei? Hasser, Raubmörder, Tierquäler, Menschenhändler, Habgierige, Erpresser, Gotteslästerer, Trunksüchtige, erkennst du dich wieder?

Schuld zieht ein Urteil nach sich
Die besondere Schwere der Schuld wird festgestellt

Der Prozess ist nur ein Zeitaufschub, denn das Urteil ist sowieso klar, die Indizien sprechen gegen dich. Die Entlastungsversuche sind verzweifelte Versuche, den Richter milde zu stimmen, die Geschworenen zu einem unfairen Urteil zu bewegen, das hieße Freispruch! Ha, der Totschläger bekommt einen Freispruch! Keine Justiz, keine Gesellschaft kann es sich leisten, Böses gut und Gutes Böse zu nennen, es sei denn sie beschließt zukzessive ihren eigenen Untergang so wie wir es hier schrittweise in Deutschland bereits sehen…

Tod durch eine Giftspritze oder den elektrischen Stuhl ist in den USA ein gängiges Mittel, Schwerverbrecher der Konsequenz des Gesetzes gegenüberzustellen. Nach einer gewissen Wartezeit wird der Schuldige aus der Gesellschaft „herausgenommen“, er wird bestraft, er wird getötet. Die Meinungen zu diesem Thema gehen weit auseinander.

Außerhalb Jerusalem sterben drei Menschen an drei Kreuzen. Es ist die Todesstrafe durch die Israel seine schwersten Verbrecher aussortiert. Nicht der Taschendieb, nicht derjenige, der lügt oder betrügt, sondern die kapitalsten Schwerverbrecher werden ausgesondert.

Am Kreuz sterben Schuldige, da ist kein Platz für die Befindlichkeiten feiner Gemüter, für irgendwelche Gnadengesuche oder –gedanken. Hier fließt Blut für Blut, Leben für Leben. „Es ist besser, dass ein Mensch stirbt, als dass das ganze Volk zu Grunde geht,“ sagte Kaiphas der Hohepriester.
Die Todesstrafe wird vollstreckt. Es geht um Schuld. Es geht um die Vollstreckung, um die Bestrafung von Schuld. Es geht einfach nur um Schuld. Solltest du als Schmuckstück eine Kette mit einem kleinen Kreuz um den Hals tragen, sei dir darüber im Klaren, dass es der Richtbaum der Schuld ist. Es ist ein Gerichtsmittel. Das aufgerichtete Kreuz ist zugleich ein abschreckendes Beispiel – an alle gerichtet – denn das Volk sollte gewarnt sein. Verbrechen hat Strafe zur Folge, die Justiz kennt kein Ansehen der Person. Gelegentlich irrt sie, auch hier irrte sie, aber Gott irrt nie, niemals.

Jesus trug die Sünde der welt
Alles wegen Schuld. Der Unschuldige wurde schuldig gemacht.

Nur einer war unschuldig. Dennoch wurde bei ihm Schuld gerichtet. Wenn du an Jesus glaubst, glaubst du an denjenigen, der für deine Schuld bezahlt hat mit seinem eigenen Körper, mit seiner Lebenszeit, mit seinem Willen mit seinem „ja ich will es tun, Vater, dein Wille geschehe“, er bezahlte mit seinem Blut.
Wenn du an Jesus Christus glauben willst und sagst, „ich bin ein Christ“, so sei dir darüber im Klaren: Du glaubst daran, dass er dein Stellvertreter ist, denn du hättest diese Stelle im Gericht Gottes einnehmen müssen. Normalerweise wäre das Urteil Gottes über dich so oder ähnlich ergangen: „Du bist schuldig, schuldig.“
Und deine Verteidigung dagegen ist krank, sinnlos, widersprüchlich, gegen jede Logik, gegen jede Relevanz, da ist keine Gnade, da ist kein Verständnis von einem sozialpädagogisch gesinnten Richter, der Hoffnung für dich in der Zukunft hat. Deine ganzen Einwendungen verschlimmern den Sumpf, in dem du dich bewegst von Schuld zu Undankbarkeit zur Anklage gegen Gott zu neuer Schuld und immer neuer sich anhäufender Schuld.

Du kommst auf die muslimische Idee, deine guten Taten aufzurechnen mit deinem offenkundigen Versagen!? Dazu ist jetzt keine Zeit, am Kreuz wurde Schuld gerichtet, es wurde teuer dafür bezahlt.

Nun sagst du, „das hätte nicht sein müssen“ und begreifst nichts vom Gericht, von der Justiz, von dem Verfahren, dass es darum geht, dich aus diesem Verfahren herauszubringen, verstehst du es nicht???

Diese Frau macht mich fassungslos

Die Frau sprengt mal wieder den Rahmen. Sie macht alles anders. Sie macht etwas, womit keiner wirklich rechnet und es lässt alle fassungslos zurück außer einem, der es annehmen und einordnen kann. Sie ist sehr emotional und gibt ihren Gefühlen starken Ausdruck. Nicht mit Liedern oder einem Tanz, kein Kunstwerk sondern diesmal nimmt sie einfach ihre teuerste Flasche Importparfum Marke Edel, Wert über 10.000 Euro – Geld spielt nicht die Rolle – öffnet sie und verschüttet sie über den Kopf. Sofort überall der anheimelnde Geruch. Jesus versteht sofort, was sie macht. Sie schüttet die Flasche über ihm aus.
Was soll das? So eine Verschwendung, das ist nicht sinnvoll verwendet. Man hätte mit dem Geld armen Leuten helfen können. Du hast es verschwendet. Es ist nicht in unserem Sinne.

Jesus unterbricht, „lasst sie!“, er fährt mir in die Parade. Wir wollten die Frau ernüchtern, wir wollten sie auf den Weg der Tugend zurückbringen, damit sie Jesus liebt mit ihrem ganzen Verstand aber nicht von ganzem Herzen, nicht mit ihrer ganzer Seele und nicht mit aller ihrer Kraft, sondern nur mit ihrem Verstand, so wie wir es verstehen. Aber sie hat eine ganze Flasche ausgeschüttet, über den Wert wollen wir jetzt nicht reden.

Die Frau schüttet extrem teures Nardenöl aus über Jesus
Die Frau schüttet extrem teures Nardenöl aus über Jesus…

Das ist so eine typische Aktion einer Frau, die nicht zum engsten Kreis gehört und Dinge tut, die einfach nicht abgesprochen waren, die nicht geklärt sind, die Durcheinander bringen, die viel viel Geld kosten, das man hätte anderswo verwenden können. Und dann bestätigt Jesus sie auch noch, dass es einzigartig ist, was sie macht. Überall würde darüber gesprochen werden, was sie getan hat. Das ist zu viel, das kannst du nicht rational erfassen.

Versuche es doch nachzuahmen, mache etwas gleiches oder ähnliches und es ist nichts, verglichen mit dieser Frau, was sie getan hat – es ist einzigartig.
Sie kam ohne Absprache, ohne Vorankündigung, ohne Pressemeute, ohne Schreiberlinge oder Kamerabegleitung, ohne einen großen Spendenscheck zu Jesus und schüttete alles aus. Das wars. Das war ihre Liebe. Und wozu, wozu das alles.

Nicht nur Judas beschwerte sich über sie. Kopfschütteln im Raum. Verständnislosigkeit. Irgendwann ist es dann auch gut?! Es gibt Dinge, die machen nur Frauen und nur eine Frau kann das tun und sie sprengen deinen ganz normalen Rahmen, sie sprengen dein Gehirn weg. Sie passen nicht in deine Theologie, sie passen nicht in deine Liturgie. Sie passen überhaupt nicht in deine Vorstellung von irgendwas, was mit Jesus und Gott zu tun hat, denn sie ist anders und du schüttelst den Kopf. Du verstehst es nicht, bitteschön, also ein bisschen nüchtern muss man ja bleiben.

Frau schüttet Salböl aus über Jesus
Die Frau sprengt den Rahmen. Sie hat alles richtig gemacht…

Frau Michal sah wie er tanzte. Es war (ihr) peinlich. Er machte sich zum Gespött der Leute, tanzte in aller Öffentlichkeit mit nacktem Oberkörper. So etwas will König sein, bitteschön wir sind aus gutem Hause. Man sollte die Contenance bewahren. Nicht ausflippen, also – dieses übertriebene Wesen, diese Emotionen, mir sagt das gar nicht zu. Ich muss wissen, wann ist der Anfang, wann ist das Ende und ich brauch immer die gleichen Abläufe, sonst komm ich völlig durcheinander. Mein Leben ist durchstrukturiert. Und selbst wenn Gott hineinsprechen würde, ich meine: Bitteschön, wir müssen doch wissen, was wir zu tun und was wir zu lassen haben!? Es kann doch nicht Eine kommen und dann plötzlich jemandem Salböl über den Kopf gießen und dann auch noch so eine teure Narde? Wozu soll das gut sein? Was soll das bringen? Wem hilft das? Hilft das irgendeinem Menschen auf der Welt? Kommt irgendjemand dadurch in Kontakt zu Gott oder ist es nur ihr eigener Trip? Sie nimmt eine einzigartige Stellung ein, diese bethanische Maria ist einzigartig!

Jesus attestiert ihr Einzigartiges! Du kannst es nicht kopieren. Es gibt keinen Weg wie du diese Tat nachahmen könntest. Sie ist für immer in die Geschichte Gottes mit seinen Menschen eingegangen. Und sie gilt als Ausdruck höchster Liebe zu Gott, zu dem Sohn Gottes. Er adelt sie. Sie liebt ihn mit aller ihrer Kraft, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit ihrer Emotion, mit ihrem Verstand, mit ihrem Gefühl, mit ihrem Willen, mit ihrem Geld, ach, welches Geld?

Wenn wir uns selbst richten, werden wir nicht gerichtet.

Wenn du merkst, dass du Scheiße gebaut hast und umkehrst wirst du nicht gerichtet. Wenn du merkst, dass deine Gedanken dabei sind, einer anderen Frau zu folgen, sie schön und nett zu finden und dein Herz sich an sie hängt und du in Gedanken umziehst, ausziehst, deine Frau verlässt – und du bemerkst, dass du der Irrende bist, dass du der Schlafwandelnde bist und kehrst um, du korrigierst diese Gedanken, korrigierst dein Verhalten, du wirst weiterleben. Du wirst nicht gerichtet, denn du hast dich selbst gerichtet, beurteilt. Du hast dein Leben geändert. Sich selbst richten bedeutet nicht, sich selbst ins Schwert zu stürzen, sich zu strangulieren oder eine Strafe auszuüben über sich, sondern umzukehren. „Wenn wir uns selbst richten, werden wir nicht gerichtet.“ weiterlesen

abgetrieben

abgetrieben

Im vergangenen Jahr 2017 haben sich ca 101.000 Frauen in Deutschland für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden.  Hunderttausend Kinder wurden nicht geboren, sondern…..

Wird ein ungeborenes Kind mit der Diagose Trisomie 21 in Verbindung gebracht wird es mit einer 90 Prozentigen Wahrscheinlichkeit

abgetrieben. Circa Neunzig Prozent.

November 2016 verboten französische Gerichte die Ausstrahlung des folgenden Kurzvideos im französischen Fernsehen unter anderem mit der Begründung, das Filmchen könnte verstörend wirken auf Frauen, die ein Kind mit Down-Syndrom abgetrieben haben. Sie verboten es wirklich!  „abgetrieben“ weiterlesen

Der Investor – die Verlängerung der Lebenszeit

Die Verlängerung der Lebenszeit – eine Allegorie

Ungläubiges Staunen, „ich fasse es nicht“, er wollte hundert Aktien der neu emittierenden Firma kaufen beim Börsengang der Fa Longitudine und auf ihn entfiel genau keine Aktie, der Börsengang war tausendfach überzeichnet. Um jede einzelne Aktie des Unternehmens bewarben sich tausend Käufer!
Ungläubiges Axelzucken, Kopfschütteln, es war ein nie dagewesener run auf diese Aktien. Die Firma war weltweit führend in der Analyse, Bewertung, Voraussage und Empfehlung zur Verlängerung der Lebenszeit. Sie hatte den Stallgeruch der Scharlatanerie verlassen und wurde ein ernstzunehmender player irgendwo angesiedelt zwischen Medizin, Diagnostik und Nicht-von-dieser-Welt.
Wollte man die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen, so musste man sich als Kunde bewerben und durchlief ein langwieriges Auswahl- und Testverfahren, in lohnend erscheinenden Fällen wurde ein Kontrakt gemacht, der gezielte Empfehlungen zur Verlängerung der Lebenszeit beinhaltete zu einem mittleren sechs-stelligen Eurobetrag, wohlgemerkt.  „Der Investor – die Verlängerung der Lebenszeit“ weiterlesen

Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?

Es macht keinen Sinn, den Weg ins Ungewisse weiter zu gehen, zögernd zu warten, zu schauen was kommt. Es macht keinen Sinn ein passiver Betrachter zu bleiben. Vor dir ist der sprudelnde Bach, die Gischt spritzt auf, spring hinein, wage es zu glauben.
Es macht keinen Sinn, abzuwarten, zu denken „ich guck mir das alles von der Seite aus einer sicheren Entfernung an, ich will erstmal die ganze Geschichte abwägen bis nichts mehr abzuwägen ist, bis die letzte Unsicherheit beseitigt ist.“ Wage es zu glauben.
Gottes Weg heißt glauben.

Es ist nicht egal, ob man sich gehen lässt, ob man alle fünf gerade sein lässt und sich heute zur Abwechslung einmal zusäuft.  „Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?“ weiterlesen

Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen

Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen

Und auf Platz 1 ist die Zentralafrikanische Republik. Platz 2 geht an die Menschen aus dem Niger, Platz 3 an den Tschad, auch ganz vorne mit dabei der Südsudan, Mosambik und Eritrea. …dann auf Platz 183 folgen Singapur, Dänemark und schließlich Deutschland (hier 185) und ganz zum Schluss die Schweiz, Australien und Norwegen.
Von den Deutschen waren es nur wenige, die ins Himmelreich hineingingen. Sie waren auf den letzten Plätzen, sie gehörten zu den Letzten. So wie Jesus gesagt hatte: Viele Erste werden Letzte sein. Wehe euch Reichen, ihr habt bereits euren Trost gehabt. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich kommt – dennoch, bei Gott ist es möglich.

Jesus warnte ständig vor dem Betrug des Reichtums, vor dem Gott Mammon. „Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen“ weiterlesen

Jobs und das ganze Getue und Gemache

Wenn man durchs Fernglas verkehrt herum durchschaut, sieht man die Dinge ganz klein – wie ein Mosaik. Alles sieht aus wie eine Spielzeuglandschaft. Manchmal ist es gut, Sachen von weiter weg zu betrachten, Abstand zu gewinnen. Speziell, wenn man bis zum Anschlag in irgendwelchen Beschäftigungen drin ist, Jobs, die die ganze Aufmerksamkeit einnehmen. Hochanstrengende Menschen, manchmal reicht auch eine rebellierende Brennwertheizung, die Einem mit ihrer Störanfälligkeit viel zu viel Energie nimmt (bei mir gerade….).  „Jobs und das ganze Getue und Gemache“ weiterlesen

Das Buch des Lebens      

Das Buch des Lebens      
Halle dunkel, menschenleer und doch Lärm, Stimmen, Geräusche.
Das Schicksal eines jeden. Man tritt nicht im Verbund vor Gott, händchenhaltend, Keiner wird mit seinem Partner zusammen antreten, sondern jeder stirbt für sich separat. Die weitläufige Halle lässt dich gewahr werden, dass Tote weiterleben, weil Seelen unsterblich sind. Du hattest es immer gehört in den Kirchen aber es schien dir unglaublich. Aber tatsächlich, du lebst immer noch. Zwar hast du keinen gewohnten Körper mehr, aber – irgendwie – jetzt bist du hier. Es ist das Leben danach. „Das Buch des Lebens      “ weiterlesen

Das Gespräch des Herzens

Das Gespräch des Herzens

„Hi grüß, dich, hab dich länger nicht gesehen, wie gehts so?“ – „Gut soweit“ ist die Antwort, „ich mach gerade eine Weiterbildung und hab in vier Wochen die Prüfungen, das ist alles ein bisschen viel, aber da muss man eben durch.“
Ganz tief in ihr drin ist eine Anklage gegen ihre Schwiegermutter, sie wollte, dass ihre Schwiegermutter sich öfter um ihre Kinder kümmern würde, damit sie mehr Zeit für ihre gesellschaftlichen Ambitionen hätte. Aber sie sagt es nicht, weil die Schwiegermutter eben nicht mehr Zeit für die Kinderbetreuung investieren will. Aber dennoch grummelt dieser Gedanke im Untergrund herum. Ab und zu ist er wie ein Hintergrundgeräusch im Unterbewusstsein zu hören. `Meine Schwiegermutter oder mein Mann oder sonst irgendjemand sollte sich mehr um die Kinder kümmern. Ich bin überlastet, es ist alles zu viel. Hilfe.´ Oder: `Ich werde nicht wertgeschätzt hier, für das was ich tue bekomme ich nicht genügend Lob oder Anerkennung.´  „Das Gespräch des Herzens“ weiterlesen