die Seuche

Das Virus war nun in der Familie nachgewiesen worden. Leichtes Fieber, Schüttelfrost. Plötzlich war einer betroffen mit robuster Gesundheit, er war eine deutsche Eiche. Man mied die Familie, es fehlte nur, dass ihr Haus markiert wurde. Sie standen plötzlich unter Quarantäne wegen der Ansteckungsgefahr, damit nicht ein ganzes Volk stirbt.

Keiner konnte sie sehen, ertasten oder fühlen, die Viren waren schwer nachweisbar, manchmal nach zwei, manchmal erst nach über drei Wochen. Die offizielle Quarantäne dauert zwei Wochen aber manchmal dauerte es drei Wochen bis zum Ausbruch. Plötzlich war sie da, die Krankheit breitete sich aus als eine Seuche.
Es wurden Kreise gezogen um Orte mit dem Zirkel auf der Karte. Nervöse Anwesende, die Wirtschaft kollabierte im Nu. Firmen konnten nicht mehr ausliefern. Die Post beförderte keine Pakete mehr in entsprechende Gebiete, Keiner durfte rein oder raus – außer ein paar mutige Kuriere.

Frauen weinten, weil sie nicht zu ihren Arbeitsplätzen gelangten. Es wurden militärisch abgesicherte Ringe gezogen zu ihrer Sicherheit. Dann tote Menschen, die abtransportiert werden mussten. Sie starben an der Seuche, die Leichen wurden am Stadtrand verbrannt.
Die Menschen wagten nicht, sich gegenseitig zu besuchen, die Krankheit war allgegenwärtig, die Kirchen noch leerer als sonst. Alle öffentlichen Veranstaltungen waren untersagt, die Stadt wirkte wie ausgestorben, leer. An einem Haus hatten sie die stählerne Tür zugeschweißt, die Bewohner bekamen Nahrungsmittel durchs Fenster gereicht.

Der alte Mann Mose, der das Volk Israel aus Ägypten führte, hatte mit einer Plage zu tun. Menschen starben wie Fliegen. Gebissen von Schlangen sanken sie nieder und starben, sie verendeten. Mose tat, was er immer tat, er betete zu Gott, der ihn beauftragt hatte, ein schwieriges widersprechendes Volk herauszuretten aus den Fängen der Ägypter. hier
„Gott mein Volk stirbt! Mein Volk stirbt!“
Gott antwortete plastisch: Mach dir eine Stange und stell sie hin, so dass alle Israeliten sie sehen können und befestige daran eine Kupferschlange. hier Wenn jemand von der Schlange gebissen wurde und er schaut auf die aufgerichtete Schlange, dann soll er nicht sterben, sondern er soll leben. Das war der Auftrag Gottes an Mose. Und Mose lies eiligst eine Stange aufstellen, an die er die eherne Schlange befestigen lies. Und diejenigen, die darauf blickten, lebten. Sie überlebten, atmeten auf und sie dankten Gott, tatsächlich sie dankten Gott.

Wie werde ich Christ – Schnellanleitung für Menschen mit kurzer Restlebenszeit

Wie werde ich Christ?

Aufgrund ungünstiger verketteter Umstände im Angesicht der ungünstigen Lage, dass Sie voraussichtlich nicht mehr lange leben werden – dieser Satz trifft übrigens auf die meisten Menschen zu –
die Ärzte haben den Daumen gesenkt und ihnen ist klar, dass Sie dem Tod ins Auge sehen, es stellt sich nur die Frage, sind es Tage, Wochen, Monate oder Jahre? Aus irgendeinem Grund kamen Sie hier auf den Beitrag – wie werde ich Christ? Ich nehme an, es geht Ihnen nicht um eine würdevolle Beerdigung, bei der der Pfarrer salbungsvoll Ihren Lebenslauf glorifiziert, sondern es geht Ihnen ernsthaft um die Frage, wie werde ich Christ und kann ich diese Kurve überhaupt noch kriegen? Ich meine, seien wir doch mal ehrlich: Jahr um Jahr, Jahrzehnt um Jahrzehnt außerhalb von dem gelebt, von dem ich weiß, dass es richtig ist, wenn ich nach dem Willen Gottes gefragt hätte…

Wie werde ich Christ?

Ist es erlaubt, diese Frage zu stellen, nachdem man so lange ausgewichen ist, verdrängt hat. Ist es nicht vielmehr peinlich, in der letzten Minute auf dem Sterbebett nach Gott zu fragen? Hindert einen nicht der Stolz, dieser widerliche Stolz daran? Sollte man in der letzten Sekunde zu Gott angewinselt kommen? Oder machen Sie sich ernsthaft Gedanken, ob da ein Gott ist, anders als der uniformierte Gott der Pharisäer und Schriftgelehrten, ein vergebender, annehmender, wartender Vater im Himmel??

Der beide Hände ausgestreckt hält und wartet und wartet: Die Hand hat er an die Stirn gelegt, seine Augen stieren in die Ferne. Er schaut schon längst nicht mehr auf die Uhr. Tag und Nacht machen für ihn keinen Unterschied. Das Verrückte ist, er steht immer noch da und wartet und wartet.
Sie fragen sich, Gott wer ist er? Ist er eine Phantasieperson, ein großer mächtiger Geist im All, in dem wir alle aufgehen? Niemand kann ihn kennen? Sind das die Worte, die Sie so oft gehört haben, oder kennen Sie die Geschichte vom verlorenen Sohn und dem liebenden Vater? Der liebende Vater wartet und wartet und wartet. Wartet auf Sie heute.
Heute ist der Tag, den Gott in seinem Kalender mit dem himmlischen Textmarker markieren wird, wenn Sie es sich überlegen heimzukehren und Ihre Worte zu sagen:
Vater ich habe gesündigt, ich bin wirklich nicht mehr wert, dass du mich überhaupt annimmst, dass du mich Sohn nennst, ich habe gesündigt, bitte, wenn es möglich ist, wenn es irgend möglich ist, nimm mich wieder an, nimm mich auf in dein Haus. Lass mich bei dir sein. Lieber will ich bei dir sein, irgendwo bei dir, als bei den verräterischen Menschen, den Hyänen, die mein Fleisch zerfleischen. Die Krankheit zerfrisst das Fleisch, die mörderisch tickende Uhr, das Versagen im Hinterkopf, wie weit wird es weggedrängt. Hinter wie viel Hornhaut hast du dein Versagen versteckt. Weißt du noch, wie dein Gewissen pochte, wie lange ist es her?

Verlass die Mutlosigkeit, Mutlosigkeit ist eine starke Sepsis. Verlasse sie. Schau auf das Entgegenkommen des himmlischen Vaters. Ich rede wirklich nur vom himmlischen Vater und von seinem Sohn Jesus Christus. Annahme, Vergebung, bekenne ihm deine Verfehlungen, bekenne ihm deinen Unglauben, bekenne ihm dein Versagen. Du wirst nicht alles aufzählen können, du wirst nicht alles sagen können, bekenne ihm, dass du komplett das Ziel verfehlt hast. Bitte ihn, dass er dich als seinen Sohn, seine Tochter rehabilitiert, wieder einsetzt, dass er seine Hand an deine Stirn legt und dir vergibt, dass er dich annimmt, dir deinen Schmutz, deine Last, deine Sünden entfernt. (X)

Wie ist das möglich? Ist das nicht menschliche Einbildung, wirst du fragen. Bilde ich mir das alles ein, so gegen Ende meines Lebens noch hin und her zu schwanken? War es nicht Giese, der in der dunklen Stunde seines Lebens schrieb: Ich knie nieder, vergib vergib mir meine Lieder, die gottlosen Lieder. Ich knie nieder.

wie-werde-ich-christ

Es sollte eine Schnellanleitung werden, weil sie nicht mehr viel Zeit haben. Deswegen habe ich es heute kurz dargestellt, worum es geht zwischen Ihnen und Gott und der Feindschaft zwischen Ihnen und Gott, sie wussten nichts davon, sie wussten nichts davon, sie wussten es nicht? Sagen Sie nicht, Sie wussten es nicht?

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Wir beten von unten nach oben

Da, wo wir sind, ist unten. Wo er ist, ist oben. Unten ist das Land der begrenzten Möglichkeiten. Auch wenn einige denken, sie könnten einfach Hürden überspringen – agieren sie doch äußerst begrenzt. Ein gewöhnlicher Starkregen reicht aus, um sie zurück auf den nassen Boden der Tatsachen zu bringen. Der Tod eines nahen Menschen müsste dir ultimativ klarmachen: Da, wo du bist, da ist unten!

Wo du lebst, gibt es kein schnelles hin und her switchen zwischen Zeiträumen, keinen Eingriff in die Natur. Du würdest es gerne können und dann ist es doch nur der Nebel aus dem Abluftschlauch des Wäschetrockners. Hier unten ist alles endlich, vergänglich und absolut angewiesen auf das Wohlwollen von oben. Oben regiert Güte, Sonnenschein (hier) und Regen über schlechte und gute Menschen. Oben gibt es keine bösen Hintergedanken, (hier) keine Fallen, keinen Wortbruch. Gottes Präsenz ist das pure Leben.

Kein Mensch hat Gott jemals gesehen oder könnte ertragen, ihn zu sehen in seiner alten Eigenschaft als Mensch, denn da, wo du bist, werden die Tage gezählt. Morgen und Abend: Ein Tag. Auf den Tag folgt noch ein Tag, es werden Jahre hier unten. Hier unten versucht man mittels Welternährungsprogramm die Kinder der dritten Welt zu sättigen und flößt den unterernährten Körpern Trinknahrung ein und hofft, dass sie überleben.

wir beten von unten nach obenUnser Vater, der du bist in den Himmeln. Geheiligt werde dein Name, dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch hier bei uns auf der Erde. Unser tägliches, nötiges Brot gib uns heute, Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern (die Böses gegen uns getan haben). Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit, Amen.

Wir beten von unten nach oben zu dem reinen und dreimal heiligen Gott. Wir beten niemals zu einem Kumpel, dem wir auf die Schulter klopfen. Wir diktieren Gott nicht unsere Wünsche mit einem Zeitrahmen, bis wann er die Wunschliste abzuarbeiten hat. Wir sind nicht in der Position, ihm irgendwelche Aufträge zu erteilen, sondern er ist oben.

Wir beten von unten nach oben

Verstehst du, er ist nicht unser Dienstjunge, den wir hin und herschicken. Mach dies oder mach jenes, sondern er ist oben! Wir beten von unten nach oben.
Nun wirst du sagen: Jesus kam aber auf die Erde und wurde unser Diener. Das ist richtig, er wurde unser Diener damit wir einander dienen und er ist hoch erhöht, ganz weit oben.
Verstehst du das?
Er war ganz unten, er ging von ganz unten nach oben.

[klimavandl] Klimawandel anno 2020

Alle Kirchen hatten sich vereinigt. Sie waren sich darin einig, dass jedes Kirchenmitglied, ob groß oder klein, zuallererst den Klimawandel anerkennen würde inclusive daraus entstehender Folgen und dass jede Art der Leugnung, dass der Klimawandel ein menschengemachter sei, von den Kirchen abgewiesen würde. Und dass der Kampf gegen das Wetter, gegen die Abkühlung des Wetters, äh Erwärmung, von allen mit den zur Verfügung stehenden Kräften geführt werden müsste. Von den Kirchen erwartete man eher mehr, da ja zu hoffen wäre, dass ihnen Gott beistände beim weltweiten Kampf gegen Klimaleugner.

Als Belege nahmen die Kirchenvorsteher Worte Gottes von der Bewahrung der Schöpfung vom recht verstandenen Glauben an den Erhalt der Schöpfung. Infolgedessen das Spurengas CO2 (0,04% der Luft, für Pflanzen überlebenswichtig) komplett vermieden werden müsste. Kirchen, Vereine und selbst Firmen sahen sich gezwungen, Stellungnahmen abzugeben, in Übereinstimmung mit den höchsten Ämtern des Staates zeigten sie sich ihrer Verantwortung bewusst.
Frau Merkel wörtlich: „Deshalb setze ich all meine Kraft dafür ein, dass Deutschland seinen Beitrag leistet – ökologisch, ökonomisch, sozial – den Klimawandel in den Griff zu bekommen.“ hier
Da die Imame in den deutschen Moscheen wieder nicht als Zeichen der Dankbarkeit und Integration Klimasorgen thematisierten, beeiferten sich umso mehr Kirchen und Gefolgsleute.
Milliardenschwere Opfer zugunsten des Wettergottes wurden angesagt. Zuerst die Stromerzeugung, dann die Heizung, die Autoindustrie. In Deutschland wurde alles auf den Prüfstand gestellt. Die Azteken brachten zu ihrer Zeit Menschenopfer dar zugunsten des Fruchtbarkeitsgottes für den Regen auf die bestellten Felder.

Wäre Jona als der aus dem Bauch des Fisches ausgespuckte Prophet mit seiner Botschaft durch Deutschland gelaufen: „Noch 40 Tage, dann wird Deutschland untergehen!“ – nein, es war der dürre Club of Rome-Prophet mit seinen düsteren Prognosen, reichlich begleitet von der Pressemeute und nun will Deutschland seine führende Autoindustrie beerdigen.

Nicht die Botschaft „Kehrt um, glaubt an das Evangelium!“, sondern „Kipppunkte wegen Klimakrise“, weswegen der Schmid irgendwann nicht mehr sein Kohlefeuer anheizen dürfen soll.

Nicht, dass ein Volk betroffen ist von seiner Gottesferne, von seinem Mangel, der Trennung, ja Feindschaft gegen den heiligen Gott und tief getroffen fragen würde: Was muss ich tun? Wenn sich ein Volk dermaßen getroffen niederknien würde – nicht vor einem Menschen, nicht vor einem grünen Klimaprediger, nicht vor einem Baum auch nicht vor einem Verkündiger des Evangeliums, nicht vor einer Bibel sondern vor dem dreimal heiligen, unsichtbaren Gott, der alle Menschen geschaffen hat – wenn dieses Volk doch endlich umkehren würde.
Stattdessen:
Die Führer dieses Volkes sind Verführer und die ihnen folgen sind verloren. hier

Rolf du sprichst so hart, könntest du nicht ein bisschen hoffnungsvoll geschmeidig, elegant, inclusiv, umarmend Worte der Versöhnung sprechen?

Wenn in einem Betriebssystem ständig Hintergrundprogramme laufen, ständig irgendwelche downloads runtergeladen werden, die den Arbeitsspeicher blockieren, kann der Computer irgendwann nicht mehr seine eigentliche Arbeit durchführen. Dann braucht es eine Systembereinigung, einen anständigen malware-Filter, der den ganzen Plaster rückstandslos entfernt. Löse dich von der grünen malware und nimm die Worte Jesu zu Herzen: Du kannst dein Leben nicht um eine Stunde verlängern. Du kannst kein Haar schwarz oder weiss machen. Was im Herzen des Menschen ist, ist das, was ihn verunreinigt, es sind die Gedanken.

Jesus Christus ist die Liebe Gottes für die Menschen, er liebt die Wahrheit, bekenne dich zu ihm.

Evangelist Reinhard Bonnke

Am 07.12.2019 starb der Evangelist Reinhard Bonnke im Alter von 79 Jahren im Kreis seiner Familie in Florida / USA. Reinhard Bonnke war Evangelist mit ganzem Herzen, was das Video veranschaulicht. Aus meiner fünf-köpfigen Herkunftsfamilie sind zwei Menschen durch ihn zum Glauben an Jesus Christus umgekehrt. Sein Hauptarbeitsgebiet war in Afrika, wo alles ein bisschen lauter und emotionaler zugeht als im oft zu rationalen Deutschland. Aber ich meine: Emotionen gehören zum Evangelium mit dazu. Jesus war oft emotional – oder etwa nicht?

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Sehnsucht nach etwas wie Freiheit.

Schon als Kind war ihm diese kleine Klappe oben an der Tür aufgefallen, man konnte sie zur Seite schieben und durchschauen auf die nächste Tür mit noch einer Klappe. Was mag dahinter sein, hinter der nächsten Klappe?

Die nächste Tür mit der nächsten Klappe. Es handelte sich um drei sagenumwobene Türen, jeweils versehen mit einer seitlich verschiebbaren Klappe. Jede dieser Klappen war geschlossen und wenn eine Klappe einmal geöffnet war – was selten genug der Fall war – sah man nur bis zur nächsten Stahltür mit der nächsten Stahlklappe und die war wiederum geschlossen.

Türen und Klappen sind geschlossen, das ist ihre Funktion, geschlossen zu sein und dann, wenn es dem Besitzer beliebt, auch einmal geöffnet zu werden. Welches Objekt, bitteschön, hat drei hintereinander liegende Türen, jeweils mit einem Abstand von mehreren Metern hintereinander liegend, in Beton eingegossene Stahltüren, jeweils versehen mit einer knirschenden oben liegenden schweren Stahlschiebeklappe, -schiebetür?
Wer macht so etwas? Sehnsucht nach etwas wie Freiheit

Manchmal stellte er sich auf den Hocker und öffnete diese Klappe. „Sehnsucht nach etwas wie Freiheit.“ weiterlesen

die Zugvögel fliegen wieder

Plötzlich ein Geschrei am Himmel, das Naturschauspiel, sie ziehen wieder nach Süden. Sie treffen sich, bilden eine Formation, rufen sich gegenseitig zum Abflug, sie kommen von überall, linien-, keilförmig angeflogen. Sie sind laut, laut, laut.
Über mir ein Schauspiel: laut krächzend, kreischend, Kraniche verlassen mich, sie fliegen, es gibt kein Zurück.
Kein gutes Zureden, kein noch so gut gemeinter Rat, kein Leckerli, keine Bestechung kann ihren Flug verhindern. Was soll ich tun, ich schau hoch, ich bin ein unbeteiligter Zuschauer. In diesem Fall gefangen auf der Erde, ich muss hierbleiben. Ich weiß, die Tatsache, dass sie fliegen, bedeutet für mich: die Kälte kommt.
Sie müssen fliegen – verlachen sie mich? Dieses Krähen, dieses Geschrei. Wäre es nicht so wunderschön anzusehen, wie sie ästhetische Fluglinien bilden. Ich finde es ein bisschen anmaßend, dass sie so wenig unauffällig agieren. Jeder versteht, die fliegen jetzt, es ist soweit, sie hauen ab, ich bin dann weg!

Nicht von dieser Welt, aber in dieser Welt. – Wäre mein Reich von dieser Welt würde ich kämpfen aber nun ist mein Reich nicht von dieser Welt. Bist du ein König?

Der Mond und die Sterne wurden eingesetzt zur Bestimmung von Zeiten und Monaten und Tagen. Während sie fliegen unter Krächzen schwanke ich hin und her zwischen „ach ich kenne es ja schon, lass sie fliegen, es ist jedes Jahr das Gleiche“ oder…. ich hebe meine Augen und sehe.

Hab ich euch nicht gesagt, in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Ich gehe hin, euch eine Wohnung zu bereiten. Da wo ich bin, sollt ihr auch sein. „die Zugvögel fliegen wieder“ weiterlesen

Im Einklang mit der Natur

Versuche im Einklang mit der Natur zu leben, brauche möglichst keine Energie, keinerlei unnötige Ressourcen und achte darauf, dass dein ökologischer Fußabdruck möglichst gering ist, denn du bist hier nur ein Gast auf der Erde, du bist hier quasi nur geduldet. Bitte verhalte dich unauffällig.
Gehe achtsam um mit der Natur (und mit dir selbst) und entnehme nur Dinge aus dem Kreislauf der Natur, die dir nach vorheriger Prüfung zustehen und die du der Natur bei Gelegenheit wiedererstatten kannst.
Du bist immer schuldig, etwas zurückzugeben. Dein Atmen, dein Hiersein bringt dich der Natur gegenüber in einen Rechtfertigungszwang. Das Gras, die Bäume, der Stein, Atmosphäre waren vor dir da – wer bist du Eindringling? Was willst du hier?

Versuche, deinen CO2 Fußabdruck zu verringern, mach dich quasi unsichtbar. Iss bitte – wenn möglich – kein Fleisch, denn für die Fütterung der Tiere werden so viel mehr Proteine, Pflanzen verbraucht, man könnte ganze Völker damit ernähren. Lass das mit dem Fleischessen.

Alles, was du trägst, deine Kleidung – und deine Möblierung – sollte nachhaltig gefertigt sein, nicht mit Kinderarbeit, keinesfalls von einem anderen Kontinent kommen. Die Faser der Kleidung sollte biologisch abbaubar sein, gewirkt aus Wolle oder echtem Leinen.

Du sollst dir dein Haar am Kopf nicht rings herum abschneiden noch deinen Bart stutzenLetzteres waren die Gebote des Mose. (x)

„Im Einklang mit der Natur“ weiterlesen

Der große Sog

Ich hatte sie beiläufig gefragt, wo sie hinwollten, sie schauten mich an, während sie weiterliefen. Ihre Haare wurden nach vorne geblasen, vielmehr gesogen. Sie hoben ihre Hände in die Laufrichtung, ganz nach vorne.
Es war ein großer Sog.
„Halt, Stopp! Sagen Sie mir doch.“ Sie schauten mich unverständig an – keine Zeit. Der Sog war so stark und die Hände nach vorne ausgestreckt, als ob sie geführt würden. Fast wie hilflose Personen. (Und was ich anfangs für ein Gebläse hielt, war ein riesiger Sog)
Sie blickten mich an, als wollten sie mir noch etwas sagen, da zog es sie nach vorne, weiter, weiter hinein in den großen Sog.
Die langen Haare der Frauen, die T-Shirts der Männer, Radlergruppen fuhren alle in dieselbe Richtung, ganz vorne saugte etwas Verrücktes Menschen in sich hinein.
Ich ging ein Stück weiter – nun in die Gegenrichtung. Ich wollte verstehen, wo sie herkämen, wo sie hingingen, was sie antreibt und warum sie sich zum Sog hingezogen fühlten. Der große Sog, der sie alle vereinnahmte. Sie sprachen eine Sprache, dachten dieselben Gedanken, demonstrierten für dieselben Ziele, sie waren eins.
Befremden oder Nichtzustimmung überhörten sie aufgrund des starken Windgeräuschs.
Es war ihnen unangenehm, aus dem Strom herauszutreten, sich meine abwehrenden Worte anzuhören. Sie beschwichtigten mich, „wir haben keine Zeit, wir wollen dich nicht hören. Ach, das hab ich früher auch geglaubt, das ist von meiner Oma.“

der große Sog
Schleiften Perlen wie Säue.

Nach mehreren Kilometern entgegen der Laufrichtung der angesaugten Menschen wurde es etwas leichter möglich nachzufragen, „was treibt euch an? Wo wollt ihr hin? Wo lasst ihr euch hinziehen, was ist euer Ziel?“

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Nur 70 Jahre danach

Nur 70 Jahre danach… nach dem Holocaust, dessen Endziel den Deutschen beinahe gelungen wäre, die Vernichtung alles jüdischen Lebens im Land der Deutschen und darüber hinaus.

Richter, Vollstrecker, Entscheider, Henker.

Nachdem zahlreiche Generationen ihre Hände weiß gewaschen hatten, kam eine leichte, unbeschwerte Generation an die Schalthebelchen der Macht, ihr geläutertes Denken wie eine Monstranz vor sich hertragend, nahmen sie Stellung. Filmreife Lebensläufe „wegen Auschwitz in die Politik gegangen“, „Israels Sicherheit ist für Deutschland Staatsräson„.

Ihre Schritt holten weit aus, ein solidarischer Schritt! Ein Musterland der Wiedergutmachung; nach Zerknirschtheit folgte Auferstehung, Selbstbewusstsein, jetzt legen wir wieder Hand an.

November 2018: Acht UN Resolutionen, bei denen Deutschland mit abgestimmt hat, dass Israel verurteilt werden sollte.
Im Jahr 2018 hat Deutschland für 16 von 21 antiisraelischen Resolutionen der UN-Generalversammlung gestimmt.

70 Jahre danach.

Der Kompass ist durchs Loch in der Hosentasche gefallen und es ist ihnen peinlich sich zu bücken. Deutschland positioniert sich gegen Israel.

Ein paar Politiker fragten nach, wie das sein kann – aber bitte, das sind die Ewig-Gestrigen.

70 Jahre danach sind es die Marshall-Inseln, Mikronesien, Nauru, Kanada, Australien, USA und Israel, die gegen eine Verurteilung Israels vor dem Ständerat der Vereinten Nationen stimmten. Deutschland nicht.

Nun, was würden Sie sagen?
Keine weiteren Fragen.

Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten. 

Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten.  Oder doch? „Steig herunter vom Kreuz, dann wollen wir direkt an dich glauben“, wurde Jesus verhöhnt. Sie haben es ihm noch einmal richtig mitgegeben, ihm gesagt wo es langgeht. Die Sätze kamen wie selbstverständlich.

Wenn du Gottes Sohn bist, dann sag doch, wie heißt der, der dich jetzt gerade schlägt? Wenn du doch an Gott glaubst, wo ist er denn heute, wo ist nun dein Gott?

All das haben meine Hände erbaut, dieses Haus habe ich alleine gebaut und da war kein Gott, der mir geholfen hat. Das war meine Arbeit.

Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland, Abtreibung in Frauenhand, skandieren die Feministinnen.

Grüß Gott, wenn du ihn siehst – „Hohn und Spott – Gott lässt sich nicht verspotten. “ weiterlesen

Gott kennen

Wenn du merkst, dass du aus unerfindlichen Gründen auf der Startbahn läufst, wo gerade ein Düsenflugzeug die Motordrehzahl erhöht und sich für den Start in Position bringt und du siehst wie die Schnauze des Flugzeugs auf dich zeigt und Fahrt aufnimmt und du denkst 9i3e9i! und siehst noch, wie der Pilot vor dir hochzieht, über dir die Flügel und der Lärm, sonst nix.

es geht über dich drüber
…über dich drüber

Gleichzeitig stirbt die Waschmaschine und die Ölpumpe, die Rechnung wurde vergessen zu bezahlen und die Abrechnung sollte erstellt werden und die Steuererklärung, TÜV nebst Renovierung des Hauses, des Bades (noch nie gemacht) und dann kommt Dirk Nowitzki und wirbt „wenn alles ganz einfach geht“. Das Flugzeug donnert in seine erste Kurve nach dem Start, es gewinnt schnell an Höhe. Es dröhnt. „Gott kennen“ weiterlesen

auf der Suche nach Gott

Wenn man den Eiertanz lange genug mitgemacht hat und oft genug mit dem Gefühl nach Hause gekommen ist, dass Grundlegendes nicht stimmt, man kann es nicht so richtig zuordnen, was es ist – in einer Gesellschaft, die für nahezu alles Ratgeber hat. Da ist diese innere Leere.

Wenn man die Spielregeln alle kennt, nach denen Ruf und Ansehen erworben wird, sich ein mühsames Stück emporgearbeitet hat und dennoch nur die Nase rümpft über sich selbst, weil man merkt, dass keiner dieser Wege wirklich nachhaltig ist, um damit alt zu werden. Es ist die Zeit der Suche und Hinwendung nach Gott.

Wenn man oft genug gegen die Betonmauer gelaufen ist, dann ist es Zeit, nach dem ewigen Gott zu suchen.

„auf der Suche nach Gott“ weiterlesen

Es betrifft dich ja nicht

Vor 3 Monaten lies Mr Xi Yinping das allererste der zehn Gebote Gottes ersatzlos streichen, man darf es nicht mehr in Kirchen aufhängenohne eine Strafe zu riskieren. Der höchste Repräsentant der chinesischen Republik fühlte sich eingeengt durch Gottes „ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben“. Er verbot es schlechterdings aufzuhängen oder auszuhängen. Was würdest du machen, wie reagieren? Abhängen? Hängenlassen – nun, es betrifft dich ja nicht.

Heute gestand der Prediger in meiner kleinen Nachbarkirche, dass er bei der Predigtvorbereitung oft damit beschäftigt ist, bei Textstellen, die ein „muss“ enthalten oder „du sollst“, über eine Abschwächung in Richtung „du kannst“ nachzudenken. 2019 `muss´ man nicht, sondern man fühlt etwas, das richtig ist – „für mich ist es richtig, jetzt gerade ist es das Richtige, ich fühle mich gut dabei und werde von Theologen darin bestätigt“.

In Großbritannien wurden vor 2 Jahren extreme Straßenprediger verurteilt, weil sie Menschen öffentlich provozierten mit einer Höllenbotschaft, dass Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben, unweigerlich in ein ewiges Gericht Gottes geraten – sie wurden zu einer Geldstrafe verurteilt. Du würdest so etwas nie machen, es betrifft dich also nicht. „Es betrifft dich ja nicht“ weiterlesen

Wen würdest du beauftragen?

Du willst einen 30 Meter hohen Sendeturm bauen, allerdings sind rundherum Gebäude. Die Standsicherheit des Turms muss gewährleistet sein. Wen würdest du beauftragen, die Arbeiten durchzuführen? Würdest du den Mann fragen, der Hecken, Rasen und – immerhin – Bäume schneidet?
Würdest du den polnischen Maurer fragen, der schon viele Mauern in kurzer Zeit hochgemauert hat und sie stehen alle noch? Oder den Brunnenbauer, der dieselbe Strecke in die Tiefe tagtäglich bearbeitet. Er kennt sich darin aus und jetzt ist es ja quasi dasselbe umgekehrt?   „Wen würdest du beauftragen?“ weiterlesen

Iraner

„Können Sie mir sagen, wo es eine christliche Gemeinde gibt? Eine Kirche?“ Mit diesen Worten wurden wir begrüßt. „Ja, da ist eine Gemeinde hier im Ort, die übersetzen die Predigt auf Kopfhörer in ihrer Sprache und nachmittags ist da sogar eine iranische Gemeinde, die sich hier trifft.“
Sie strahlen mich an, als hätte ich ihnen 20 Tage schönes Wetter und einen vorderen Platz bei einem Staatsempfang versprochen. Die Freundlichkeit ist überwältigend und anrührend. Wir geben Ihnen ein „Incil“ (neues Testament) in Farsi, manche küssen die Schrift oder halten sie kurz an ihr Herz, die Iraner reagieren sehr freundlich.
Nicht alle, aber sehr viele, auffällig viele.
Seit 2015 kommen Hunderttausende ins Land, Syrer, Afghanen, Iraker, Somalis, Nigerianer, Eritreer, Albaner, Mazedonier, Tschetschenen, Algerier, Marokkaner, Sudanesen, Türken UND Iraner.  „Iraner“ weiterlesen

UNO gerecht glauben

Ihr Ziel ist die Rettung der Welt. Die Welt wird zerstört durch Sünder, insbesondere Schwerindustrie und produzierendes Gewerbe. Sie sind die Hauptvernichter unseres Planeten wie wir ihn kennen und lieben. Wir wollen doch unseren Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen?
Für diverse Sünden gibt es einen schwunghaften Ablasshandel, man kann sich mit viel Geld von der tonnenschweren Last der unguten Emissionen freikaufen. Dann produziert man CO2-neutral und kann sich ein Öko-Label an den Bauchnabel hängen.

So wird man sündenfrei: Keinerlei Abgase durch den Schlot ins Freie, kein Lagerfeuer, kein 6-Zylinder Diesel, keine ungedämmten Beton- oder Ziegelsteinbauten, sondern Nullenergiehäuser. Ungespritzte Früchte im Garten. Fair gehandelte Bananen und kein Flug mit easyjet nach Gomera oder auf die Seychellen.  „UNO gerecht glauben“ weiterlesen

Sehen und gesehen werden

Darum geht es eigentlich. Sehen und gesehen werden. Tue Gutes und rede darüber. Haben sie bemerkt, dass du da bist, haben sie sich nach dir umgedreht und geraunt? Sprechen sie gut über dich? Hast du Chancen? Bist du on top?

Sehen und gesehen werden.

Christen glauben an einen unsichtbaren Gott, dessen Sohn Jesus nach ca 30 Jahren die Erde direkt wieder verließ: „Was schaut ihr nach oben? So wie der Sohn des Menschen in den Himmel aufgefahren ist, so wird er wiederkommen“.

Christen sehen Dinge, die sie nur glauben. Manchmal nur hoffen. Sie sehen nichts – und glauben dennoch weiter, sie folgen dem Unsichtbaren als würden sie ihn sehen.
Jesus bezeichnete sie als „selig“.

Wer an Jesus glaubt, den er nicht anfassen kann, dessen Aussehen er nicht beschreiben kann, verursacht bei vielen fassungsloses Schulterzucken.
Wie kann man an jemanden glauben, von dem man nur das weiß, was die Bibel sagt?

Man kann ihn doch nicht sehen!??! „Sehen und gesehen werden“ weiterlesen

Mechaniker, Pfarrer und Masseure

Ich kenne einen Fliesenlegermeister, der legt wirklich Fliesen. Nebenbei gesagt – ganz unter uns – ich weiß auch einen Maler, der wirklich tapeziert und Wände und Decken streicht.

Beim Bäcker wird’s etwas schwieriger, aber ich kenne einen Bäcker, der wirklich Brot backt: Er macht Teig, Sauerteig, rührt, knetet, lässt aufgehen und backt.

Was würden Sie sagen, wenn Ihnen der Elektriker erklärt, dass er keine Steckdosen anschließen kann? Vielleicht hat er es nie gelernt? Kopfschüttel.

Ein Automechaniker lernt heute nicht mehr unbedingt zu schweißen, oft sind Mechaniker nur noch Teiletauscher, keine Instandsetzer mehr. Also – ich kenne einen Mechaniker, der kann wirklich schweißen und auch sonst alle Blecharbeiten machen.

Für große Überraschung sorgt derzeit bei mir hier am Ort die Übergangsbesetzung einer freien Stelle. Wir haben jetzt an der evangelischen Kirche in meinem Dorf einen gläubigen Pfarrer. Er sagt, er kennt auch andere gläubige Pfarrer.

Erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass der Elektriker die Steckdose montieren und die Sicherungen durchmessen kann. „Mechaniker, Pfarrer und Masseure“ weiterlesen

Kreißsaal oder Friedhof?

Wenn du die Wahl hättest, wie deine Kirchengemeinde, in die du gehst, aussieht – wie würdest du dich entscheiden? Gediegen, ruhig, gelassen, cool, manchmal ein bisschen zu ruhig, viele alte Leute, es tut mir leid zu sagen: Friedhof.
Ist das die Gemeinde, die du dir wünschst?
Kämst du klar mit der anderen Variante, vielleicht das glatte Gegenteil: Laut, lärmig, wuselig, immer wieder neue Leute, die man vorher noch nicht kannte, Geschrei, Gebrüll, schnelles Hin- und Herhasten, um nach dem Rechten zu sehen, ein bisschen Stress überall – aber viel Freude, so viel Freude, weil Neugeborene da sind: es ist ein Kreißsaal.

Mann, wo bin ich da hingekommen? Hier werden Kinder geboren, direkt ins Leben gesetzt. Das Geschrei ist nur Beiwerk, hier entsteht neues Leben!

Nun wirst du sagen, das Leben ist ja bereits vorher entstanden, es wird hier geboren! Ins Leben gesetzt! Das Kind durchbricht den Geburtskanal. Große Freude!

Könntest du dir vorstellen, dass solch eine Station deine Kirche ist? Hier, wo täglich neues Leben entsteht…

Wonneproppen werden geboren, man freut sich einfach an ihnen, alles ist gut, das Gewicht stimmt, die Funktionen sind voll da, alles passt, alles funktioniert, klasse! „Kreißsaal oder Friedhof?“ weiterlesen

Eingeschüchtert

Du hättest dich lieber nicht so deutlich äußern sollen, das kam bei einigen nicht so gut an. Hast du gemerkt, wie sie nach unten geblickt haben?
Eigentlich hatte man sich auf einen Sprachmodus geeinigt. Über gewisse Dinge reden wir nicht, somit ist allen gedient, der Familienfrieden bleibt erhalten, das Firmenklima bleibt gelassen, die Bilanzen sind gut, darauf ein hoch!

Gemeinsam sind wir stark und wir alle zusammen geben die Richtung an, in die der Abgrund gehen soll. „Entschuldigung, Sie stehen im Weg. Könnten Sie bitte etwas zur Seite treten, ich habe es eilig. Hinter mir sind noch viele Leute, die hier durch wollen, bitte stehen sie ab mit ihrer Einzelmeinung, lassen Sie uns durch, wir haben es eilig.“

Bilanzen unter den Arm geklemmt. Der Blick des Erfolgreichen. Entschlossenheit im Gesicht, die Lippen zusammengeklemmt, die Hutkrempe tropft – der Mantelkragen ist hochgeschlagen, die Zähne blitzen vor Zahngold. Die Uhr tickt.

Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir eine ehrenwerte Gesellschaft sind, die eigentlich das Gute will, die Rettung des Planeten –kleiner geht’s nicht – die Ausrottung der Unarten unserer unerwünschten Nebenwirkungen. Der gesellschaftliche Konsens ist: Wenn wir uns gemeinsam anstrengen, können und werden wir es schaffen! Die Ziele sind streng und vorgegeben aber unbedingt und um absolut jeden Preis einzuhalten – sonst bist du ein widerlicher Pessimist, ein Sünder, ein Alchemist, ein Widerling, ein Affront, ein Einzelkämpfer.

Auszumerzen von der feinen Gesellschaft, die die Zähne zusammenbeißt. „Eingeschüchtert“ weiterlesen

Man kehrt nicht an einem Tag um

Man kehrt nicht an einem Tag um, sondern hat schon länger darüber nachgedacht, Sachen bezweifelt, andere Gedanken erwägt, abgewägt und schließlich erkannt, ja das ist richtig!
Eine Entscheidung trifft man selten an einem Tag, sondern es ist eine vorangegangene Kette von Erlebnissen und neuer Erkenntnis, die jemanden schließlich auf den Boden der Tatsache bringt: Ich bin falsch, ja verkehrt gelaufen.

Mein Motor lief linksrum, die Drehrichtung war falsch, die Motivationen waren verkehrt, es braucht eine grundsätzliche Richtungsänderung.

Eine Drehstromumpolung.
Grundsätzliches lief verkehrt.

So sieht Umkehr aus, es wird Grundsätzliches in Frage gestellt und neu, komplett anders aufgesetzt. Es wird neu gelebt.

Ansonsten ist es nur ein kosmetisches Polieren, sind es Nuancen, die nur den Teint der Maske leicht verändern aber nicht die Bezeichnung der „Abkehr vom Bisherigen“ verdienen.

Wie gesagt: Umkehr geschieht nicht an einem Tag – zuallermeist mindestens. Ausnahmen bestätigen die Regel:

Umkehr braucht voriges Nachdenken und Überdenken des altgedienten Lebensentwurfs. Wer erkennt, wie modrig die Motivationen der Selbstbestätigung , Selbstbeweihräucherung, Anerkennung sind und wie hoch der Preis ist, der dafür gezahlt wird, der Preis des Hamsterrads – der sehnt sich nach etwas grundlegend Neuem und Anderem.
Keinesfalls Meditation und Einnicken über dem sanft säuselnden Om. –

Stattdessen ein frischer kräftiger Wind, ein neuer fester Geist, Mannah, das vom Himmel fällt wie gebratene Tauben.
Wer will das nicht?

Noch einmal: Wer Grundlegendes in Frage stellt, wer es wagt, die einschläfernden Rhythmen der gesellschaftlichen Routine zu hinterfragen und sich selbst erkennt als mittellos, arm, hilflos, jahrelang eingeübt, verdorben, kaputt – der erkennt, da hilft nur ein kräftiges Reset,
– es reicht nicht – die Platte muss komplett neu aufgesetzt werden.

Er braucht einen anderen, gewissen Geist. „Man kehrt nicht an einem Tag um“ weiterlesen

Gott ist nicht banal

Gott ist nicht banal. Du kannst ihn nicht erfassen mit einem einfachen Maßstab, womit du feststellst ob Einer sehr reich ist, opulent begabt, genial oder allmächtig. Mit welchem Meterstab willst du ihn abmessen? Willst du Gott mit Ultraschall ausmessen oder mittels Lasertechnik, ob du ihn irgendwo in einer verborgenen Ecke des Weltalls findest?

Selbstsicher haben sie sich zurückgelehnt und gesagt: Es gibt ihn gar nicht.

Du kannst Gott nicht durch chemische Reaktionen nachweisen, untersuchen oder ausschließen. Auch die physischen Experimente bringen dich zwar zum Teilchenbeschleuniger aber nicht zur Bemessung der Größe, der Allmacht, der Existenz eines Gottes.
Des Gottes.

Er diskutiert nicht mit dir. Und doch lässt er sich manchmal darauf ein.

Als Jesus Christus von Pilatus befragt wurde, ob er ein König sei – bejahte dieser die Frage des Ahnenden.

Menschen erahnen Gott, sie wissen von Gott im Inneren, in ihrem Gewissen ist etwas vom Knowhow.

Wenn jemand satt ist, Job, Familie, Ansehen, Auslastung rund um die Uhr hat, noch mehr Ansehen, Gesundheit, Wohlstand, Kinder, eigene vier Wände, Autos, Uhren, Urlaube – verstehst du, was ich sagen will? – wenn jemand all dieses Zeug mit sich herumschleppt, dann denkt er, es gibt nichts Besseres, nichts Schöneres, er hat sozusagen das menschliche Limit erreicht. Er schwimmt wie das Auge auf der Brühe oben. Er ist topp gesetzt, er ist oben und denkt, er ist fast wie ein Gott.

Aber er ist, oder es ist – entschuldige bitte meine direkte Aussage – lächerlich. „Gott ist nicht banal“ weiterlesen

suche ihn

Suche ihn

Du fragst dich, wozu du auf dieser Welt bist. Was ist deine Mission? Wozu bist du da?
Gibt es etwas, das deine Aufgabe ist, dein job, dein fulfillment, wenn du es nicht machst, bleibt es einfach liegen!?
Es findet einfach nicht statt?
Hat dir jemand eine besondere Aufgabe übertragen, von der du vielleicht noch nichts weißt, aber deren Existenz du erahnst? Du weißt, dass da im Hintergrund eine schwere Aufgabe lauert!?
Vielleicht geht sie dir auch ganz leicht von der Hand, wenn alles vorbereitet ist, ist es nur noch die Durchführung der gedanklich bereits durchgespielten Gänge, Szenen, Kämpfe, Siege, am Ende stehst du als Sieger da.

Was ist dein job? Wozu bist du – gerade – auf dieser Welt.
Hätte es eine andere Welt sein können? Wer bist du?
Ein Mensch?
Hast du Gefühle?
Hunger?
Angst?
Die Frage nach dem Sinn des Lebens wird immer wieder verworfen und genauso fühlst du dich dann. Wer hat dich hierher gebracht, hier hinein gestellt und dir den Auftrag gegeben: Suche mich?!
Suche mich!  „suche ihn“ weiterlesen

An welchen Gott glaubst du? Liebst du ihn?

Erschrocken hörten sie Jesus reden, er lehrte anders als die etablierten Gewandträger, die sich und die millimetergenaue Auslegung der alten Schriften wichtig nahmen, wenn es andere betraf. Jesus lehrte wie jemand, der wusste, wovon er sprach ohne besondere Rücksicht auf Befindlichkeiten angesehener Würdenträger zu nehmen. Wehe euch Heuchler, Schriftgelehrte, ihr säubert das Äußere des Bechers, aber innerlich seid ihrer voller Schmutz und Unrat.
Was wird Gott den bösen Weinbauern antun, die sich nicht gescheut haben, seinen Sohn zu töten, ich sage euch, er wird diese Übeltäter umbringen und er wird ihnen den Weinberg wegnehmen und einem anderen geben.

Zuletzt kam der Arbeiter, der sein Guthaben in der Erde vergraben hatte. „Herr, hier hast du dein Geld zurück, ich fürchtete mich, weil du ein harter Mann bist. Du erntest wo du nicht gesät hast“. Der Herr entgegnete. „Du wusstest, dass ich ein harter Mann bin und ernte wo ich nicht gesät habe? Wieso hast du dann mein Geld nicht zur Bank gebracht, dann hätte ich es wenigstens mit Zinsen zurückbekommen? Du böser Arbeiter.“ Er gab das Geld dem erfolgreichen Arbeiter: Wer hat, dem wird gegeben werden; jedoch von dem, der nicht hat, wird auch das weggenommen werden, was er hat.  „An welchen Gott glaubst du? Liebst du ihn?“ weiterlesen

Wo ist Gott?

Wo ist Gott, wenn ein Schulbus mit 20 Kindern von der Straße abkommt und die Schlucht hinunterfährt?
Wo ist Gott, wenn Assad oder False Flag-Islamisten Giftgas in Syrien einsetzen um ein schnelles Ende herbeizuführen?
Wo ist Gott, wenn Assads Militär Fassbomben auf seine (ehemalige) Bevölkerung werfen lässt?
Wo ist Gott, wenn sich sogenannte Rebellen in Syrien in Krankenhäusern verschanzen und Scharfschützen Menschen abschießen? „Wo ist Gott?“ weiterlesen

Du bist bei mir

Du bist bei mir

Wie viele Bauklötzchen kann man aus dem Turm herausziehen, ohne dass er umkippt? Wie stark kann man ihn aushöhlen, wann fängt er an zu kippen? Wann ist seine Grenze erreicht, seine Statik bedenklich, nimm ihm noch das eine Klötzchen weg, dann kollabiert er wie ein sinkhole, es beginnt ein bodenloses Rutschen.

War er nicht eigentlich stabil gewesen? Seine Ehe war vorbildlich, die Kinder auch. Er war kein Papa, der keine Zeit hatte, sondern ein aktiv zugewandter Vater, der sich für seine Familie am Wochenende explizit Zeit nahm. Sie machten zusammen wunderbare Ausflüge als Familie, er und sie gingen Arm in Arm und wirkten so glücklich.

Jemand in der Familie starb, es war die eigene Schwester, mit der er als Kind so viel zusammen unternommen hatte, sie waren wie Pech und Schwefel gewesen, wie eine kleine verschworene Gemeinschaft. Der Krebs hatte sich von der Brust bis zur Lunge durchgefressen und verrichtete seine lautlose Zerstörung bis sie nicht mehr lautlos war.

Er betete sehr wohl zu Gott um Heilung.

„Du bist bei mir“ weiterlesen

sie bewegten sich nicht oder kaum

sie bewegten nicht oder kaum – 1.+2. Absatz Allegorie

Synoden und Gemeindeverbände im Arbeitskreis christlicher Gemeinden und Kirchen (ACGK) hatten in einer kurzfristig anberaumten Krisensitzung beschlossen, dass nur noch derjenige sein Amt als Pastor, Pfarrer oder Priester ausüben darf, der auf mindestens zehn Menschen verweisen kann, die durch ihn Christ geworden und bis zum Berufseintritt geblieben sind.

Dieser Bescheid wurde sehr kontrovers diskutiert, wurde er doch ohne Rücksprache mit der Basis quasi von oben herab entschieden. Langjährige Pastoren und Gemeindeleiter wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Viele erwägten nun den Austritt aus dem Gemeinschaftsverband, der sie mit seiner Forderung restlos überrumpelte. Nicht mehr der Nachweis einer theologischen Fakultät, nicht profunde Griechisch – oder Althebräisch-Kenntnisse sollten zum Amt befähigen, sondern zählbare vorzeigbare Frucht zum Anfassen. Nimm den Neubekehrten in den Arm! Kopfschütteln….

Man schaute zu Ihnen hoch, sie waren bekannt, eine verlässliche Größe – wenn es drauf ankommt, kann man auf sie zählen, dann sind sie da. Wenn man schon einige Erfahrungen hinter sich hat, ist man logischerweise nicht mehr der Jüngste, nicht mehr so elanvoll, man rennt nicht mehr nach jedem beinahe aussichtslosen Ball – man lässt es etwas ruhiger angehen. Körpersprache, die Körpersprache.  „sie bewegten sich nicht oder kaum“ weiterlesen

Ist Gott zornig?

Die Predigt, wie Gott „tickt“ fand ich gut, bis dann am Schluss der überraschende Satz kam „Gott ist nicht zornig“. (Ja, er ist nicht zornig auf seine Kinder wegen Jesus).
Ich mache mir seit Sonntag darüber immer wieder Gedanken…..

Jesus spricht vom Zorn Gottes! (Gottes Zorn IST heilig). Das neue Testament spricht sehr oft davon. Im alten Testament steht geschrieben, dass es lange braucht, bis Gott zornig wird.  „Ist Gott zornig?“ weiterlesen

die Zeltstadt

Detlef Kauper auf der Zeltstadt 2017

Detlev Kauper Zeltstadt 2017

Einmal im Jahr ist eine Woche lang Zeltstadt in Thüringen (!). Christen hausen im Zelt, im Wohnwagen oder irgendwo dazwischen. Die Zeltstadt ist familiengeeignet und wettererprobt, sie ist irgendwas zwischen Urlaub und Abenteuer, christlichen Inputs, Seminaren oder auch nicht. Man trifft sich hier, wenn man einmal hier war – hat es einen gewissen positiven Suchtfaktor. Nicht jeder mag das Gewusel von vielen Leuten oder Camping schlechthin. Eigentlich bin ich kein Camper, aber hier mach ich bisher jedes 2. Jahr eine Ausnahme…Übrigens: Die sanitären Anlagen und Duschen sind gut.   http://www.die-zeltstadt.de

Disclaimer: Ich verdiene nichts durch diese Empfehlung.

Die besondere Schwere der Schuld

Der Delinquent wird verurteilt. Der Täter hat sich dem ahnungslosen Opfer von hinten genähert und ihn rücksichtslos mit einem Beil erschlagen, danach hat er in Ruhe die Wohnung des Ermordeten durchsucht und nahm Goldschmuck, Bargeld und ein Mobiltelefon an sich. Schmuck und Mobiltelefon verkaufte er am Folgetag an einen Bekannten. Das Urteil lautet lebenslänglich mit anschließender Sicherungsverwahrung, die besondere Schwere der Schuld wird festgestellt, der Täter hat sich als uneinsichtig erwiesen.
Der Straftäter wird abgeführt und muss seine Haftstrafe antreten.

In jedem 4. Land weltweit ist die Höchststrafe der Tod, der ja auch noch in der hessischen Verfassung als äußerstes Strafmittel einer Gesellschaft gegen ihre Übertreter vorgesehen ist.
Übertreter, Delinquenten, Massenmörder, Raubtiere, Vergewaltiger Totschläger, bist du in dieser Liste mit dabei? Hasser, Raubmörder, Tierquäler, Menschenhändler, Habgierige, Erpresser, Gotteslästerer, Trunksüchtige, erkennst du dich wieder? „Die besondere Schwere der Schuld“ weiterlesen

Diese Frau macht mich fassungslos

Die Frau sprengt mal wieder den Rahmen. Sie macht alles anders. Sie macht etwas, womit keiner wirklich rechnet und es lässt alle fassungslos zurück außer einem, der es annehmen und einordnen kann. Sie ist sehr emotional und gibt ihren Gefühlen starken Ausdruck. Nicht mit Liedern oder einem Tanz, kein Kunstwerk sondern diesmal nimmt sie einfach ihre teuerste Flasche Importparfum Marke Edel, Wert über 10.000 Euro – Geld spielt nicht die Rolle – öffnet sie und verschüttet sie über den Kopf. Sofort überall der anheimelnde Geruch. Jesus versteht sofort, was sie macht. Sie schüttet die Flasche über ihm aus.
Was soll das? So eine Verschwendung, das ist nicht sinnvoll verwendet. Man hätte mit dem Geld armen Leuten helfen können. Du hast es verschwendet. Es ist nicht in unserem Sinne.

Jesus unterbricht, „lasst sie!“, er fährt mir in die Parade. „Diese Frau macht mich fassungslos“ weiterlesen

Wenn wir uns selbst richten, werden wir nicht gerichtet.

Wenn du merkst, dass du Scheiße gebaut hast und umkehrst wirst du nicht gerichtet. Wenn du merkst, dass deine Gedanken dabei sind, einer anderen Frau zu folgen, sie schön und nett zu finden und dein Herz sich an sie hängt und du in Gedanken umziehst, ausziehst, deine Frau verlässt – und du bemerkst, dass du der Irrende bist, dass du der Schlafwandelnde bist und kehrst um, du korrigierst diese Gedanken, korrigierst dein Verhalten, du wirst weiterleben. Du wirst nicht gerichtet, denn du hast dich selbst gerichtet, beurteilt. Du hast dein Leben geändert. Sich selbst richten bedeutet nicht, sich selbst ins Schwert zu stürzen, sich zu strangulieren oder eine Strafe auszuüben über sich, sondern umzukehren. „Wenn wir uns selbst richten, werden wir nicht gerichtet.“ weiterlesen

abgetrieben

abgetrieben

Im vergangenen Jahr 2017 haben sich ca 101.000 Frauen in Deutschland für einen Schwangerschaftsabbruch entschieden.  Hunderttausend Kinder wurden nicht geboren, sondern…..

Wird ein ungeborenes Kind mit der Diagose Trisomie 21 in Verbindung gebracht wird es mit einer 90 Prozentigen Wahrscheinlichkeit

abgetrieben. Circa Neunzig Prozent.

November 2016 verboten französische Gerichte die Ausstrahlung des folgenden Kurzvideos im französischen Fernsehen unter anderem mit der Begründung, das Filmchen könnte verstörend wirken auf Frauen, die ein Kind mit Down-Syndrom abgetrieben haben. Sie verboten es wirklich!  „abgetrieben“ weiterlesen

Der Investor – die Verlängerung der Lebenszeit

Die Verlängerung der Lebenszeit – eine Allegorie

Ungläubiges Staunen, „ich fasse es nicht“, er wollte hundert Aktien der neu emittierenden Firma kaufen beim Börsengang der Fa Longitudine und auf ihn entfiel genau keine Aktie, der Börsengang war tausendfach überzeichnet. Um jede einzelne Aktie des Unternehmens bewarben sich tausend Käufer!
Ungläubiges Axelzucken, Kopfschütteln, es war ein nie dagewesener run auf diese Aktien. Die Firma war weltweit führend in der Analyse, Bewertung, Voraussage und Empfehlung zur Verlängerung der Lebenszeit. Sie hatte den Stallgeruch der Scharlatanerie verlassen und wurde ein ernstzunehmender player irgendwo angesiedelt zwischen Medizin, Diagnostik und Nicht-von-dieser-Welt.
Wollte man die Dienste des Unternehmens in Anspruch nehmen, so musste man sich als Kunde bewerben und durchlief ein langwieriges Auswahl- und Testverfahren, in lohnend erscheinenden Fällen wurde ein Kontrakt gemacht, der gezielte Empfehlungen zur Verlängerung der Lebenszeit beinhaltete zu einem mittleren sechs-stelligen Eurobetrag, wohlgemerkt.  „Der Investor – die Verlängerung der Lebenszeit“ weiterlesen

Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?

Es macht keinen Sinn, den Weg ins Ungewisse weiter zu gehen, zögernd zu warten, zu schauen was kommt. Es macht keinen Sinn ein passiver Betrachter zu bleiben. Vor dir ist der sprudelnde Bach, die Gischt spritzt auf, spring hinein, wage es zu glauben.
Es macht keinen Sinn, abzuwarten, zu denken „ich guck mir das alles von der Seite aus einer sicheren Entfernung an, ich will erstmal die ganze Geschichte abwägen bis nichts mehr abzuwägen ist, bis die letzte Unsicherheit beseitigt ist.“ Wage es zu glauben.
Gottes Weg heißt glauben.

Es ist nicht egal, ob man sich gehen lässt, ob man alle fünf gerade sein lässt und sich heute zur Abwechslung einmal zusäuft.  „Glauben – oder lieber aus der Entfernung zuschauen?“ weiterlesen

Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen

Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen

Und auf Platz 1 ist die Zentralafrikanische Republik. Platz 2 geht an die Menschen aus dem Niger, Platz 3 an den Tschad, auch ganz vorne mit dabei der Südsudan, Mosambik und Eritrea. …dann auf Platz 183 folgen Singapur, Dänemark und schließlich Deutschland (hier 185) und ganz zum Schluss die Schweiz, Australien und Norwegen.
Von den Deutschen waren es nur wenige, die ins Himmelreich hineingingen. Sie waren auf den letzten Plätzen, sie gehörten zu den Letzten. So wie Jesus gesagt hatte: Viele Erste werden Letzte sein. Wehe euch Reichen, ihr habt bereits euren Trost gehabt. Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich kommt – dennoch, bei Gott ist es möglich.

Jesus warnte ständig vor dem Betrug des Reichtums, vor dem Gott Mammon. „Geld beruhigt ungemein und tötet dennoch irgendwas im Menschen“ weiterlesen

Jobs und das ganze Getue und Gemache

Wenn man durchs Fernglas verkehrt herum durchschaut, sieht man die Dinge ganz klein – wie ein Mosaik. Alles sieht aus wie eine Spielzeuglandschaft. Manchmal ist es gut, Sachen von weiter weg zu betrachten, Abstand zu gewinnen. Speziell, wenn man bis zum Anschlag in irgendwelchen Beschäftigungen drin ist, Jobs, die die ganze Aufmerksamkeit einnehmen. Hochanstrengende Menschen, manchmal reicht auch eine rebellierende Brennwertheizung, die Einem mit ihrer Störanfälligkeit viel zu viel Energie nimmt (bei mir gerade….).  „Jobs und das ganze Getue und Gemache“ weiterlesen